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Zum Ende der Seite springen Zuletzt gesehener Film/Serie...?
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Bella Ciao
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Mandy

USA, 2018

Inhalt laut ofdb.de: "Die Nordwestküste der USA im Jahr 1983. Baumfäller Red Miller (Nicolas Cage) und seine Frau Mandy leben abgeschieden von der Zivilisation in einem Haus im Wald. Die beiden führen ein einfaches aber harmonisches Leben, das jedoch gestört wird als Jeremiah Sand, der Anführer einer Sekte, auf Mandy aufmerksam wird. Dieser beauftragt seine Anhänger Mandy zu verschleppen und versucht sie sich gefügig zu machen. Als die Entführte sich jedoch widersetzt und Jeremiah vor seinem Kult lächerlich macht, wird sie auf grausame Weise getötet. Tief erschüttert hat Red, der das Ganze mit ansehen musste, daraufhin nur noch ein Ziel: Die religiösen Fanatiker und ihre Helfer einen nach dem anderen zu töten, um so seine Frau zu rächen."

Für Regisseur Panos Cosmatos dient die Story eines Films nur als Ausgangspunkt, um Stimmungen aufzufächern, die er in eigenartige Bilder übersetzt, welche in der Grundierung dem B-Film (in all seinen Varianten: Horror, Fantasy, Sci-Fi, Action,...) entliehen sein können, in ihrer Machart jedoch stets auf die erste Garde des Unterhaltungskinos und des Autorenfilms verweisen. So kann man die Geschichte von "Mandy" in einem knappen Satz auf den Punkt bringen: Vietnamveteran rächt die Ermordung seiner geliebten Freundin blutig an einer rauschvergifteten Bikergang.
Wer Cosmatos Vorgänger und Debüt "Beyond the Black Rainbow" gesehen hat, muss sich ob der simplen Grundzutaten des Rachefilms nicht grämen, sein Talent liegt in der Fokussierung der Nebensächlichkeiten des gewöhnlichen Films, nämlich der Dinge, die sich am Rande und nur halb bewusst oder unbewusst abspielen. "Mandy" läuft zu keiner Zeit Gefahr "Ein Mann sieht purpur" zu werden, auch wenn die Macho-Momente Charles Bronsons durchaus auftauchen; einer der Bösewichte hakt sogar ausdrücklich nach, ob Protagonist Red (gespielt von Nicolas Cage) einen "death wish" habe. Die glorifizierte Beschützerstruktur des Patriarchats steht in "Mandy" zur Disposition und bröckelt stetig über knapp zwei Stunden im wilden Farbenspiel.
Wenn also die Route klar ist und die Straße schnurstracks geradeaus führt, hat man viel mehr Zeit aus den Fenstern des Vehikels zu schauen und Panos Cosmatos (zusammen mit Kameramann Benjamin Loeb) sorgt für visuelle Besonderheiten am laufenden Band, mal kontemplativ-mystisch und flächig aufgetragen, dann in grellen, blitz- und gewitterartigen Horrortableaux, die den Videothekengeist der 1980er atmen. Das führt zu einer ähnlichen Atmosphäre wie in "Baskin" oder "The Void", die das aufgeschlossene Horrorpublikum in den letzten Jahren erfreuten und ebenfalls mit einem beherzten Schlenker in die Welt von Nicolas Winding Refns "Valhalla Rising", wenn auch etwas weniger tragisch, denn Cosmatos inszeniert "Mandy" mit einem deutlichen Augenzwinkern.
Offensichtlich wird dies im zweiten Teil des Films, wenn Nicolas Cage Jagd auf die Motorradgang machen darf und auch in der New-Age-Sekte aufräumt, mit treffsicheren One-Linern, die selbst Bruce Willis in "Die Hard" gut gestanden hätten. Diese Verlagerung von Lysergsäure auf Testosteron sorgt für den erhöhten Unterhaltungswert von "Mandy", der sich anfangs Zeit für Set und Setting nimmt, dies aber in einer halluzinatorischen Weise, sodass man Cosmatos mit runtergeschraubtem Herzschlag neugierig und staunend folgt, bis die Action flimmernd ins Gesichtfeld explodiert.
Dem weniger drogenaffinen Publikum jubelt Cosmatos gleich mehrfach gängige Trip-Erfahrungen unter, wie die sich andauernd morphenden Farbgebungen oder synästhetischen Pseudo-Eindrücke, gipfelnd in einer sich creepy-anschleichend visualisierten, transpersonalen Erfahrung beim Aufeinandertreffen des Gurus und Reds titelgebender Freundin Mandy. Überhaupt fühlt sich der Zuschauer mal mehr, mal weniger dem Psycho-Acid ausgeliefert, natürlich ohne die simple Struktur wirklich aufzulösen. Es handelt sich um Ausschmückungen, um nuancierte Nebenstränge, dankbare Spielereien, die möglich werden. Und wie bei einem echten LSD-Trip funktioniert Cosmatos Film am besten, wenn man das Steuer aus den Händen gibt und sich auf den Kurs des neuen Steuermanns einlässt.
War "Beyond the Black Rainbow" noch ein durch kindliche Eindrücke von VHS-Covern gespeister psychotronischer Spaziergang durch die Vorstellungswelten und Gedankenräume des Regisseurs, konkretisieren sich in "Mandy" die Erfahrungen mit den Filmen der 1980er Jahre, manchmal sogar so weit, dass man die Vorbilder benennen kann und etwa "Hellraiser" schmunzelt, bevor sich die Assoziation auflöst oder neue Wege einschlägt. Dies macht "Beyond the Black Rainbow" in meinen Augen zum besseren Film, "Mandy" aber leichter goutierbar und problemloser konsumierbar.
Ehrensache, dass bei so viel optischem Aufwand (es finden sich sogar kurze Zeichentricksequenzen) auch die Splattereffekte von Hand gestaltet wurden und sich sehen lassen können. Sie fügen sich ebenso nahtlos in Panos Cosmatos Drogen- und Freaks-Panoptikum wie der stimmend ätherisch bis zupackend produzierte Soundtrack von Jóhann Jóhannsson. Ein Schwanengesang, denn der begabte und beliebte Filmkomponist starb kurz nach der Vollendung dieses Scores.
Als Filmliebhaber aus der Welt der konventionellen Storygetriebenheit kann man schon recht früh erkennen, ob man wirklich Lust auf die zweistündige "Mandy"-Experience verspürt: Cosmatos eröffnet seinen Film mit farblich passend getünchten Aufnahmen von Waldarbeitern und Helikopterflügen zur Musik von King Crimsons "Starless", eine wundervolle Einstimmung, die der ersten Hälfte des Films dieses kristalline Glitzern der Geräusche und Farben verleiht, welche sich beim Abklingen eines LSD-Rausches einstellen. Mehr hätte es für mich schon gar nicht mehr gebraucht; ein unterliegendes Gefühl tiefer Zufriedenheit schwappt von hier aus in die restlichen Szenen und erfüllt den Film mit einem inneren Leuchten, welches die rauhbeinige Racheoberfläche spielend durchdringt. "So, what you huntin'?" - "Jesus freaks." "I didn't know they were in season, man." It's all too beautiful. 9/10

