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Zum Ende der Seite springen Hirntot: Verfechter der Meinungsfreiheit?
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Bella Ciao
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Hirntot: Verfechter der Meinungsfreiheit? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Dass unsere Reviews nicht immer auf vollstes Verständnis und Gegenliebe stoßen wissen wir, dass nun aber derart heftige Reaktionen auf uns ... äh einprasseln, das hätten wir selbst nicht gedacht.

Um ungefähr 14:30 Berliner Ortszeit standen plötzlich fünf oder sechs Menschen in den Redaktionsräumen von rap.de, um sich über eine Review, die in letzter Zeit bei rap.de veröffentlicht wurde zu beschweren. Anscheinend fühlte sich einer der Rapper respektlos behandelt und nicht ausreichend ernst genommen, weswegen er Chefredakteur Marcus Staiger zu einer Unterredung nach draußen bat. "

http://rap.de/news/5157
Review: http://rap.de/reviews/2025

Tja, Blokki, mit Meinungsfreiheit, Zensur und bla wirste nun nicht mehr argumentieren können, wa? Opfer. daumen runter

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"Ich korrigiere Brockhaus-Definitionen, das ist immer so schlecht recherchiert, du Hurensohn!" (Danger Dan)

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wieso "Opfer"?!

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Zitat:
Original von supakoolpromo an anti-man
alter, du spammst.

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Bella Ciao
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Weil dort dauernd von "böse Medien" und "Zensur" rumgeheult wird, man sich aber selbst bei den Einschüchterungsmethoden eines SA-Trupps bedient.

