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Zum Ende der Seite springen Antifaschismus-Kritik usw usf
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Al Massiva
raus.

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Dabei seit: 14.08.2007
Beiträge: 3.361

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Bl?dsinn. In den meisten Gegenden sind die Fascho-Banden Gruppen mit einer handvoll ußerst gewltttig agierenden Idiot_innen. Von Theorie, Organisation und zielgerichteter Propaganda ist da nichts zu erkennen. Also lieber starke kommunistische Gruppen bilden, als sich an diesen Idiot_innen abzuarbeiten.

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.all das muss verunstaltet werden.
14.09.2007 01:40 Al Massiva ist offline Beiträge von Al Massiva suchen Nehmen Sie Al Massiva in Ihre Freundesliste auf
moleskine.


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Du verkennst die bundesweite(!) Fascho-Szene total. Schau dir die Anzahl und die Teilnehmerzahl von Fascho-Aktivitten in den 1990er Jahren an, und schau sie dir jetzt an. Das sollte reichen.

P.S.
Ich rede nicht von "Theorie" und "zielgerichteter Propaganda". Bleib doch bei meinem Bsp.
14.09.2007 01:47 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
Gebull
has left the building

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Themenstarter Thema begonnen von Gebull
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@massiv
das ist doch klar das in berlin kreuzberg keine 1000 nazis bei ner demo sind. aber fahr mal in den osten dann weißt du was ich meine

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Zitat:
Original von Liquid
ich glaube gebull ist mehr punk als wir alle zusammen und mehr straße auch

14.09.2007 07:23 Gebull ist offline E-Mail an Gebull senden Beiträge von Gebull suchen Nehmen Sie Gebull in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Gebull in Ihre Kontaktliste ein
Topfchopf


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Zitat:
Original von Al Massiva
Bl?dsinn. In den meisten Gegenden sind die Fascho-Banden Gruppen mit einer handvoll ußerst gewltttig agierenden Idiot_innen. Von Theorie, Organisation und zielgerichteter Propaganda ist da nichts zu erkennen. Also lieber starke kommunistische Gruppen bilden, als sich an diesen Idiot_innen abzuarbeiten.


gerade der antifaschismus kann ein ort der poltisierung sein für all diejenigen, welche nicht schon als kommunisten geboren wurden. als kommunist sollte man schon ein gewissen interesse an der eigenen reproduktion haben und sich deshalb auch dort aktiv zeigen, wo es nicht direkt um den kommunismus geht. ist beim klassenkampf ja dasselbe eigentlich.

antifaschismus war übrigens schon immer teil kommunistischer praxis. wie auch antifeudalismus.

aber du unterschtzt wohl die nazis auch.

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http://mil.uni-lueneburg.de/index.php?id=81
14.09.2007 10:00 Topfchopf ist offline E-Mail an Topfchopf senden Homepage von Topfchopf Beiträge von Topfchopf suchen Nehmen Sie Topfchopf in Ihre Freundesliste auf
jimmy jazz
raus.

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revo redet in der icq-diskussion ziemlichen unfug - bitte kicken!
14.09.2007 10:57 jimmy jazz ist offline Beiträge von jimmy jazz suchen Nehmen Sie jimmy jazz in Ihre Freundesliste auf
Al Massiva
raus.

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Naja, Antifaschismus als Politisierung. Meinetwegen. Aber der Bl?dsinn kommt ja garnicht mehr raus aus den K?pfen der jungen Leute. Da muss der Anti-Faschismus dann für alle möglichen Sachen herhalten, sogar als Ausgangspunkt für die Kapitalismuskritik. Die ganze Antifa-Gruppen-Sache lsst sich doch nur damit legitimieren, dass die Rolle der Nazis in der deutschen Politiklandschaft maßlos überh?ht wird. Wie gesagt: Mit Nazis kenne ich mich aus, natürlich sind die stark, aber es sind halt doch nur gew?hnliche Jugendbanden. Außerdem können wir uns über die grad ablaufende Selbstzerfleischung der Szene freuen. Die NPD hat nämlich grad den (nationalen) "Schwarzen Block" von ihren Veranstaltugen ausgeschlossen. Mehrere Diskussionspapiere gehen hin und her.
Zur Rolle der NPD: Nur mit der absoluten theoretischen Schwche der Afa-Bewegung ist zu erklären, weshalb die wenigsten Gruppen sich mit dem Programm der NPD beschftigen und keine es bisher widerlegt hat. Denn das m?sste eigentlich Ausgangspunkt der Auseinandersetzung sein.