Trailer



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Zitat:
Original von Bella Ciao
Der YouTube-Kanal Real Dimensional Pictures bietet einige spannende Videos zum Thema (Horror-)Film. Nicht verpassen!


für solche Sachen liebe ich youtube, vimeo und wie sie alle heißen. wenn man bedenkt, daß dafür noch vor gar nicht so langer Zeit das Wälzen von Büchern bzw. ganze Studiengänge die Bedingung gewesen sind (und bei Ersterem ist das Problem offensichtlich die geringere Unmittelbarkeit).

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Man begreift natürlich leichter, wenn man die entsprechenden Szenen schon vor sich hat und sie (während der Lektüre eines Buches) nicht mit Hilfe von Stills und der Erinnerung umständlich herleiten muss.

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ja, das meinte ich damit. egal, wie gut ein Buch geschrieben ist, das Sehen einer Filmszene ist natürlich logischerweise immer etwas "plastischer".

(so ähnlich wie ein Buch zu Kompositionen und Musiktheorie direkt besser funktionieren dürfte, wenn es tatsächliche Hörbeispiele gibt)

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L'autre monde - Black Heaven

Belgien/Frankreich, 2010

Inhalt laut amazon.de: "Gaspard und Marion genießen frisch verliebt den Sommer in Südfrankreich. Als sie ein fremdes Handy finden, beschließt das junge Paar es dem rechtmäßigen Inhaber zurückzubringen. Doch der junge Mann ist tot - er scheint in einer mysteriösen Zeremonie Selbstmord begangen zu haben. Neben ihm liegt ein halb bewusstloses Mädchen. Die rätselhafte Schöne lockt Gaspard in ein gefährliches Videospiel: 'Black Hole'. Schon bald vermischen sich die Grenzen der Realität und der virtuellen Identität und aus dem Spiel wird ein tödlicher Alptraum. Wem kann er noch trauen? Und welche Rolle spielt dabei die mysteriöse Fremde?"

