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Zum Ende der Seite springen Warum gehen Männer zu Prostituierten?
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anti-man


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ich glaub mnner gehen zu nutten weil sie ficken m?chten.

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22.01.2010 17:17 anti-man ist offline E-Mail an anti-man senden Beiträge von anti-man suchen Nehmen Sie anti-man in Ihre Freundesliste auf
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Ich glaube, nicht jeder will gleich ficken, wenn er zu Prostituierten geht. Ich hörte auch von Männern, die einfach nur weibliche Begleitung haben wollten, und sich dafür Prostituierte suchten...

Zitat:
Original von c0unt
doch, das ist sie notwendigerweise, wenn daten erhoben werden, das hat ak doch dir gerade erklärt.


Nein! Wenn ich ein MC Donald's-Restaurant nach dem Umsatz frage, sammel ich auch Daten; empirisch würde es erst, wenn die Daten aussagekrftig sind. Und das ziehe ich bei der Studie infrage. Ich hab gerade keine Zeit genauer darauf einzugehen aber da wird kein empirischer Bev?lkerungsdurchschnitt herangezogen.

Zitat:
Original von [ei:keiFreude


Wie gesagt, wenn dich das so extrem interessiert, dann lies ein Buch dazu.


Danke für deinen arroganten Tipp. Aber ja, ich habe bereits B?cher zu dem Thema gelesen. Verschiedene Lehrbücher zu Chemie, in denen gute Kapitel zu Empirie, Induktion-Deduktion(nicht eins von beiden, sondern das System aus Beidem),... waren. Ich weiß, wovon ich rede...




Zitat:
Original von laylah
Zitat:
Original von R'v-r'3
Da spiegelt sich doch einfach die Realitt wieder: Wir leben in einer extrem sexualisierten Gesellschaft, aber nicht jeder kommt in den Genuss einer erf?llten Sexualitt. Nur logisch, wenn einige versuchen ihre Triebe und Sehns?chte bei Prostituierten auszuleben. In unserer Gesellschaft halte ich diese M?glichkeit auch für extem wichtig. ...


wofür?


Verschiedenes. Z.B. glaube ich, dass vor den gesellschaftlichen Realitten die Selbstmordrate h?her wre, wenn es nicht Prostituierte gbe. Da unsere Gesellschaft derart sexualisiert ist und nunmal nicht jeder Mensch in den Genuss einer erf?llten Sexualitt kommt, könnte es schon zu extremen Depressionen kommen, gbe es für diese Leute garkeine "anerkannte" M?glichkeit zu ficken...


Zitat:
Zitat:
Original von R'v-r'3
Der R?ckschluss ist schon korrekt, aber auch diese Position wundert mich nicht. Sex ist einfach zur Ware geworden. Wen wundert's dann, dass Prostituierte von einigen auch als Ware wahrgenommen werden und sie dann nur noch den Dienstleistungscharakter wahrnehmen? ...


quatsch: der sex ist ne ware, die sexarbeiterin nicht. die verkuferin an der kasse wird auch nicht als ware wahrgenommen, nur weil sie welche verkauft.


Das verdrehte Bild werden die auch haben...
Aber, natürlich ist die Sexarbeiterin auch Ware. Der Mensch wird, egal welchen Job er aus?bt, zur Ware. Das sind kapitalistische Basics. ...

__________________
Chabos wissen wer DJ Bobo ist.
22.01.2010 18:26 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
anti-man


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"Ich glaube, nicht jeder will gleich ficken, wenn er zu Prostituierten geht. Ich hörte auch von Männern, die einfach nur weibliche Begleitung haben wollten, und sich dafür Prostituierte suchten..."

heisst das nich hostess oder so?

man h?rt ja auch oft den spruch man bezahle nich fürs ficken sondern dafür dass sie wieder geht. haha. ulkig.

