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Zum Ende der Seite springen Wie ist das so in einer kommunistischen Gesellschaft?
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Chuck Bäsch


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Themenstarter Thema begonnen von Chuck Bäsch
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glaubst du ernsthaft, dass das was bringt?
in der schule lernst du ja heute auch nicht, dass man juden oder schwule hassen und umbringen darf/muss, und totzdem gibt es homobhobie und antisemitismus.

"Im Übrigen kann manMenschen so oder so, schlecht in "besser" oder "schlechter" unterteilen."

ja, okay, falsch formuliert.
...um einen menschen zu erschaffen, der sich immer richtig im sinne des kommunistischen gedankens verhlt? big grin

__________________
mmmhhhmmmm.....lecker.....mutterkuchen....mmhhhhmmmm.....kuchen....
04.09.2007 17:57 Chuck Bäsch ist offline Beiträge von Chuck Bäsch suchen Nehmen Sie Chuck Bäsch in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Zitat:
ich ?ffnete mich fr?h für den einfluss der linksabweichler um ryan cox, nenns open-minded.


Das macht mich richtig froh. =)
Bloss: Statt «Linksabweichler» sollte dort «Kommunisten» stehen. big grin
04.09.2007 18:16 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Gebull
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@chuck:
es geht halt nicht um "richtig im sinne des kommunistischen gedankens".
der kommunismus ist ne wissenschaft ist keine ideologie

__________________
Zitat:
Original von Liquid
ich glaube gebull ist mehr punk als wir alle zusammen und mehr straße auch

04.09.2007 18:31 Gebull ist offline E-Mail an Gebull senden Beiträge von Gebull suchen Nehmen Sie Gebull in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Gebull in Ihre Kontaktliste ein
Chuck Bäsch


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na, dann wird mir die wissenschaft doch sicherlich mal meine frage konkret beantworten können. ich warte. smile

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04.09.2007 18:35 Chuck Bäsch ist offline Beiträge von Chuck Bäsch suchen Nehmen Sie Chuck Bäsch in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Die Frage wirst du nicht beantwortet kriegen, lieber Bsch, da sie selbst schon einiges an Fehlern enthlt. Ich versuch dir das mal ein wenig nher zu bringen.

1. Du beziehst dich mit deiner Frage auf die (b?rgerliche) Rechtsform. Um aber ein Recht auf etwas einfordern zu können brauchst du eine Gewaltinstanz, die jenem Recht auch zur G?ltigkeit verhelfen kann. Das setzt wiederum voraus, dass es eine übergeordnete Instanz gibt, welche von der Gesellschaft enthoben, gesetzte Regeln sanktioniert und zu diesem Zwecke «besondere Formationen bewaffneter Männer» unterhlt. Eine so strukturierte Gesellschaft hat aber mit Kommunismus als einer Gesellschaft mit einem Minimum an Ausbeutung und Unterdr?ckung nichts zu tun, sondern d?rfte eher zu den ganzen komischen Etappenmodellen der verschiedenen (im weitesten Sinne) leninistischen Gr?ppchen passen.

Ich beginn jetzt hier keine Diskussion über die Rolle der Rte und deren Zerschlagung unter den Bolschewiki, obwohl damit auch das Verstndnis eines revolutionren Prozesses und damit auch eines Prozesses der Selbstaufklrung der revolutionren Massen diskutiert werden m?sste -> was dann auch wieder die Ausgangsfrage betrifft.

2. Die von dir benutzten Kategorien «Schwule», «Juden» oder «Arschl?cher» lassen schon mal irgendwie ganz schön tief blicken. Egal: Fakt ist, dass die Frage so hnlich ist, wie die Frage: Was soll die b?rgerliche Justiz mit «Hexen» machen. Es handelt sich um konstruiert Kategorien, deren Ursprung in den gesellschaftlichen Bedingungen gesucht werden müssen. Das heisst nicht, dass Homophobie in einer kommunistischen Gesellschaft automatisch verschwinden würde, aber es ist nicht abzusehen, was eine Vernderung der gesellschaftlichen Struktur für Prozesse im Bewusstsein der Menschen bewirken wird. Von daher übertrgst du einfach Probleme der b?rgerlichen Gesellschaft auf den Zustand ihrer Negation und da wren wir dann auch schon am springenden Punkt:

3. Ich vermute ganz schwer, dass du einfach eine ganz ganz «kritischer» Klugscheisser bist (dessen IR-Idenitt ich mir ausmalen kann), der sich einen Spass macht, die Kommunisten an der b?rgerlichen Realitt zu blamieren. Das funktioniert so aber nicht, da du halt gerade vom spezifischen gesellschaftlichen Inhalt abstrahierst und sowohl auf der Ebene der Kategorien (Schwule, Juden) wie auch auf der Ebene des Umgangs mit problematischem Verhalten (Recht, Einsperren) fest auf dem Boden der b?rgerlichen Gesellschaft bleibst. Stattdessen m?sstest du dich fragen, was es denn ist, was Homophobie und Antisemitismus überhaupt erst hervorrufet! Davon abgesehen weiss ich nicht, was sich eine «Gesellschaft» als solche einmischen soll, wenn du freude hast, irgendwen zu beleidigen, vielleicht kriegst du einfach vom Beleidigten eine Schelle, vielleicht auch nicht... Hier ist schliesslich niemand Hellseher, weder bezogen auf eine k?nftige Gesellschaft, noch bezogen auf den Einzelfall.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Ryan Cox: 04.09.2007 19:34.