In Gilles Marchands zweitem Spielfilm nach eigenem Script (in Kollaboration mit Dominik Moll, der auch die Regieassistenz übernahm) spürt der Regisseur einer Idee nach, die ihn in einem Einkaufscenter überkam, als er einen jungen Mann tief versunken beim Spielen eines Onlinegaming-Demos beobachtete, das heißt, ihn und seinen Avatar auf dem Bildschirm. Wäre es nicht interessant die Geschichte beider Ebenen zusammenzuführen oder sich kreuzen zu lassen?
Schnell wird klar, wie wenig Wert Marchand auf verwirrende Plottwists und diffuse Realitätsebenen legt, sondern seine Geschichte geradlinig anlegt, um online und offline ein wenig in die Welt der Heranwachsenden einzutauchen. Dabei klammert er Eltern und andere Überdreißigjährige so gut aus wie es geht, um sich auf die Mehrdeutigkeiten und Schattenseiten der Adoleszenz zu konzentrieren, etwa den Selbstmord, der eine der häufigsten Todesursachen für Menschen in diesem Alter darstellt.
Das fulminante Sonnenlicht des südfranzösischen Hochsommers sorgt für die hyperrealistisch anmutenden Impressionen der "echten" Welt, während das Online-Game namens "Black Hole" seinem Titel alle Ehre macht und mit seinen dunklen Wolkenkratzerschluchten eher einem Zerrbild von New York gleicht. So penibel wie diese beiden Welten lassen sich die Vorkommnisse und Gefühle in "L'autre monde" (Originaltitel) nicht aufteilen, auch wenn der Fokus deutlich auf dem liegt, was der Zuschauer gemeinhin als seine eigene Lebenswelt erkennen wird.
Gibt sich "Black Heaven" (deutscher Verleihtitel) zu Beginn noch mysteriös, stellt sich im Verlauf der Handlung immer deutlicher heraus, dass keine weiteren Ambitionen bestehen als einen professionell fotografierten Mysterythriller abzuliefern, der seine selbstgewählten Motive nicht mehr als nötig vertiefen will, um schließlich in der emotionalen Auflösung zu glänzen. Ein sekundenschneller Abgleich und Abbruch der Romantik hin zum Blitzportrait eines alleingelassenen und ratlosen Teenagers, der sich einer undurchdringlichen Welt gegenüber sieht, setzt einen starken Schlusspunkt, der fast vergessen macht, wie wenig Neues eigentlich passiert.
Nicht die Ideen heben "Black Heaven" über den Standard, sondern die gewissenhafte Ausführung, die meist ein Quäntchen mehr Liebe zum Detail erkennen lässt als bei ähnlichen Produktionen. So startet der Film mit dem selbstmörderischen Fall von einem Hochhaus der Online-Welt, der in den Wellen der Mittelmeerküste endet. No mind blown, aber ein ansprechender Auftakt.
Zudem zeigt Gilles Marchand ein gutes Händchen beim Casting seiner Darsteller, deren Chemie untereinander stimmt, so dass auch die Vignetten jugendlichen Lebens wie man sie aus zig anderen Filmen kennt (Liebe, Strand, Party, Drogen) nicht schal wirken, sondern zum aufmerksamen und empathischen Verfolgen des Allzubekannten einladen. Aus diesen Szenen zieht der Film viel seiner Kraft, welche die Storyline nicht unbedingt entwickeln kann. Ihr Sog bleibt beschränkt, vor allem weil das Abhängigkeitsverhältnis zwischen den Geschwistern Sam und Vince eher stiefmütterlich behandelt wird, bis es schließlich die Ereignisse des Finales bedingt. Andererseits fand ich es überraschend erfrischend, mal wieder einen Film zu sehen, der keine Irritation im Raum stehen lässt und in dessen letzten Szenen vielleicht nicht alle Probleme gelöst sind, die Dinge jedoch aufgeklärt wurden und die Geschichte zu Ende erzählt ist. Ganz klassisch, auch wenn man das zu Beginn nicht vermutet hätte. Apropos klassisch: Der Suizid der Liebenden, die Geschwisterbeziehung und andere Konstellationen des Drehbuchs verweisen auf die Tragödien, aus denen Hollywood seit jeher seine Dramen bastelt, deshalb war ich wiederum überrascht, nicht mehr von diesem Topoi-Recycling angeödet zu sein. Vieles in "Black Heaven" fällt einfach passend an seinen Platz.
Dazu gehört auch die Musik der französischen Gruppe M83, die den Großteil des Soundtracks bestreitet und mit ihrem elektronischen Dream Pop dezent den Gemütslagen des Films dient.
"L'autre monde" hält sich damit zurück, uns in eine andere Welt zu führen, sondern widmet sich lieber den Konflikten und Situationen, die wir als aus "unserer" Umgebung entstammend wahrnehmen. Er gönnt sich außerdem den Luxus, die Nervtöter des Alltags außen vor zu lassen, um das zu beobachten, was als junger Mensch die Tage (und Nächte) ausmachte. Und immer dann, wenn die Stimmungen so dickflüssig werden, dass einem "mood piece" über die Lippen kommen könnte, verschwindet der Thrillerplot lange genug aus der Sicht, um die Schwarzromantik von Black Beach genießen zu können, wo die Drinks nicht mit einem Schirmchen, sondern einem Schuss Todessehnsucht serviert werden. 6,5/10