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22.01.2010 18:45 anti-man ist offline E-Mail an anti-man senden Beiträge von anti-man suchen Nehmen Sie anti-man in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von R'v-r'3
Nein! Wenn ich ein MC Donald's-Restaurant nach dem Umsatz frage, sammel ich auch Daten; empirisch würde es erst, wenn die Daten aussagekrftig sind.
nein

Zitat:
Danke für deinen arroganten Tipp. Aber ja, ich habe bereits B?cher zu dem Thema gelesen. Verschiedene Lehrbücher zu Chemie, in denen gute Kapitel zu Empirie, Induktion-Deduktion(nicht eins von beiden, sondern das System aus Beidem),... waren. Ich weiß, wovon ich rede...
ich hab schon mal wissenschaftliche bücher über Opern & den Holocaust gelesen. darf ich jetzt auch über Chemie mitreden?

Zitat:

Verschiedenes. Z.B. glaube ich, dass vor den gesellschaftlichen Realitten die Selbstmordrate h?her wre, wenn es nicht Prostituierte gbe. Da unsere Gesellschaft derart sexualisiert ist und nunmal nicht jeder Mensch in den Genuss einer erf?llten Sexualitt kommt, könnte es schon zu extremen Depressionen kommen, gbe es für diese Leute garkeine "anerkannte" M?glichkeit zu ficken...
oh, die armen heterosexuellen frauen, die sich alle wegen sexueller unerf?lltheit umbringen müssen, weil es so wenig callboys gibt...


Zitat:
Das verdrehte Bild werden die auch haben...
Aber, natürlich ist die Sexarbeiterin auch Ware. Der Mensch wird, egal welchen Job er aus?bt, zur Ware. Das sind kapitalistische Basics. ...
nein, seine arbeitskraft! basics lernen, bevor man von ihnen schwtzt!

Zitat:
Um aus dem Verbrauch einer Ware Wert herauszuziehn, m?ßte unser Geldbesitzer so gl?cklich sein, innerhalb der Zirkulationssphre, auf dem Markt, eine Ware zu entdecken, deren Gebrauchswert selbst die eigent?mliche Beschaffenheit besße, Quelle von Wert zu sein, deren wirklicher Verbrauch also selbst Vergegenstndlichung von Arbeit wre, daher Wertsch?pfung. Und der Geldbesitzer findet auf dem Markt eine solche spezifische Ware vor - das Arbeitsverm?gen oder die Arbeitskraft.(Das Kapital - Bd. I II. Die Verwandlung von Geld 4. Verwandlung von Geld in Kapital
3. Kauf und Verkauf der Arbeitskraft)


__________________
Zitat:
Original von Topfchopf
natürlich bin ich auch ein intellektueller. daher halte ich euch wohl überhaupt aus.

22.01.2010 19:00 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von c0unt
Zitat:

Verschiedenes. Z.B. glaube ich, dass vor den gesellschaftlichen Realitten die Selbstmordrate h?her wre, wenn es nicht Prostituierte gbe. Da unsere Gesellschaft derart sexualisiert ist und nunmal nicht jeder Mensch in den Genuss einer erf?llten Sexualitt kommt, könnte es schon zu extremen Depressionen kommen, gbe es für diese Leute garkeine "anerkannte" M?glichkeit zu ficken...
oh, die armen heterosexuellen frauen, die sich alle wegen sexueller unerf?lltheit umbringen müssen, weil es so wenig callboys gibt...

so isses...

mich würden aber mal seri?se infos zum thema callboys/freierinnen interessieren.
in manch einer (natürlich weniger seri?sen) reportage zum thema wurde gar die existenz einer solchgearteten prostitution - callboys in dem fall - generell in frage gestellt.
zeit.de-sexblog dazu

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22.01.2010 19:49 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
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woran macht ihr fest, daß es (zu) wenig callboys gibt?

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22.01.2010 19:58 xLaGrandex ist offline Beiträge von xLaGrandex suchen Nehmen Sie xLaGrandex in Ihre Freundesliste auf
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gemessen an der nachfrage sind es vermutlich nicht "zu wenige".