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14.09.2007 12:01 Al Massiva ist offline Beiträge von Al Massiva suchen Nehmen Sie Al Massiva in Ihre Freundesliste auf
moleskine.


Dabei seit: 23.05.2007
Beiträge: 4.080

Daumen runter! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Al Massiva
Zur Rolle der NPD: Nur mit der absoluten theoretischen Schwche der Afa-Bewegung ist zu erklären, weshalb die wenigsten Gruppen sich mit dem Programm der NPD beschftigen und keine es bisher widerlegt hat. Denn das m?sste eigentlich Ausgangspunkt der Auseinandersetzung sein.

Naja, Auseinandersetzungen mit dem Programm von Links gibt es ja schon. Die Antifas (hier) sind halt mehr damit beschftigt die Gemeinsamkeiten herauszustellen.

Deine Verharmlosung geht halt nach wie vor nicht klar, da falsch. Aber ich komme auch gerade nicht an den Text 'ran, auf den ich mich berufe. Von daher.
14.09.2007 12:18 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
revo.lte


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Dabei seit: 02.08.2007
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Zitat:
Original von jimmy jazz
revo redet in der icq-diskussion ziemlichen unfug - bitte kicken!


H? Mal abgesehen davon, dass ich das nicht geschrieben hab, da sind keinerlei Inhalte, die für einen Kick sprechen würden. Außerdem redet der auch teilweise einen Quatsch, zu Israel habe ich da einfach eine andere Meinung, wobei es wohl auch besser wre die würden einfach "Kommunismus machen", aber das ist halt auch nicht so einfach und dort eine ganz andere Situation.

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WO SIND DIE BLUTROTEN FRONTKÄMPFER_INNEN?!
14.09.2007 13:42 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
c0unt


Dabei seit: 06.08.2007
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Zitat:
Original von Topfchopf
und da ist eben meine hauptkritik am GSP. der hat nämlich keine kommunistische praxis im kapitalismus, ausser den widerstand mit pseudowissenschaftlichem gequatsche zu spalten, um sich als innerlinke opposition so ein paar sektenmitglieder zu angeln.

deshalb sehe ich ihn als schdlich für das gesamte an. innerlinke spaltungen allgemein sind sehr schdlich. ich empfehle euch mal eine historische auseinandersetzung mit revolutionren bestrebungen, um sich mal ein bild darüber zu machen, wie das dann in der praxis aussieht. aus irgendwelchen lcherlichen theoretischen differenzen kam es immer wieder zu spaltungen des revolutionren kampfed. das spielt schlussendlich nur der konterrevolution in die hnde.
klar, wenn der gsp die antifa kritisert, verhindert das die revo.... LOL

das problem is doch: der antifa geht es gar nich um revo zu großen teilen - zum machen die nix in die richtung. und mit ner verkehrten theorie wird es auch nich so eifnach mit leute agitieren

Zitat:
und da waren die bolschewisten eben verdammt vorbildlich, da sie immer auch mit aller kraft die politische zusammenarbeit anstrebten, den verschiedenen fraktionen auch zeit zur erkenntnis gaben und es konsequent versucht haben alle revolutionren krfte stets zu b?ndeln und voranzubringen, anstatt sich auf unnötige spaltungen einzulassen.
hm, und woher geanu kommt noch mal die bezeichnung "bolschewist", hm?

Zitat:
leute die stndig die bestehende praxis kritisieren, ohne konstruktiv eine bessere alternative anzubieten gehen mir auch deshalb auf den sack.
heul doch!

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Zitat:
Original von Topfchopf
natürlich bin ich auch ein intellektueller. daher halte ich euch wohl überhaupt aus.