Trailer



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05.07.2019 14:38 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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das cover von "Black Hole" ist maximal verkaufsfördernd Zunge raus


der letzte Film den ich gesehen habe, war Gus Van Sants "Promised Land", ein Drama mit dem Thema "fracking" und den (potentiellen) ökonomischen und ökologischen Auswirkungen auf die jeweiligen ländlichen Gemeinden.

leider ging dem Film gegen Ende irgendwie die Luft aus. erst ein etwas bescheuerter "twist" (wieso ist das im Jahre 2019 - bzw. 2012, das Jahr aus dem der Film ist - eigentlich immer noch so beliebt?) und dann ein wie ich fand eher komischer Schluß.

schade, weil mir der Film über weite Strecken sehr gut gefallen hat.

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17.08.2019 20:31 xLaGrandex ist offline Beiträge von xLaGrandex suchen Nehmen Sie xLaGrandex in Ihre Freundesliste auf
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Welchen bescheuerten Twist kann es denn zum Thema Fracking geben? kopfkratz Bricht die Erde auseinander und verschluckt ihre Bewohner? big grin

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22.08.2019 15:49 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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Libero

Deutschland, 1973

Inhalt laut VideoMarkt: "In den 70er-Jahren profiliert sich 'Kaiser' Franz Beckenbauer als Spieler von Bayern München wie der deutschen Nationalmannschaft endgültig als einer der bedeutendsten Fußballer aller Zeiten. Dieser Status geht einher mit der Entdeckung des Sportlers als so vielfältiger wie erfolgversprechender Werbeträger. Doch der mit zunehmender Popularität wachsende Leistungsdruck setzt auch Beckenbauer körperlich wie psychisch zu."

