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NRW-Justiz: Entbindung in Fesseln Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Justiz schickt Schwangere gefesselt in den Kreißsaal
VON GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 29.04.2010 - 02:30

Eine Straftäterin, die wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt in der Justizvollzugsanstalt Köln einsaß, ist 2009 in Fesseln zur Entbindung in ein Bensberger Krankenhaus gebracht worden. Auch in einem weiteren Fall wurde eine Gefangene gefesselt in den Kreißsaal gebracht. Das bestätigten gestern Düsseldorfer Regierungskreise.

weiter: http://nachrichten.rp-online.de/politik/...isssaal-1.73940

siehe auch auf http://de.indymedia.org/2010/04/279520.shtml :

NRW Skandal: Entbindung in Fesseln

Menschenunwürdige Behandlung: Gefangene gebären gefesselt

Unmenschliche Verhältnisse: In den nordrhein-westfälischen Frauengefängnissen müssen Schwangere in Hand- und Fußfesseln entbinden. Eine Praxis, die angeblich im Düsseldorfer Justizministerium nicht bekannt ist, von der aber Hebammen berichten. Die absurde Begründung: Fluchtgefahr.
Eine Gruppe von Ärzten, Psychologen, Hebammen und Hilfseinrichtungen wirft NRW Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter vor, menschenunwürdige Haftbedingungen für schwangere Frauen zu dulden. Aktuell kam jetzt ans Tageslicht,
dass schwangere Frauen aus Gefängnissen gefesselt zum Frauenarzt gebracht und im Beisein von männlichen Beamten untersucht werden.

In einzelnen Fällen mussten Schwangere in Fesseln ihre Kinder zur Welt bringen. Außerdem sind männliche Beamte während der Geburt im Raum, was eine massive Verletzung der Privatsphäre ist.

Wenn in NRW Frauen gezwungen werden, in Fesseln zu entbinden, dann ist das Folter! Wer bei einer Geburt von Fluchtgefahr spricht, der hat entweder keine Ahnung, was eine Entbindung für Frauen bedeutet oder möchte diese Frauen quälen. Das ist menschenverachtend.
Die Praxis, dass Neugeborene den Müttern direkt nach der Geburt abgenommen werden, entspricht nicht dem Grundsatz, das Kindeswohl zu gewährleisten. Es verletzt zudem die Rechte des Neugeborenen.

Derzeit gilt die Praxis, Neugeborene in Pflegefamilien zu geben oder zur Adoption freizugeben. Den Gefangenen ist es nicht möglich, ihre Haftstrafe mit ihren Kindern in Mutter-Kind-Häusern zu verbüßen.
Angeblich weiß NRW Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter nichts von dem diskriminierenden und verachtenden Umgang mit den schwangeren Frauen,
intern ist sie aber seit mindestens sechs Wochen informiert. Offenbar sieht sie keinen Handlungsbedarf.

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30.04.2010 02:42 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
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