14.09.2007 13:47 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
rosa polo shirt
raus.

Dabei seit: 06.08.2007
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hahahahah revo rabauke ^^^^^^^^^^^^^

"Und natürlich ist alles bl?d wie es ist, aber sonst wren wir ja auch keine KommunistInnen."

hahaha DER KOMMUNIST big grin big grin

hammer!
14.09.2007 13:49 rosa polo shirt ist offline Beiträge von rosa polo shirt suchen Nehmen Sie rosa polo shirt in Ihre Freundesliste auf
revo.lte


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Unqualifizierte Beitrge l?schen.
Leute, die hufig am falschen Platz unqualitative Beitrge schreiben, kicken.

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14.09.2007 13:52 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
kiLL.zOne
Stelzbock

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sowas in der art meinst du? big grin
Zitat:
Original von revo.lte
Menschenverachtende Leute umbringen ist cool, macht sicherlich Spaß und in gewissen Situation ist es wohl auch richtig. Revolution wre vielleicht wichtiger, aber das hat die RAF nicht gemacht, die war ja nicht mal organisiert und hat halt nur etwas Terror gemacht.


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I miss my dawg I can't believe that it's over
but I'm a soldier, so I gotta get over
can't stay sober, I'm just tryin to get over

14.09.2007 14:04 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
revo.lte


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Du solltest echt mal klar kommen. Evtl. regel ich das mal per PN mit dir.
Das Zitat ist sehr schlau, Deng war jedoch vielleicht der Einzige, der es verstanden hat.

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14.09.2007 14:07 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
JumpingJackFlash


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@al massiva:
an sich ist der vortrag, habe bisher nur den allgemeinen antifa-kritik-vortrag gehört, schon richtig. die art und weise, also die reihenfolge der argumentation, finde ich allerdings nicht sonderlich gelungen. es wre in meinen augen besser mit dem zweiten teil, wo auf die demokratie, auf die sich anfangs bezogen wird, also die der brd, eingegangen wird, zu beginnen.

es ist in meinen augen sinnvoller zunchst die demokratie der brd bzw. des b?rgerlichen staats an sich zu kritisieren bzw. die argumentation für die ablehnung ihr gegenüber anzubringen und daraus folgend dann zur kritik an der antifa zu kommen. ist in meinen augen logischer, aber auch nur reine formalitt, würde es aber für j?ngere, eher aktivistisch statt theoretisch orientierte personen, einfacher machen in diese kritik einzusteigen.

der demokratie-begriff, der am anfang kritisiert wird, ist ohne diesen zweiten teil in meinen augen für viele wahrscheinlich zu abstrakt bzw. grundlegend nichts abzulehnendes.

__________________
Gute Laune gemischt mit Rumbrüllerei!

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von JumpingJackFlash: 14.09.2007 14:22.

14.09.2007 14:18 JumpingJackFlash ist offline E-Mail an JumpingJackFlash senden Beiträge von JumpingJackFlash suchen Nehmen Sie JumpingJackFlash in Ihre Freundesliste auf
Al Massiva
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Ja, ich find das auch nicht sonderlich gelungen wie ein Argument hundertmal wiederholt wird, bevor sie zum nchsten. Vortragsweise ist auch absolut mangelhaft. Die setzen halt einfach voraus, dass mensch ihren Demokratiebegriff kennt, was dumm ist. Denn wenn sie tatschlich Antifas erreichen wollen, dann sollten sie halt noch ein paar Minuten dranhngen, so bringt das nicht so viel.
Im Vortrag zu Demokraten und Faschisten wird noch ein wenig in die Richtung erlutert.