Es muss eine mythische Zeit gewesen sein, an die sich viele Fußballfans zurückerinnern. In einem Land vor unserer Zeit, als es im Fußball noch um den Sport ging, fernab vom schnöden Mammon der Aktiengesellschaften und Konzerne. Als man sich dem Spiel widmete, nicht der Vermarktung der Spieler. In den frühen 1970ern lag diese Zeit schon ein Weilchen zurück, denn wir treffen in "Libero" auf den durchkommerzialisierten Fußball, den wir auch aus unseren Tagen kennen, verkörpert von Franz Beckenbauer.
Regisseur Wigbert Wickers scheint sich nicht der Dissonanz zwischen seinem angestrebten Porträt und der tatsächlichen Wirkung seines Filmes bewusst zu sein, versucht er doch Beckenbauer in die Rolle des sensiblen Sportgenies mit Antennen für die kapitalistischen Auswüchse des Fußballs zu pressen, während dieser gleichzeitig (innerhalb und außerhalb des Films) alles verkörpert, was diesen Sport so jämmerlich erscheinen lässt. Schon im Jahr vor seinem Weltmeistertitel kann man ihn als Superstar bezeichnen, zumindest reicht "weltberühmt in Germany" nicht mehr aus, um dem Rummel um die Person Beckenbauer gerecht zu werden.
In einem ähnlichen Zwiespalt findet sich "Libero" auf formaler Ebene, denn unübersehbar haben wir es mit einem handwerklich kompetent bebilderten Leinwanderlebnis zu tun, das sich sorgfältig um Farbe und Komposition kümmert; Musik nutzt, um Fußballszenen einen künstlerischen Anspruch zu verpassen und auch in Sachen Kameraführung und Beleuchtung mehr Aufwand betreibt als die durchschnittliche bundesdeutsche Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt. Leider entpuppen sich die auf vermeintliche Größe geschneiderten Aufnahmen als etliche Nummern zu weit für Franz Beckenbauer, den FC Bayern und den deutschen Fußball. Des Kaisers neue Kleider kaschieren kaum den etwas tumben Arbeiterjungen mit dem treudoofen Gesichtsausdruck; sie vermögen nicht über die Unzulänglichkeiten des Fußballs hinwegzutäuschen: Er ist in den kleinen Fernsehgeräten der damaligen Zeit weit besser aufgehoben als auf der Kinoleinwand. Weder das eigentliche Spiel, noch das Drumherum können in diesen Dimensionen glänzen. Fußball mag ein netter, kleiner Zeitvertreib mit ungeahnten kommerziellen Möglichkeiten sein, in den Hallen der Kunst wirkt er schäbig und deplatziert.
Aus diesem Dilemma entsteht eine Menge unfreiwilliger Komik, die "Libero" einen erhöhten Unterhaltungswert verschafft, vor allem durch das Aufeinandertreffen des audiovisuellen Zeitgeistes mit dem verknöcherten Spießertum, das unterhalb all der bunten Klamotten und Einrichtungsgegenstände den Ton angibt, manchmal sogar einen Kasernenhofton, der vor allem im Umgang mit Frauen und Kindern zutage tritt. Beckenbauer selbst fällt in dieser Hinsicht nicht unangenehm auf, sein ständiges grenzdebiles Grinsen erschwert jedoch auch irgendeine andere Rolle als die des Franz-im-Glück, der gar nicht so genau weiß, wie er das alles verdient hat. Aus diesem Grund wirken die vorgebrachten Zweifel am Beruf des Fußballprofis auch wie von Wigbert Wickers eingeflüstert, eine ungelenke Verrenkung, um mögliche Kritik am Fußballbetrieb schon im Voraus einzudämmen.
Dazwischen kann man Familie Beckenbauer beim Urlauben in Israel über die Schulter schauen, ein professionelles Homevideo, das Wickers ähnlich wie die Fußballszenen zu einer längeren, musikalisch unterlegten Sequenz zusammenschneiden lässt, gespickt mit ein wenig Schleichwerbung, wie man sie immer wieder über den Film verteilt findet: Adidas, Marco Polo, Lord, Mercedes-Benz.
Wie zu erwarten, wurde der Film von der Presse (die "Libero" wenig ruhmreich skizziert) verrissen. Beckenbauers damaliger Manager hielt dies für ein gutes Zeichen, denn was verstehen diese "Intellektuellen" und "Filmmenschen" schon vom Fußball? Die Fußballfans, der anvisierte Markt, würden die Kassen schon zum Klingeln bringen.
Natürlich geben sich auch die Kollegen vom FC Bayern für kurze Cameos her, von Paul Breitner über Gerd Müller und Uli Hoeneß bis Günter Netzer sind sie alle in "Libero" vertreten, meist nur in ihrer Rolle als Fußballspieler. Die beteiligten Schauspieler wie Harald Leipnitz und Klaus Löwitsch bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm, die Profis haben den Laien aus dem Fußballcamp höchstens ein oder zwei Grimassen voraus.
"Libero" versucht den Fallrückzieher auf der Metaebene der fußballerisch-kaufmännischen Wirklichkeit, in einer Reihe von Eigentoren endend, welche die Fans des Fußballers Franz Beckenbauer nicht erfreuen werden, jedoch für einige Lacher unter den Anhängern des unfreiwilligen Humors der salbadernden Lichtgestalt sorgen, deren kleingeistige Litanei wie für die Welt des Sportfernsehens geschaffen ist. Gott erhalte Franz, den Kaiser. 3,5/10

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30.08.2019 15:16 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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hab gestern Abend "High-Rise" (von dem von dir glaube ich recht geschätzten Ben Wheatley) gesehen.

und der größte "Schönheitsfehler", den ich an dem Film zu bemängeln habe, ist in gewisser Weise auch keiner (ich denke, daß kann ich selbst dann schreiben, wenn du den tatsächlich noch nicht gesehen hast): der Film ist hinsichtlich der Kostüme (und vieler Kulissen) stark in den Siebzigern (also der Zeit der Buchvorlage) verortet. das ist einerseits irgendwie schade (weil es damit nur ein Szenario einer "alternative Vergangenheit" bleibt), andererseits macht es den Film aber ästhetisch interessanter, als es die meisten typischen "Zukunftsdesigns" gewesen wären - insofern dann doch wieder richtig gemacht.