Zitat:
Blokkmonsta zum Vorfall mit Staiger
Wie durch etliche Medien bekannt kam es gestern, am 21.9. in Kreuzberg zu einem Handgemenge vor den Räumlichkeiten der rap.de-Redaktion, in dessen Verlauf rap.de-Chefredakteur Marcus Staiger von Hirntot Records-Chef Blokkmonsta niedergeschlagen wurde. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und inzwischen geht die Meldung um, Blokkmonsta habe Staiger "wegen einer negativen CD-Kritik" attackiert. "Das ist so natürlich nicht ganz richtig", sagt Blokkmonsta, "Die Medien geben mal wieder ihr bestes, um die Sachlage so zu verkürzen, dass sie verfälscht ist." Tatsächlich war der Auslöser allerdings eine CD-Kritik zu dem Album "Wir bringen das Drama" von Blokkmonsta und Rako, die auf rap.de veröffentlicht wurde und die einen Verriss des Albums darstellt. "Mit sowas komme ich klar", sagt Blokkmonsta, "negative Kritik stört mich an sich nicht. Aber was mich gestört hat war der Ton der Review. Ich wurde in dem Text als kompletter musikalischer Totalversager hingestellt, der höchstens noch unfreiwillig komisch ist. Ich hatte den Eindruck, es ging ihm nicht darum das Album zu besprechen, sondern mich als Idioten abzustempeln. Es kamen sogar andere Leute zu mir und fragten, ob wieder irgendwas mit Staiger vorgefallen sei oder was er sonst für einen Grund habe, dass er mir so kommt." Das Verhältnis zwischen Hirntot Records und rap.de ist nicht unvorbelastet. Tatsächlich gab es in der Vergangenheit etliche Missverständnisse zwischen dem Label und dem Online-Magazin, die schließlich in dem Track "Fick rap.de" von Hirntot-Künstler Schwartz gipfelten. Staiger packte in seiner selbstironischen Art den Track mit ein paar süffisanten Kommentaren versehen auf die rap.de-Startseite, und damit war die Sache für beide Seiten erledigt. Anfang 2010 traf man sich zu einem längeren Gespräch, welches dann in Form eines Interview-Features auf rap.de veröffentlicht wurde. "Ich hab Staiger öffentlich meinen Respekt gegeben", sagt Blokkmonsta. "Auch wenn ich von rap.de und der Art, wie dort Journalismus betrieben wird nicht unbedingt viel halte, aber egal. Wir haben privat gechillt und alles war cool. Und genau deswegen war mir diese asoziale Review schleierhaft." Blokkmonsta rief Staiger an, nachdem er die Kritik gelesen hatte. "Ich wollte von ihm wissen, ob es irgendein Problem zwischen uns gäbe, von dem ich nichts wüsste, und warum er mich in dem Artikel als Idioten hinstellt. Staiger meinte nur, das sei eine normale Review. Und als ich erwiderte, dass es sicher keine normale Review ist wenn er nicht nur sachlich falsche Informationen über die CD schreibt, sondern zugleich mich als beteiligten Künstler übelst respektlos und von oben herab als Trottel hinstellt, sowas geht doch nicht klar, gerade wenn man sich persönlich kennt. Staiger lachte mich daraufhin nur aus." Am nächsten Tag fuhr Blokkmonsta dann nach Kreuzberg, um die Sache mit Staiger persönlich zu klären. "Ich bin da nicht mit dem Ziel ihn zu schlagen hin. Ich wollte die Sache Angesicht zu Angesicht klären. Natürlich hatte ich noch ein paar Leute dabei, einige von KMK und die Hässlich Rap-Jungs, damit Staiger auch mal sieht, dass Hässlich Rap nicht, wie er in der Review geschrieben hat, ein Mann ist, sondern ein Label. Aber es ging längst nicht mehr um die Review, es ging um die Art, wie er mir gekommen ist, das war was persönliches. Wir sind also dorthin und wollten Staiger sehen." Staiger begab sich mit Blokkmonsta und den anderen vor die Tür und es entspannte sich eine etwas heftigere Diskussion. "Ich wollte ihm meinen Standpunkt klarmachen. Ich scheiss doch auf negative Kritik, das ist nicht das Problem, aber ich finde es behindert, wenn Staiger, der ansonsten cool zu mir ist, mich öffentlich als Trottel hinstellen will. Staiger wollte das irgendwie nicht einsehen." Als ein weiterer Mitarbeiter von rap.de vor die Tür kam eskalierte die Situation. "Ich wollte den Typ wieder ins Gebäude schieben, als ich ihn anfasste, schubste Staiger mich weg, daraufhin hab ihm aus Reflex einen Schlag verpasst. Staiger ging zu Boden und war K.O. Das war nix mit mit-sechs-Mann-bei-rap.de-einreiten-und-Staiger-verprügeln, wie jetzt überall gesagt wird. Das war ein Schlag, sonst hat ihm keiner was getan." Anschließend fuhr Blokkmonsta mitsamt seinen Leuten wieder weg. Zu der Aktion steht er: "Ich hab mit Staiger heute telefoniert, und die Sache ist für ihn genauso erledigt wie für mich." Die Reaktionen der Hiphop-Community auf die Angelegenheit findet er genauso bezeichnend wie die verkürzte Darstellung des Sachverhalts durch die Medien. "Wenn ich so sehe wie jetzt die ganzen Vögel in den Internetforen rumheulen, von wegen Staiger sollte mich auf jeden Fall anzeigen und wie asozial das von mir gewesen sei dort zu sechst aufzukreuzen, dann weiss ich wieder warum ich die deutsche Hiphop-Szene so verachte. Wenn wir ihn wirklich zu sechs Mann aufgemischt hätten, dann könnte ich das verstehen, das wäre eine feige Aktion gewesen. Aber mein Gott, Staiger ist kein Opfer, er macht Kampfsport, so wie ich. Da war nichts Unfaires oder Überzogenes dran. Die Leute sollen einfach mal klarkommen. Negative Kritik ist doch kein Problem, aber gerade wenn man sich persönlich kennt muss sie trotzdem mit dem nötigen Respekt verfasst sein. Aber dass die ganzen Hiphopper das nicht verstehen ist klar, Respekt ist in der Szene einfach Mangelware, egal ob man die Musik feiert oder nicht."
- Hirntot Records


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und SA-trupps sind für dich "Opfer"?!