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14.09.2007 14:30 Al Massiva ist offline Beiträge von Al Massiva suchen Nehmen Sie Al Massiva in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Der Witz am Antifaschismus ist, dass er sich an einem gewissen Punkt notwendig gegen revolutionre Bestrebungen stellen muss! Das ist sowohl historisch belegt wie auch theoretisch zu begr?nden: Das Wesen des Antifaschismus ist primr die Verhinderung des Faschismus. zu diesem Zwecke geht der Antifaschismus zur Rettung der b?rgerlichen Rechtsordnung ein B?ndnis mit den «liberalen Krften des B?rgertums» ein und versucht über die Volksfront die faschistische Machtergreifung zu verhindern. Dies hatte in der Geschichte noch nie Erfolg. Der Faschismus ist ja nicht einfach eine zufllige politische Wende, sondern resultiert aus einer ?konomischen und (daraus folgend) politischen Notlage der herrschenden Klasse, welche sich mit einer Desintegration der Gesellschaft konfrontiert sieht (und historisch spielt da die Arbeiterklasse immer eine Rolle, wenn auch die herrschende Klasse oftmals quasi zu spt auf etwas bereits zerschlagenes reagiert: Deutschland 1937). In dieser Situation ist der Faschismus nicht etwa eine mögliche Alternative, nein, das Kapital ist gezwungen auf dieses Mittel zur?ckzugreifen, welches für sie selbst auch eine Gefahr darstellt (weshalb auch zb. in Deutschland die nicht-defizitren Teile des Kapitals tendenziell gegen den Faschismus waren). Die Sozialdemokratische Integrationsmaschine hat ausgedient, weil sie die Massennachfrage aufgrund der ?konomischen Zwangslage nicht mehr befriedigen kann und ihr entsprechend die Basis wegbricht. Die b?rgerlichen Parteien sind zerstritten und verf?gen über kein Integrationsmodell für die Arbeiterklasse. Der Faschismus l?st dieses Problem über die «permanente Mobilisierung» der Massen unter den ideologischen Kategorien Volk und Nation. Es bleibt in dieser Situation objektiv(!) (das heisst nicht, dass die Kommunisten auch wirklich dazu in der Lage wren) tatschlich nichts anderes ?brig, als was unter der Parole «Sozialismus oder Barbarei» die Runde machte: Revolution oder faschistische Machtergreifung und genau in dieser Lage gewinnt das Volksfrontmodell seine G?ltigkeit, wie man an den total desastr?sen Versuchen in Spanien schön betrachten kann.

Es ist doch hahneb?chen, wenn man heute als Kommunist Leute auf die antifaschistische Perspektive einschw?ren will. Die sich ausschliessenden Wesen von Antifa und Kommunismus zeigen sich ja heute sehr schön in der antideutschen Volksfront gegen den Islamismus, wo sie unter dem antifaschistischen Imperativ «Das schlimmste Verhindern» noch mit Beckstein aufmarschieren. Die Politisierung über derart falsche Inhalte (aus Sicht der Revolution) kann auch nur Leuten in den Sinn kommen, die das eigene Leben nicht ins Zentrum der eigenen politischen Praxis stellen. Der Antifakongress Ende der 90er Jahre, wo beschlossen wurde, dass nun nicht mehr unbedingt über Antifa, sondern über Antiglobi Leute politisiert werden sollen, ist doch genau Ausdruck davon: Eine moralische Prmisse wird durch eine andere ersetzt und darüber dann versuche Jugendliche zu politisieren. Das ist doch Humbug! Wenn man sich mal nen Kopf über die eigene scheiss Situation in dieser Gesellschaft macht, dann st?sst man zuerst mal auf die eigene finanzielle/arbeitsmarkttechnische Sitatuion, wenn einem nicht grad Mami und Papi Wohung und Unterhalt bezahlen. Und damit ist man einer kommunistischen L?sung schon wesentlich nher, als wenn man auf's Land Glatzen jagen geht.

PS:
Selbstschutz ist notwendig und auf dem Land Antifa als pragmatischer Ansatz hufig sinnvoll. Diesen aber politisch aufzuladen halte ich für einen der gr?ssten Fehler der deutschen Linken.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ryan Cox: 14.09.2007 15:06.

14.09.2007 15:04 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Topfchopf


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@ryan cox: seit wann setzt die antifa von heute (und von der sprechen wir jetzt) auf b?ndnisarbeit mit liberalen b?rgerlichen?

deine ach so wichtigen erkenntnisse haben die meisten antifas doch schon lange hinter sich und sehen aber trotzdem die notwendigkeit gegen den faschismus vorzugehen, eben weil er eine alternative zum kapitalistischen zusammenbruch anbietet.

und ich warte immer noch auf deine praxis- und poitisierungsanstze für die jetzige situation.