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Nicht überraschend, denn Wheatley bezieht einige seiner Ideen aus Film und Popkultur der späten 1960er und den 1970er Jahren. "Free Fire" rekurriert ähnlich offensichtlich auf diese Epoche, während die Einflüsse in z.B. "Kill List" nicht direkt in die Bildsprache übersetzt wurden, sondern eher als Okkultströmung im Hintergrund wahrzunehmen sind.
Für mich einer der modernen Regisseure, die ziemlich genau meinen Filmnerv treffen. Falls du "A Field in England" noch nicht gesehen hast, spreche ich hiermit eine uneingeschränkte Empfehlung aus.

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Baby Blood

Frankreich, 1990

Inhalt laut ofdb.de: "Yanka ist Assistentin des Raubtierdompteurs in einem Zirkus, der von ihrem Mann geleitet wird. Eines Tages wird aus Afrika eine Wildkatze eingeflogen. Doch schon bald findet man deren zerfetzte Überreste. Ein tentakelbewerter Parasit hatte sich in ihr aufgehalten und sucht nun einen weiblichen Körper - denn er will wiedergeboren werden. Doch um überleben und wachsen zu können, benötigt er menschliches Blut. Und so zwingt er Yanka dazu, immer wieder neue Opfer zu suchen, die sie auf bestialische Art und Weise umbringt, um deren Blut zu trinken. Eine blutige Spur hinterlassend zieht Yanka durch Paris - ihre Opfer sind immer nur Männer, denn sie will mehr als nur Blut..."