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22.01.2010 20:56 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von R'v-r'3
Das verdrehte Bild werden die auch haben...
Aber, natürlich ist die Sexarbeiterin auch Ware. Der Mensch wird, egal welchen Job er aus?bt, zur Ware. Das sind kapitalistische Basics. ...


h?rt sich an wien schlechter scherz. aber vielleicht isses ja auch nen schlechter scherz.

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und jetzt neu: DRÜCKEBERGER von TAPETE!

23.01.2010 01:04 laylah ist offline E-Mail an laylah senden Homepage von laylah Beiträge von laylah suchen Nehmen Sie laylah in Ihre Freundesliste auf
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"nen"!

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Zitat:
Original von supakoolpromo an anti-man
alter, du spammst.

23.01.2010 01:12 www.Lea-Won.net ist offline E-Mail an www.Lea-Won.net senden Beiträge von www.Lea-Won.net suchen Nehmen Sie www.Lea-Won.net in Ihre Freundesliste auf
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Ist leider kein Scherz. Aber ich hab dieses Phnomen nicht erfunden. Es ist einfach so, dass die menschliche Arbeitskraft im Kapitalismus zur Ware wird. (Die Ware des Fabrikbosses ist der Arbeiter, Ingenieur,etc., die des Zuhlters die Prostituierte). Der arbeitende Mensch ist also im Kapitalismus eine Ware. (Da brauch man auch nicht umstndlich, wie c0unt, rumreden - habs auch nicht wirklich durchgelesen. Marx* ist mir gerade zu anstengend)

*oder von wem du dich auch immer hast inspirieren lassen

Zitat:
Original von anti-man
"Ich glaube, nicht jeder will gleich ficken, wenn er zu Prostituierten geht. Ich hörte auch von Männern, die einfach nur weibliche Begleitung haben wollten, und sich dafür Prostituierte suchten..."

heisst das nich hostess oder so?


Ja, die sich darauf spezialisiert haben nennt man Hostessen. Ich hab mir aber auch sagen lassen, dass manche dafür auch zu Prostituierten gehen (auch, um nur einen schönen Abend zu haben.)


Zitat:
Zitat:
Danke für deinen arroganten Tipp. Aber ja, ich habe bereits B?cher zu dem Thema gelesen. Verschiedene Lehrbücher zu Chemie, in denen gute Kapitel zu Empirie, Induktion-Deduktion(nicht eins von beiden, sondern das System aus Beidem),... waren. Ich weiß, wovon ich rede...
ich hab schon mal wissenschaftliche bücher über Opern & den Holocaust gelesen. darf ich jetzt auch über Chemie mitreden?


Bist du so doof? DIE EMPIRIE KOMMT AUS DEN NATURWISSENSCHAFTEN. DIE EMPIRISCHEN METHODEN IN DEN SOZIALWISSENSCHAFTEN SIND VON DENEN IN DEN NATURWISSENSCHAFTEN ABGELEITET WORDEN.

Empirisch ist diese Studie nicht, weil sie sich nur auf einzelne Bev?lkerungsgruppen begrenzt hat(die, die sich freiwillig gemeldet haben). Diese Studie könnte allerh?chstens eine Grundlage darstellen, um anhand der Ergebnisse, in weiteren Studien, diesmal eben nicht auf die Freiwilligen begrenzt, diese Studien zu belegen zu versuchen. Das sind die Grundlagen der Empirie, Induktion-Deduktion: Z.B. in Experimenten oder Studien werden Erkenntnisse zusammengetragen, die sich in weiteren Experimenten, Studien, etc. als richtig oder falsch herausstellen. Die daraus geschlossenen Erkenntnisse oder Erfahrungen kann man empirisch nennen. Aber eben nur auf die Versuchs-/Studienbedingungen bezogen. Die Studie ist dementsprechend nicht wirklich empirisch, sondern eben nur auf die untersuchte Bev?lkerungsgruppe bezogen, wenn man es denn will...
Bzw., Empirie versucht Sachverhalte eben so genau wie möglich zu begreifen. Daher können(in den Sozialwissenschaften) eben nur die Untersuchungen empirisch sein, die sich auf einen statistischen Querschnitt der untersuchten Bev?lkerungsgruppen bezieht. Empirisch gewonnene Erkenntnisse sind per Definition repräsentativ, außer natürlich in Disziplinen wie Mathematik, Philosophie, etc., wo die Logik Hauptrolle spielt.