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Gebull
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lw, halt die klappe wenn du nix zum thema zu schreiben hast.
wenn jemand hurensohn sagt, meint er meistens auch nicht das die mutter als hure arbeitet.

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Zitat:
Original von Liquid
ich glaube gebull ist mehr punk als wir alle zusammen und mehr straße auch

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und wenn gebull meint, dass er rapper ist,
meint er das auch nicht ernst.
schon klar.

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24.09.2010 00:14 www.Lea-Won.net ist offline E-Mail an www.Lea-Won.net senden Beiträge von www.Lea-Won.net suchen Nehmen Sie www.Lea-Won.net in Ihre Freundesliste auf
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gebull,
halt die fresse.

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Total langweilige Ausrede. Reflexartig, klar. Dann kriegt er Props von anderen, weil er ihn geboxt hat und das findet er wiederum geil. Verdammt unglaubwürdig.

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listening to the RollingStone 500 Greatest Albums of All Time 1 - 500

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Zitat:
Original von www.Lea-Won.net
und SA-trupps sind für dich "Opfer"?!


Ja. Ein Haufen hirnloser Brutalos, die sich nur durch Gewalt zu helfen wissen. Dazu kommt in diesem Fall ja noch die Heuchelei, durch die man versucht sich als Verfolgte von Zensur, BPjM und Staatsanwaltschaft darzustellen. Durch diese Aktion sieht man aber nur: Hirntot = BPjM/Staatsanwaltschaft.
Opfer.

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24.09.2010 02:08 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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http://rap.de/news/5165

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24.09.2010 02:28 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von www.Lea-Won.net
gebull,
halt die fresse.

ich habe auch erst "halt die fresse" anstatt "halt die klappe" geschrieben, aber ich hab dann doch lieber die respektvolle variante gewählt. solltest du vielleicht auch mal tun.

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Original von Liquid
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24.09.2010 08:40 Gebull ist offline E-Mail an Gebull senden Beiträge von Gebull suchen Nehmen Sie Gebull in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Gebull in Ihre Kontaktliste ein
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@ gebull: nein.

@ bella: wieso nicht täter?

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weil täter kein allzu beleidigendes wort ist?

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24.09.2010 17:12 LPP ist offline E-Mail an LPP senden Beiträge von LPP suchen Nehmen Sie LPP in Ihre Freundesliste auf
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dann nennst du die leute, die du blöd findest, ab jetzt einfach nigger oder so?

gute idee.

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24.09.2010 17:26 www.Lea-Won.net ist offline E-Mail an www.Lea-Won.net senden Beiträge von www.Lea-Won.net suchen Nehmen Sie www.Lea-Won.net in Ihre Freundesliste auf
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och horst-dieter.

inwiefern ist opfer denn bitte so diskriminerend wie nigger??

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24.09.2010 17:55 LPP ist offline E-Mail an LPP senden Beiträge von LPP suchen Nehmen Sie LPP in Ihre Freundesliste auf
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naja, nigger waren ja opfer.

bzw knechte.

ich sag nicht, dass es "so diskriminierend" (haha, "diskriminierend"!) sei wie "nigger", ich frag mich nur, was dein post, "täter" wäre als "beleidigendes wort" nicht im mainstream etabliert, für eine begründung sein soll.

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24.09.2010 19:07 www.Lea-Won.net ist offline E-Mail an www.Lea-Won.net senden Beiträge von www.Lea-Won.net suchen Nehmen Sie www.Lea-Won.net in Ihre Freundesliste auf
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Ja, Lea-Won, diese Opfer-SA-Trupps waren Täter. Denk mal dialektisch!

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Chabos wissen wer DJ Bobo ist.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von R'v-r'3: 24.09.2010 19:38.

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Schwartz über die Kritik in der Rap Szene Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Schwartz Stellungnahme über die Kritik in der Rap-Szene.