04.09.2007 19:30 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Chuck Bäsch


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Zitat:
Original von Ryan Cox
Die Frage wirst du nicht beantwortet kriegen, lieber Bsch, da sie selbst schon einiges an Fehlern enthlt. Ich versuch dir das mal ein wenig nher zu bringen.


1. Du beziehst dich mit deiner Frage auf die (b?rgerliche) Rechtsform. Um aber ein Recht auf etwas einfordern zu können brauchst du eine Gewaltinstanz, die jenem Recht auch zur G?ltigkeit verhelfen kann. Das setzt wiederum voraus, dass es eine übergeordnete Instanz gibt, welche von der Gesellschaft enthoben, gesetzte Regeln sanktioniert und zu diesem Zwecke «besondere Formationen bewaffneter Männer» unterhlt. Eine so strukturierte Gesellschaft hat aber mit Kommunismus als einer Gesellschaft mit einem Minimum an Ausbeutung und Unterdr?ckung nichts zu tun, sondern d?rfte eher zu den ganzen komischen Etappenmodellen der verschiedenen (im weitesten Sinne) leninistischen Gr?ppchen passen.


ja, ich habe deswegen recht in anf?hrungszeichen gesetzt. jedoch stellt sich hier die frage: wie kann ich mich vor übergriffen sch?tzen? "rechte" können ja auch überpositivistisch sein, also vom individuum durchgesetzt werden (z.b. das recht auf körperliche unversertheit oder so), oder nicht?


Zitat:
Original von Ryan Cox
2. Die von dir benutzten Kategorien «Schwule», «Juden» oder «Arschl?cher» lassen schon mal irgendwie ganz schön tief blicken.


wieso? ich benutze nur kategorien, die von der gesellschaft benutzt werden. ob ich sie im privaten verwende, steht doch auf nem ganz anderen blatt.

der rest ist mir bekannt, nur hilft mir das nicht weiter, du sagst es ja selbst: "es ist nicht abzusehen, was eine Vernderung der gesellschaftlichen Struktur für Prozesse im Bewusstsein der Menschen bewirken wird."

nur wie kann man dannn zu dem schluss kommen, in einer k.g. würde es keine rassistische oder sexistische diskriminierung mehr geben?

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04.09.2007 19:46 Chuck Bäsch ist offline Beiträge von Chuck Bäsch suchen Nehmen Sie Chuck Bäsch in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Zitat:
ja, ich habe deswegen recht in anf?hrungszeichen gesetzt. jedoch stellt sich hier die frage: wie kann ich mich vor übergriffen sch?tzen? "rechte" können ja auch überpositivistisch sein, also vom individuum durchgesetzt werden (z.b. das recht auf körperliche unversertheit oder so), oder nicht?


Dann sprich nicht von Recht, sondern von selbstorganisierter Gegenwehr oder so.

Zitat:
wieso? ich benutze nur kategorien, die von der gesellschaft benutzt werden. ob ich sie im privaten verwende, steht doch auf nem ganz anderen blatt.


Ich wollte damit darauf hinweisen, dass eine Kategorie wie «Arschloch» und eine wie «Jude» zwei komplett unterschiedliche Dinge sind.

Zitat:
nur wie kann man dannn zu dem schluss kommen, in einer k.g. würde es keine rassistische oder sexistische diskriminierung mehr geben?


Wer sagte das?
Der Unterschied zu heute ist aber, dass sich die gesellschaftlichen Bedingungen dafür gnzlich anders ausgestalten und da sich der Vergesellschaftungszusammenhang nicht mehr hinter dem R?cken der Menschen abspielt diese Mechanismus wahrscheinlich auch wesentlich besser erkannt und bekmpft werden können.
04.09.2007 19:53 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Gebull
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h?r auf ryan. er ist sowas wie der papst des kommunismus: unsympatisch aber unfehlbar.

Edit: Na wenn das nicht ein Benutzertitel ist oder wenigstnes ein platz in der sig

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Zitat:
Original von Liquid
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gebull: 04.09.2007 23:13.

04.09.2007 23:12 Gebull ist offline E-Mail an Gebull senden Beiträge von Gebull suchen Nehmen Sie Gebull in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Gebull in Ihre Kontaktliste ein
Topfchopf


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doofe frage. doofe antworten.

im kommunismus gibts keinen papst. h?chstens ein zk, das den papst in die pampa schickt. cool

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http://mil.uni-lueneburg.de/index.php?id=81
04.09.2007 23:28 Topfchopf ist offline E-Mail an Topfchopf senden Homepage von Topfchopf Beiträge von Topfchopf suchen Nehmen Sie Topfchopf in Ihre Freundesliste auf
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