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Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von R'v-r'3: 23.01.2010 07:44.

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Die Arbeitskraft wird zur Ware, nicht der Arbeiter selbst - das unterscheidet ihn vom Sklaven. Er selbst verf?gt frei über seine Person und ist frei von den Mitteln seiner Selbsterhaltung. Das macht seine Not aus: Er ist angewiesen auf Geld und braucht jemand, der Geld hat. Er selbst kann ja nicht das produzieren, was er braucht. Das einzige Eigentum, das er hat, ist seine Arbeitskraft. Und um diese (st?ckweise) verkaufen zu können, muss er frei über sie verf?gen können. Rechtlich ist er damit dem Kapitalisten als Privateigent?mer gleich. Der Arbeiter ist auf ihn angewiesen, ihm sich n?tzlich machen zu können, whrend auch der Kapitalist die Freiheit hat ihn zu benutzen oder auch wieder zu entlassen. Wo nur zeitweise die Arbeitskraft verkauft wird, ist sie auch schnell zu ersetzen, whrend ein Arbeiter vollstndiges Eigentum des Kufers ist, sich ihm also auch nicht mehr entziehen kann. Er ist eben auf Dauer gekauft. Und das gilt für Sklaven und nicht für kapitalistische Arbeitsverhltnisse. Dabei ist gerade die Not des Lohnarbeiters der Witz: weil er doppelt frei ist, muss er sich selbst darum k?mmern, das jemand an ihm Interesse findet.

Vielleicht die etwas passendere Stelle aus dem Kapital, das count bereits zitiert hat:

Zitat:
Damit jedoch der Geldbesitzer die Arbeitskraft als Ware auf dem Markt vorfinde, müssen verschiedne Bedingungen erf?llt sein. Der Warenaustausch schließt an und für sich keine andren Abhngigkeitsverhltnisse ein als die aus seiner eignen Natur entspringenden. Unter dieser Voraussetzung kann die Arbeitskraft als Ware nur auf dem Markt erscheinen, sofern und weil sie von ihrem eignen Besitzer, der Person, deren Arbeitskraft sie ist, als Ware feilgeboten oder verkauft wird. Damit ihr Besitzer sie als Ware verkaufe, muß er über sie verf?gen können, also freier Eigent?mer seines Arbeitsverm?gens, seiner Person sein. Er und der Geldbesitzer begegnen sich auf dem Markt und treten in Verhltnis zueinander als ebenb?rtige Warenbesitzer, nur dadurch unterschieden, daß der eine Kufer, der andre Verkufer, beide also juristisch gleiche Personen sind. Die Fortdauer dieses Verhltnisses erheischt, daß der Eigent?mer der Arbeitskraft sie stets nur für bestimmte Zeit verkaufe, denn verkauft er sie in Bausch und Bogen, ein für allemal, so verkauft er sich selbst, verwandelt sich aus einem Freien in einen Sklaven, aus einem Warenbesitzer in eine Ware. Er als Person muß sich bestndig zu seiner Arbeitskraft als seinem Eigentum und daher seiner eignen Ware verhalten, und das kann er nur, soweit er sie dem Kufer stets nur vorübergehend, für einen bestimmten Zeittermin, zur Verf?gung stellt, zum Verbrauch überläßt, also durch ihre Verußerung nicht auf sein Eigentum an ihr verzichtet.


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23.01.2010 02:45 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
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wie kommt es eigentlich, dass einfach JEDE diskussion auf eine kapitalismus/kommunismus-diskussion hinausluft? ist das eins der internet-gesetze? verwirrt

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23.01.2010 04:01 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
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N?. Hier kam es dazu, weil Prostituierte eben wie Waren behandelt werden. Strenggenommen sind sie es auch, im Kapitalismus(was das dementsprechende Handeln natürlich nicht legitimiert - es sind eben auch noch Menschen.), in dem wir nun mal leben, ob wir's wollen oder nicht. Ist also nicht offtopic.