Über Reaktionen von Rappern auf Kritik zu sprechen bedeutet, über Reaktionen auf Reaktionen zu sprechen. Kritik ist nie Aktion, immer Reaktion. Will man also über dieses Thema reden, muss man bei der Aktion, in diesem Falle also dem musikalischen Erzeugnis eines Rappers anfangen, um dann auf die Reaktion, die Kritik dieses Erzeugnisses, zu kommen. Fangen wir also bei der Musik an. Hiphop als Musik wie auch als Lifestyle oder meinetwegen Kultur ist ein Importprodukt aus den USA, was u.a. den hohen Grad an Anglizismen im Deutschrap - Flow, Skills, Tight, Beat etc. - erklärt. Als Importprodukt hatte Hiphop lange Zeit mit kulturellen Differenzen zu kämpfen. Während es in den USA vornehmlich Farbige waren, die sich an dieser neuen Kunstform versuchten (und damit größtenteils die weiße Mittelschicht-Jugend der Vorstädte belieferten), waren es hier eben jene Mittelschicht-Kids, die anfingen zu rappen. Während die US-Rapper im Gangsta-Rap die Ghettoisierung amerikanischer Großstadtsprawls und die Perspektivlosigkeit der schwarzen Jugend thematisierten, im politischen Conscious-Rap teils radikale Black-Panther-Parolen verwendeten und im Porno-Rap das Klischee des langschwänzigen, überpotenten Schwarzen karikierten, taten sich die Deutschen etwas schwerer. Denn im Beipackzettel des Importprodukts Hiphop wurde gleich der Slogan "Keep It Real" mitgeliefert. Noch in den 90er Jahren wurde im Deutschrap stets mahnend betont, wir seien ja nicht in Compton oder der South Bronx und von Zuständen wie drüben weit entfernt. Der deutschsprachige Rap beschränkte sich daher auf Competition, selbstreferentielle Rap-ist-mein-Leben-Sprüche, Wortspielereien, das Suchen nach ausgefallenen Reimworte und dergleichen - im Grunde genommen nur konsequent wenn man bedenkt, dass Deutschland sich nach wie vor als das Land der Dichter und Denker versteht. Erst als sich der deutsche Rap ab etwa der Jahrtausendwende vornehmlich in der Berliner Szene der bislang geschmähten Sparten Gangsta und Porno annahm zeichnete sich der rückwärts gerichtete Alterungsprozess des deutschen Hiphop in aller Deutlichkeit ab. Während der amerikanische Rap "drüben" mit allen Phasen von der Kindheit über die Pubertät organisch heranwuchs, kam er in Deutschland als fertiger Erwachsener an. Und er holt seither nicht bloß die Kindheit nach, die er hierzulande nie so richtig haben durfte, er entwickelt sich wie Benjamin-Button zum Kind zurück. Inzwischen rappt in Deutschland nämlich dieselbe soziale Klientel wie damals in Amerika: Migranten, gesellschaftliche Außenseiter, die Unterschicht, das, was Soziologen das "abgehängte Prekariat" betiteln. Und sie tut dies nicht in Jugendzentren unter der Aufsicht altlinker Sozialpädagogen, die stolz sind dass "ihre Kids wenigstens mal was Sinnvolles" machen, sondern losgelöst von sämtlichen Dogmen und jeglicher Aufsicht. Dass sie dabei nicht weniger dogmatisch sind als die Deutschrapper der 90er Jahre muss an dieser Stelle genausowenig diskutiert werden wie die Frage, ob sich der einfache, auf Schlagworte reduzierte Straßenrap hierzulande ausgelutscht hat. Vielmehr wollen wir nun auf die Kritik, und damit die szeneinterne Reaktion auf diese Art Musik kommen. Unter den Rap-Kritikern finden vornehmlich Altvordere des Deutschrap, typische Oldschooler, also zusammengefasst: alle diejenigen, die vor zehn Jahren das erwachsene, auf Competition und Wortspiele zentrierte Importprodukt Hiphop abgefeiert haben. Und wie alle Erwachsenen es seit ewigen Zeiten tun blicken sie auf die nachfolgende Generation mit einer Mischung aus Ablehnung und Unverständnis, welche sich im Alltag im abgenutzten "Diese Jugend von heute"-Spruch äußern würde. Im Alltag. Im Hiphop schlägt sie eher mit Sprüchen wie "Das soll Rap sein? Die benutzen ja nichtmal Doppelreime" zu Buche, und hier mischt sich ein weiteres, vielleicht typisch deutsches Phänomen ein, der Kulturchauvinismus: Kunst, das ist ein bestenfalls akademisches, in jedem Falle aber mit hohem geistigen Aufwand verbundenes Produkt, dahinter stecken große Gedanken, also