Der Horrorfilm und seine Unterarten spielten in der grande nation des Films, Frankreich, bis zur Jahrtausendwende so gut wie keine Rolle. Es gab hier und da ein Werk, das es zu Weltruhm brachte (etwa "Les yeux sans visage" von Georges Franju aus dem Jahr 1960) und ebenfalls eine Reihe von eigenwilligen Beiträgen zum Genre von Jean Rollin, die auf einen treuen Kreis eingeschworener Fans zählen konnten. Ein breiteres Massenphänomen wie die Horrorfilme US-amerikanischer Prägung oder deren entfernte italienische Verwandte wurden sie jahrzehntelang nicht. Dies änderte sich erst mit der Welle der "New French Extremity", die ab den 2000ern nicht nur Blutbäder, sondern gleich ganze Blutozeane mit Inseln haarsträubender Grausamkeiten von der Leinwand stürzen ließ: "Irréversible", "Haute Tension", "À l'intérieur", "Martyrs"...
Bereits gut zehn Jahre zuvor hatte Alain Robak eine Idee entwickelt, die im damaligen französischen Filmbetrieb eigentlich zum Scheitern verurteilt war. Irgendwo zwischen dem Body-Horror David Cronenbergs, der Splatterkomödie und den atmosphärischen Bildgedichten Jean Rollins (die er mit einem galligen Schuss Gesellschaftskritik anreicherte) angesiedelt, versuchte "Baby Blood" zu seinem Recht zu kommen. Dank Robaks geringer Budgetwünsche fanden sich schließlich Produzenten, die in einer gezähmten, wohlanständigen Filmlandschaft den Geburtsvorgang einer Monstrosität wie "Baby Blood" einleiteten.
Die Ablehnung ging so weit, dass man den Film nach seiner Fertigstellung nicht am Avoriaz Fantasy Film Festival teilnehmen lassen wollte, dessen kurzfristig eingeführte "Kein Blut, keine Gewalt"-Maxime auch Wes Cravens Beitrag "Shocker" vom Wettbewerb ausschloss. Als damals schon anerkannten Regisseur (u.a. "Last House on the Left", "The Hills Have Eyes", "A Nightmare on Elm Street"), traute man sich jedoch nicht, Craven zu düpieren, und bot ihm einen Platz in der Festivaljury an. Dieser zeigte sich von Robaks zweitem Spielfilm begeistert und überzeugte die anderen Jurymitglieder davon, "Baby Blood" den Spezialpreis der Jury zukommen zu lassen. Auch ein Werbescreening unter vielen anderen französischen Produktionen beim Sarasota French Film Festival in Florida sorgte für die Verbreitung des Films: Miramax wählte "Baby Blood" zur amerikanischen Distribution aus - diesen, und nur diesen Genrebeitrag, unter allen anderen Konkurrenten!
30 Jahre später erscheint "Baby Blood" (2016 frisch vom Index der BpjM gestrichen) in neuer 4K-Abtastung und in einer besonderen Edition zum Jubiläum und zementiert so seinen Ruf als Kultfilm. Natürlich wird er nicht mehr das große Publikum erreichen, das ihm zusteht; die aufwendige Restauration lässt ihn aber in dem Licht erstrahlen, das ihm gebührt.
Dreh- und Angelpunkt bildet Hauptfigur Yanka (dargestellt von Emmanuelle Escourrou in ihrer ersten Hauptrolle), deren durch Abhängigkeiten bestimmtes Leben, dank des Parasiten, ein paar neue Optionen gewinnt und zu einer Art von Freiheit führt, die ihr vorher, als Spiel- und Punchingball der Männer, nicht vergönnt war. Eine ganz hinreißende Darbietung, bisweilen ur-komisch (im Schlagabtausch mit dem vom Regisseur gesprochenen Wesen/Baby), aber auch die einer Anfängerin nicht unbedingt zugetraute Souveränität eines körperlichen Spiels, das über das fade Laszivsein im gewöhnlichen Hollywoodschinken weit hinausgeht: Aufgebrochene Körper, zerteilte Körper, Innenansichten und deren Flüssigkeiten. Ja, "Baby Blood" ist auch ein Splatterfilm. Nicht einer von den ganz derben, aber gut getrickst und angemessen frontal.
Auf rein formaler Ebene nutzen Regisseur Alain Robak und sein Kameramann Bernard Déchet das niedrige Budget auf allerbeste Weise, um in den kontrastreichen Aufnahmen das gelbliche Licht der Natriumlampen und die knallige Sensation des Blutes zusammenführen. Neben den nächtlichen Szenen, der Hauptattraktion, vergisst man nicht, auch das Tageslicht besonders in Szene zu setzen, sich vom üblichen Einheitslook abzugrenzen. Es sind wenige Lichtquellen, die genutzt werden, oft sogar nur eine einzige, was Déchet aber für das besondere Aussehen des Films urbar macht. Währenddessen bedient sich Robak eines Kniffs des Italienischen Kinos der 1960er und 1970er, den Zusammenhang zwischen Bildern und Ton zu stärken, indem er auf den O-Ton verzichtet und sein Klanggerüst (Dialoge, Musik, Sounds) vom Grund auf in der Nachbearbeitung, im Studio, errichtet. (Dies geschah in Italien vor allem wegen der verschiedensprachigen Herkunft der verpflichteten Schauspieler. Meister wie Federico Fellini gebrauchten dies aber ebenso virtuos, um z.B. Rhythmus und Inhalte freier ändern und nachbessern zu können, um den Spielraum der Postproduktion erheblich auszuweiten.)
Wie alle besseren Genrefilme bedient sich "Baby Blood" nicht nur vorgegebener Schablonen, sondern füllt diese mit neuen Ansichten oder weist sogar über sie hinaus. Robaks Film etabliert die sehr einfache Geschichte um ein Wesen aus der Ursuppe, das endlich geboren werden möchte, um in ferner Zukunft die Vorherrschaft des Menschen zu brechen; verhandelt im Subtext aber seltenere Gedanken zu Schwanger- und Mutterschaft, die er durch zahlreiche Vignetten männlicher Rückständigkeit (um nicht zu sagen Rücksichtslosigkeit) und Vorherrschaft anreichert. Kleinteilige Episoden im Kontext des größeren Rahmens, die auf seine Kurzfilmvergangenheit verweisen (einer davon trägt den sehr hübschen Titel "Sado und Maso fahren Boot") und letzlich das Bild einer männlich dominierten Gesellschaft ergeben, die ein besseres Leben für alle verhindert. Vom Stoppelhoppser mit Spielzeugpistole über den gemeinen LKW-Fahrer und Fußballfan bis hin zum Zirkusdirektor: Evolutionsbremsen, nicht zur Blüte gereiftes Leben.
Darin hat ihnen das Wesen aus der Ursuppe etwas voraus: Es macht sich auf den Weg zu seiner Vervollkommnung. Die Blutspur weist zum Ozean. Mama ist ein wenig stolz. 8/10

Trailer



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06.03.2020 13:46 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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ich kann mich aktuell mit meinem Tagesrhythmus so sehr entspannen, mich auf irgendetwas einzulassen (habe hier bspw. seit drei Wochen oder so "Safety Not Guaranteed" liegen).

bei mir wäre es auch so gewesen, daß wenn eine (auf kürzere Zeit begrenzte) Ausgangssperre gekommen wäre, eine meiner Reaktionen sowas in Richtung "was ich dann alles mache und schaffe!" gewesen wäre big grin


edit: deine Einschätzung von "Once Upon A Time" würde ich btw auch gerne noch hören.

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Zitat:
Original von xLaGrandex
edit: deine Einschätzung von "Once Upon A Time" würde ich btw auch gerne noch hören.