Zitat:
Original von revo.lte
Die Arbeitskraft wird zur Ware, nicht der Arbeiter selbst


Über die Arbeitskraft wird nicht nur vom Arbeiter selbst verf?gt, sondern, nach dem Verkauf, vor allem von seinem Chef. Man kann sich zwar entscheiden zu verhungern, aber wenn man das nicht will, muss man sich* schon verkaufen.

*Ist die Arbeitskraft Ware, wird zwangslufig auch der Arbeiter zur Ware. Schließlich ist die Arbeitskraft untrennbar an den Arbeiter gebunden. Oder glaubst du, ein Arbeiter kann einfach so ne Scheibe Arbeitskraft von sich abschneiden, verkaufen und dann sagen: "Ich bin dann mal weg. Wenn Sie nochmal eine Scheibe Arbeitskraft brauchen, melden Sie sich nur. Sie werden schon sehen, meine Arbeitskraft ist top Qualitt. Stellen Sie sie nur an die Maschine und Sie sehen, dass sie Ihr Geld wert ist."...? Vielleicht vermittelt der Begriff "vermietete Ware" das Phnomen besser als einfach nur Ware, schließlich hat der Mensch, arbeitet er lohnabhngig, immernoch das "Eigentumsrecht" über seine Arbeitskraft. Er ist aber (sobald er sich verkauft bzw. vermietet) Ware, seine Arbeitskraft wandert in den Besitz des Chefs und in der Konsequenz wird auch der Arbeiter selbst zum Spielball der W?nsche des Arbeitgebers.

Was Marx in dem Zitat versuchte zu sagen war wohl, dass man seine Arbeitskraft eben nicht auf Dauer verkauft. Dass man als Arbeiter immernoch die M?glichkeit hat(im Gegensatz zum Sklaven) zu sagen: "Fuck you! Mach deinen Scheißjob alleine, du graduierter Wichser!" Solange aber die Arbeitskraft Ware ist, bleibt der Arbeiter auch Ware.
Wenn man das alles nur theoretisch-philosophisch sieht, mag man zu anderen Schl?ssen kommen, geht man physikalisch dran ist alles klar: Die Arbeitskraft kann man nicht vom Körper abtrennen. Verkauft man seine Arbeitskraft, verkauft man sich auch selbst (wenn auch nur für Arbeit begrenzt). Da htte mir Marx wohl auch nicht widersprochen.

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23.01.2010 06:27 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
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ill one bitte kicken.

danke.

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Zitat:
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23.01.2010 10:15 www.Lea-Won.net ist offline E-Mail an www.Lea-Won.net senden Beiträge von www.Lea-Won.net suchen Nehmen Sie www.Lea-Won.net in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von kiLL.zOne
wie kommt es eigentlich, dass einfach JEDE diskussion auf eine kapitalismus/kommunismus-diskussion hinausluft? ist das eins der internet-gesetze? verwirrt


Die L?sung für dieses Problem ist doch ganz einfach: revo.lte kicken. Bitte endlich.
23.01.2010 10:29 Zacharias Zorngiebel ist offline E-Mail an Zacharias Zorngiebel senden Beiträge von Zacharias Zorngiebel suchen Nehmen Sie Zacharias Zorngiebel in Ihre Freundesliste auf
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echt unglaublich was sich hier für abgr?nde auftun!

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Zitat:
Original von anti-man

zum thema:

usa! usa! usa!