__________________
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14.09.2007 15:21 Topfchopf ist offline E-Mail an Topfchopf senden Homepage von Topfchopf Beiträge von Topfchopf suchen Nehmen Sie Topfchopf in Ihre Freundesliste auf
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Du kennst ja meine Position bez?glich mit dir Diskutieren, oder?
Ryan und Cox halten's Maul!

Zitat:
deine ach so wichtigen erkenntnisse haben die meisten antifas doch schon lange hinter sich


Das sieht man besonders gut an dir.
14.09.2007 15:25 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
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die geschichtliche quasinotwendigkeit, die ryan (oder auch der kosmoprolet in den 28 these, die ich sonst sehr sehr gut finde, bitte f 4€ im ?rtlichen infoladen oder unter http://www.klassenlos.tk/ bestellen) in '33 erblickt, teile ich überhaupt nicht. in den USA ging das ja auch mit dem new deal. in GB gab es auch keien faschismus. da war sehr viel kontingenz vorhanden, das hing tatschlich an den entscheidungen einzelner akteure wie hindenburg. das ist eien ?komistische interpretation v geschichte, die sich schon sicher ist, dass es ja nur so (oder halt revolution) hat kommen können. gitb keien guten gr?nde, geschichte so wahrzunehmen

__________________
Zitat:
Original von Topfchopf
natürlich bin ich auch ein intellektueller. daher halte ich euch wohl überhaupt aus.

14.09.2007 16:40 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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c0unt:

1. Ist die Erklärung nicht ?konomistische, sondern beinhaltet sehr wohl eine politische Komponente. Nmlich die Entscheidung der defizitren Kapitalteile und eines teils der herrschenden Klasse, auf die faschistische Partei zu setzen. Das hngt natürlich auch mit gesellschaftlichen Desintegrationserscheinungen und der Erfahrung von
1918/19 ff. zusammen. Ich sagte ja bereits: «sondern resultiert aus einer ?konomischen und (daraus folgend) politischen Notlage der herrschenden Klasse, welche sich mit einer Desintegration der Gesellschaft konfrontiert sieht (und historisch spielt da die Arbeiterklasse immer eine Rolle, wenn auch die herrschende Klasse oftmals quasi zu spt auf etwas bereits zerschlagenes reagiert: Deutschland 1937).»

2. Man muss schon die spezifische Situation der jeweiligen nationalen Kapitale anschauen, um da ein Urteil zu fllen. In Deutschland war ein grossteil des Kapitals defizitr, da die hohen Produktivitt nicht nachgefragt wurde, es also eine Waren-überkakkumulation gab. Diese musste durch eine starke staatliche Nachfrage abgewlzt werden, welche eben nicht auf dem bereits gesttigten Markt nachgefragt werden musste: In Deutschland Kriegsg?ter und Infrastruktur.

3. In den USA gab es eine sehr hnliche Wirtschaftspolitik unter dem New Deal: Staatliche Nachfrageprojekte, eine Form des Keneysianismus. Allerdings wurde der absolute Mehrwert im Gegensatz zu Deutschland nicht erh?ht, was lngerfristig aber gemacht werden htte müssen, wenn denn eine freie Konkurrenz zum Deutschen Kapital noch stattgefunden htte. Ausserdem musste die staatliche Nachfragepolitik auch irgendwann in Wert gesetzt werden: Und da kam die faschistische Kriegspolitik den b?rgerlichen Nationen halt ?konomisch entgegen (das kann man auch am fast globalen Aufschwung nach 1945 sehen).


Die Gruppe Eiszeit hat zufllig k?rzlich einen Teil des Buchs «Ökonomie und Klassenstruktur» von Alfred Sohn-Rethel ins Netz gestellt. Im 8 und 9 Kapitel argumentiert er sehr hnlich wie ich, allerdings wesentlch ausf?hrlicher: Hier klicken
14.09.2007 17:03 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
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