Was für ein fantastischer Film "Once upon a Time...in Hollywood" ist! Die euphorischen Reviews übertreiben nicht. Das jahrelange Verharren auf höchstem Niveau hat Quentin Tarantino nicht ermüdet, auch wenn er ein paar seiner gängigsten tropes recyclet und weiterhin seiner Western-Liebe fröhnt - trotzdem völlig eigen und hoch unterhaltsam, inklusive aller Zutaten, die man in seinen flics schätzt und sehen will. Im Moment würde ich sogar von seinem besten Film sprechen, obwohl mir bewusst ist, dass sich dies erst mit der Zeit und wiederholtem Anschauen endgültig herausstellen wird.Wie gut die Eingangssequenz zwischen Al Pacino und Leonardo di Caprio ist, in der Tarantino auf einen Zwischenfall während der Produktion von Brian De Palmas "Scarface" anspielt, bei dem sich Pacino übel die Hände verbrannte. Di Caprio fuhrwerkt auf einer Empore mit einem Flammenwerfer herum, gleich Tony Montanas koksgeschwängertem Abgang mit Maschinengewehr, der zu den erwähnten Verletzungen führte. Und das ist nur einer der offensichtlicheren popkulturellen Verweise, für die Tarantino seit "Reservoir Dogs" gefeiert wird - und die hier im Minutentakt aufgefahren werden. Ein unglaubliches Zitatfest, jedoch so slick ausgeführt, dass die (vor allem) filmische Besserwisserei und Augenzwinkerei nie überhand gewinnt oder gar stört.Und im Gegensatz zu "The Hateful 8" beschränkt sich Tarantino nicht nur auf Innenräume, sondern bedient sich wieder vieler großartiger Außenansichten, dynamisch während der vielen Autofahrten oder beklemmend bis PSYCHOtisch auf Spahn's Movie Ranch.Wie dann schließlich alles aufgelöst wird, lässt sich am Titel erkennen: "Once upon a Time..." verweist ebenso auf Sergio Leones Amerika-Trilogie wie auf die märchenhafte Geschichtsneuschreibung, die man schon in "Inglourious Basterds" bestaunen konnte. Der Soundtrack sitzt natürlich - und wer sich nicht voll Entzücken Brad Pitt und Leonardo Di Caprio beim "Beavis & Butthead"-artigen Kommentar der eigenen Werke vorstellen kann, hat hier eh nichts verloren. Knüller.
...
Das ist die Ebene auf der "Once upon a Time..." besonders Spaß macht. Zum Beispiel DiCaprios Horror davor, in einer italienischen Produktion mitwirken zu müssen, was für einen Hollywood-Star zu dieser Zeit einen Abstieg bedeutete - und wie dann in der Rückschau viele dieser Filme ein enormes Standing bekamen. Ein Umstand, an dem Tarantino nicht ganz unschuldig ist, fährt er doch oft Werbekampagnen für "vergessene" Klassiker. Ich erinnere mich da vor allem an Lucio Fulcis "L'aldilà".Und das geht schließlich soweit, dass er existierende Werke mit Phantasieproduktionen vermengt (in "Once upon a Time..." tauchen in kurzen Clips z.B. die echte Sharon Tate auf, aber DiCaprio wird auch mit digitaler Technik in ältere Szenen kopiert, ganz zu schweigen von den tatsächlich existierenden plus ausgedachten Titeln bekannter Italo-Regisseure wie Sergio Corbucci oder Antonio Margheriti). Überhaupt finde ich diese freie Fabulierlust zu Ungunsten der "Wirklichkeit" enorm sympathisch.
...
Die Struktur wirkt auch etwas zerfasert, weil sich Tarantino gar nicht lange mit der Konstruktion einer Erzählung aufhält, mit einer üblichen Geschichte, sondern das zeigt, was ihm wichtig ist und Plotbedürfnisse ignoriert, wenn es ihm für den Film förderlich scheint. Etwa den rasanten Stimmungswechsel zum Schluss hin. Auf dem Papier mag das skizzenhaft und seltsam wirken, aber wir sehen es ja zum Glück auf der Leinwand.

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finde bzw. fand es auch ganz seltsam, daß ich mehrfach Kommentare in der Richtung gelesen habe, "Once upon..." wäre "langweilig". kopfkratz


absurd btw

Zitat:
Original von xLaGrandex
ich kann mich aktuell mit meinem Tagesrhythmus so sehr entspannen, mich auf irgendetwas einzulassen (habe hier bspw. seit drei Wochen oder so "Safety Not Guaranteed" liegen).


habe den immer noch nicht angeschaut.

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