23.01.2010 10:32 Liquid ist offline E-Mail an Liquid senden Homepage von Liquid Beiträge von Liquid suchen Nehmen Sie Liquid in Ihre Freundesliste auf
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reverie:

Der Arbeiter ist Privateigent?mer wie der Kapitalist. In dem Punkt sind sie rechtlich gleichgestellt. In einer Gesellschaft, wo Eigentum gilt, ist das Eigentum, über das man verf?gt, auch das einzige Mittel, das man hat irgendwie an der Gesellschaft und ihrem Reichtum teilzuhaben. Wer etwas will, muss etwas verkaufen oder Geld geben. Whrend der Kapitalist mit seinem Eigentum das Mittel hat sich dieses Eigentum vermehren zu lassen, reicht das Eigentum des Arbeiters nicht dazu sowas hinzukriegen.
Als Privateigent?mer verf?gt er frei über seine Arbeitskraft, ist also eine freie Person, die frei darüber bestimmen kann, was es mit diesem Eigentum macht. Weil er aber angewiesen ist auf Geld, muss er auch irgendwas mit seiner Arbeitskraft anstellen. Er braucht jmd, der ihm Geld gibt dafür, dass er seine Arbeitskraft einsetzt. Weil er aber selbst dieses Willensverhltnis eingeht, ist er nicht komplett einem anderen Willen unterworfen. Dadurch dass er Geld braucht, ist er aber abhngig von Leuten, die Geld haben. Weil er anders nicht an Geld kommt, ohne sich n?tzlich für andere zu machen, ist er natürlich auch gezwungen dies zu tun. Aber die Alternative ist es ja stattdessen zu verhungern. Deshalb ist es die Not, die ihn zu einem "Arbeitgeber" treibt. Und um diesen zu finden, hat er sich selbststndig in Konkurrenz zu anderen zu bem?hen. Er muss seine Arbeitskraft anbieten und da trifft es auch zu wie du polemisierst: sie versuchen von der Qualitt ihrer Arbeitsleistungen zu überzeugen. Aber dass die Arbeitskraft an den Menschen gebunden ist, stimmt zwar, unterscheidet sich aber dennoch davon, ob man sich als Menschen verkauft oder eben nur zeitlich beschrnkt sein Arbeitsverm?gen, die Fhigkeit in gesetzlich festgelegten Arbeitszeiten seine Körperkraft zu verausgaben, verkauft. Es ist ja auch ein Unterschied, der nicht ohne Folgen bleibt: die Not der Arbeiter auf eine Erwerbsquelle angewiesen zu sein und die Konkurrenz in der sie sich untereinander befinden, sich eigenstndig um diese zu k?mmern haben (das ihre Freiheit), setzt ja gerade Erpressung, zu der das Kapital in der Lage ist, in Gang. Ein Sklave wird nur ein mal gekauft und diesen sich produktiv zu machen, wie man will, geht nur mit Peitsche und zerst?rt ihn auch mit dieser Kommandogewalt. Bei dem Lohnarbeiter wird nur die Arbeitskraft bezahlt und wie diese sich verausgabt, in welcher Intensivitt usw, ist noch die Frage. Die Erpressung zu h?herer Leistung macht sich aber gerade dadurch geltend, dass - weil nur auf Zeit gezahlt - sie auch durch andere Arbeitskrfte ersetzbar sind. Die Freiheit der Lohnarbeiter ist dadurch gerade ein besonderes Mittel für das Kapital. Und das ist gerade der Witz, ob Arbeiter oder Arbeitskraft die Ware.

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Zitat:
Aber die Alternative ist es ja stattdessen zu verhungern.
hm...

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Zitat:
Original von Topfchopf
natürlich bin ich auch ein intellektueller. daher halte ich euch wohl überhaupt aus.

23.01.2010 13:39 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
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wie kommt es eigentlich, dass einfach JEDE diskussion auf eine kapitalismus/kommunismus-diskussion hinausluft? ist das eins der internet-gesetze? verwirrt
nur, wenn man' mit linken zu tun hat

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23.01.2010 13:40 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von c0unt
Zitat:
Aber die Alternative ist es ja stattdessen zu verhungern.
hm...


Das ist doch nicht unwichtig zu bemerken, weil genau das die Not und somit Erpressungsfähigkeit ausmacht.

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