alles, was die klassische Deutschlehrer-Frage "Was will uns der Dichter damit sagen?" rechtfertigt. Folgerichtig guckt sich der Kulturchauvinist also den Künstler an und sieht bloß den Neuköllner Kanaken mit Hauptschulabschluss, und was kann so einer sich schon groß dabei gedacht haben, als er sich seine lyrisch einfachen gewaltverherrlichenden und/oder frauenfeindlichen Texte zusammengereimt hat...? Wie der Kulturchauvinismus sich in der Praxis äußert sieht man am öffentlichen Umgang mit der Rapperin Lady Bitch Ray. Ihre Porno-Rap-Texte sind in der Wortwahl nicht anders als die ihrer männlichen Kollegen. Aber Lady Bitch Ray hat Germanistik studiert und ist Doktorandin an der Uni remen, und während die Zeitschrift "Stern" einst die Pornoraps des nichtstudierten Künstlers Frauenarzt als "Vergewaltigungs-Alptraumszenarien" betitelte, wurden Lady Bitch Rays kaum zimperlichere Texte in der Zeitschrift "Die Zeit" als "perfekte Imitation der Jugendsprache" gelobt - klar, die Dame hat studiert, da muss ja mehr dahinterstecken. Dass der Kulturchauvinismus auch die Mehrheit der Deutschrap-Szene dominiert sieht man weniger an direkter Herabsetzung von Künstlern aus dem Straßenmillieu - das geht nicht, denn der Hiphopper ist laut Selbstverständnis natürlich tolerant -, sondern an den Ansprüchen, die landläufig an "guten Rap" gestellt werden: ungewöhnliche und mehrsilbige Reimworte, ausgefeilte Vergleiche, durchdachte Punchlines und gedanklich klar strukturierte Texte, um nur einige Stichpunkte zu nennen. Alles Maßstäbe, die wie diejenigen, die sie festsetzen, aus jener Zeit stammen, da Hiphop noch erwachsen, reif und bedacht war. Und da man mehrsilbige und ungewöhnliche Reimworte natürlich nur mit einem entsprechend großen Wortschatz zustandebringt, bleibt der Neuköllner Kanake mit Hauptschulabschluss halt außen vor, bzw. ist "wack". Genau dies ist eines der größten Probleme der Kritik im Deutschrap. Aus irgendeinem perfiden, nie verfassten aber in vielen Köpfen doch existenten Oldschool-Regelbuch werden die Maßstäbe entnommen und Künstlern aufgezwängt, die auf solche Maßstäbe oftmals gar keinen Wert legen. Sicher: dass die Kritik der Kunst immer einen Schritt hinterherhinkt liegt in der Natur der Sache, Aktion und Reaktion eben. Aber besonders im Deutschrap sind die Maßstäbe derart zementiert, dass es den Anschein erweckt als errechne sich die Qualität eines Raps-Tracks anhand des Flows oder der Punchline- oder Doppelreimdichte quasi von selbst. Die Kritik muss einsehen, dass es keine zu erfüllenden Vorgaben im Rap gibt, sondern wie in jeder Kunstrichtung eine gigantische Palette an Stilmitteln, die der Künstler einsetzen kann. Die Stimme, der Stimmeinsatz, die Betonung, schwer spezifierbare Faktoren wie Delivery, Authentizität und Atmosphäre, all dies und vieles mehr machen am Ende das Gesamtprodukt aus. Und wenn ein Rapper ausschließlich assonante und einsilbige Zweckreime verwendet oder in einem simplen, auf Snare betonten Stakkato-Flow rappt, dann sagt das nichts über seine Fähigkeiten oder die Qualität des Tracks aus, sondern ist zunächst einmal eines dieser Stilmittel. Man übertrage das schlichtweg auf den Film: Lars von Trier etablierte in seinen Dogma-Filmen die verwackelte Handkamera (die z.B. später dann auch in "großen" Hollywood-Produktionen wie "Private James Ryan" als Stilmittel zum Einsatz kam) und erzeugte damit eine eigene, extrem authentische "Mittendrin"-Atmosphäre. Wären die Maßstäbe in der Filmkritik so festgefahren wie im Rap, hätte die Kritik darauf vermutlich so reagiert: "Die Filme sind schlecht, weil sie mit verwackelter, grobkörniger Handkamera gefilmt sind, war der etwa zu doof stillzuhalten und hatte zuwenig Kohle für 'ne Full-HD-Cam?!" Lars von Trier wurde gerade wegen der Konsequenz, mit der er seine Stilmittel einsetzte, gewürdigt. Ein Rapper, der mit der gleichen Konsequenz die Maßstäbe der Rap-Kritik ignoriert, gilt dagegen als "unbelehrbar schlecht". Dass durch solche Aburteilungen Fronten verhärtet anstatt aufgeweicht werden, dürfte klar sein.


Quelle: Hirntot Records

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24.09.2010 21:08 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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Klingt schon schlau, aber auch einwenig fehl am Platze. Kulturchauvinist Staiger? Mir klang seine Review eher nach persönlicher Meinung (und jetzt auch nicht soo abwertend; da hatte er schon üblere Verrisse). Hätte Blokkmonster dem hier eine gegeben, hätte die Erklärung wohl besser gepasst. Und ich finde es auch einwenig arm, das einfach als eine "Reaktion auf eine Reaktion" abzutun. Das sagt ja nichts darüber aus, ob das jetzt legitim war oder nicht. Aber interessant ist der Text aufjedenfall. Kann ich auch gerade ganz gut fürn Soziologieunterricht gebrauchen.

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Chabos wissen wer DJ Bobo ist.

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Diese nachgereichte intellektuelle Unterfütterung einer aus dem Ruder gelaufenen "Einschüchterungsaktion" - mit sechs Leuten kommen, warum denn? - ist Bullshit. Hier und da hat der Autor Recht, aber es geht doch um das Grundding: Da kommen Leute, weil ihnen die Review nicht gepasst hat und wollen das auf diese Art und Weise klären plus, viel wichtiger, geben damit an.

Die schwächste Stelle ist übrigens, als er versucht, Frauenarzt mit Lady Bitch Ray zu vergleichen. Als ob es da um den studierten Hintergrund geht. Offensichtlich ist: Frauenarzt = Mann; Lady Bitch Ray = Frau. Die Haltung von Frauenarzt ist (auch wenn mittlerweile wohl in dieser plumpen Form archaisch) Alltag, wohingegen die als femme fatale auftretende Art von LBR eine Herausforderung ist.

Sich da einfach hinzustellen und Lars von Trier und die Dogma-Bewegung als Schutzschild zu benutzen, weil man sich so unverstanden fühlt, ist lächerlich. Wenn man schon anti-Mainstream geht, dann sollte man sich viel mehr freuen, dass die Musik eben nicht gut ankommt. Genau das soll sie ja nicht. Dass man sich drüber lustig machen wird, weil die Leute "das nicht verstehen". Aber anscheinend verletzt es Blokkmonsta ja trotzdem. Das führt die ganze Argumentation ins Leere. Wenn es dir so egal ist, du "dein Ding machst", schön. Dann erwarte aber nicht, dass du an Kriterien gemessen wirst, die nicht die deinen sind.

Von daher: Weak.Auch dieser oberlehrerhafte Einstieg von wegen Rap kommt aus den USA.

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25.09.2010 01:42 youalreadyknowmyname ist offline Beiträge von youalreadyknowmyname suchen Nehmen Sie youalreadyknowmyname in Ihre Freundesliste auf
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