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Bella Ciao
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Ich Seh Ich Seh

Österreich, 2014

Inhalt laut ofdb.de: "Für die Zwillingsbrüder Lukas und Elias (Lukas und Elias Schwarz) ist es eine tolle Ferienzeit: Sie spielen in Feldern Fangen, erkunden die Umgebung des Hauses, welches außerhalb eines Dörfchens liegt, entdecken einen Friedhof, entspannen auf der Luftmatratze auf dem See - was Jungs eben so machen.
Dann jedoch kommt die Mutter (Susanne Wuest) nach Hause. Ihr Gesicht ist unter einem Verband kaum zu erkennen, die Schmerzen in Folge der Operation machen ihr zu schaffen, weswegen sie neue Regeln im Haus einführt. Dabei ist sie gar nicht mehr so liebevoll zu ihren beiden Kindern, sondern wird ausfallend und verhält sich teils aufbrausend. Für Lukas und Elias ist schnell klar: Das ist nicht ihre Mutter! Die beiden Brüder suchen Mittel und Wege, um aus der Frau herauszubekommen, wo ihre echte Mama ist..."

Der familiäre Bezugsrahmen von "Ich Seh Ich Seh" bleibt auch außerhalb der verstörenden Geschichte gewahrt, produziert Ulrich Seidl hier doch das Spielfilmdebüt seiner Ehefrau Veronika Franz, die Regie und Drehbuch zusammen mit dem ehemaligen Babysitter des Paares Severin Fiala erarbeitete.
Wie viele andere Größen des Regiefachs (etwa Michelangelo Antonioni oder Dario Argento) schrieb Franz zuerst Filmkritiken, bevor sie Seidl kennenlernte und seit Mitte der 90er Jahre an den Drehbüchern seiner Produktionen mitwirkte. In einem kleinen Land wie Österreich kann es schon mal vorkommen, dass man im Zuge der Finanzierung seiner Filmidee auf Menschen trifft, deren Werke man weniger günstig rezensierte. In den Gremien scheint es jedoch "zivilisierter" als in den Filmen Seidls zuzugehen, man legte Franz keine Steine in den Weg und unterstützte das gemeinsame Vorhaben mit Fiala.
Im Verlauf des Drehbuchschreibens zeichnete sich ab, dass die Hauptrolle wie für Susanne Wuest erdacht schien und auch im Zwillingscasting fand man in Lukas und Elias Schwarz schnell passende Darsteller. Sie erhielten die Rollen unter anderem deshalb, weil sie weniger Hemmungen zeigten, die Mutterfigur physisch zu traktieren. Wo andere Kinder ihre Grenze in wütendem Schreien fanden, versuchten sie, die "Wahrheit" mit dem Pieksen eines Bleistifts herauszukitzeln. (Eigentlich ein typischer Moment im Kino Ulrich Seidls, der eine diebische Freude an den Tag legen kann, wenn es um sadistische Konstellationen geht, noch dazu, wenn sie in der spielerischen Pseudorealität eines Castings auftreten.)
Auch auf der gestalterischen Ebene kann man Einflüsse des filmischen Stils von Seidl finden: Franz und Fiala arbeiten mit kalten, distanzierten Einstellungen und harten Schnitten, die geometrisch genau austariert sind, allerdings auch durch kräftige Farben akzentuiert und vitalisiert werden. Die Lebensräume der Familie sind sehr aufgeräumt und durchgestaltet, die hohe Künstlichkeit kollidiert im Laufe des Geschehens mit den aufwühlenden Gefühlsausbrüchen und schafft so einen der Reize von "Ich Seh Ich Seh".
Die Körperlichkeiten des Genrekinos führt man in einem Versuchsaufbau mit der strengen Optik und dem beunruhigenden Gedankenspiel der Rebellion der Kinder zusammen. Kein Wunder, dass Franz, nach Vorbildern befragt, sowohl Stanley Kubrick ("2001", "A Clockwork Orange") und Nicolas Roeg ("Performance" "Don't Look Now") als auch Brian Yuzna ("Society", "Re-Animator") und Dario Argento ("The Bird with the Crystal Plumage", "Tenebre") nennt. Formale Schärfe und visuelle Disziplin (manchmal bis zur Symmetrie) treffen in Kameramann Martin Gschlachts Feinjustierungen auf Blut, Chaos und Tod. Die Leinwand fällt ins Bodenlose, färbt sich pechschwarz, wenn Gefühle artikuliert werden.
Die letztendliche Erklärung für das Verhalten der Kinder ist irrelevant, versucht aber einen rationalen Schluss zu etablieren, der auf einem Trauma fußt, das im Thriller schon ausgereizt wurde. Manche Zuschauer wollen sogar eine Verbindung zum Capgras-Syndrom (Erkrankte glauben, ihnen nahestehende Personen wurden durch einen Doppelgänger ersetzt) ausgemacht haben. Zugegeben: Die Anzeichen sind vorhanden, ich lasse mich aber lieber von den Bildern des Maisfelds und den heidnisch wirkenden Masken der Zwillinge betören, die unterbewußt Stephen Kings "Children of the Corn" evozieren. Er, der hinter den Reihen geht, statt der klinischen Lösung. Dies ist vielleicht sogar im Sinne von Fiala und Franz, die nicht nur eine Vorliebe für das Horrorgenre bestätigen, sondern auch einer Stephen-King-Verfilmung wie "Pet Sematary" ob ihres emotionalen Gehaltes positive Seiten abgewinnen können, ungeachtet der sonstigen filmischen und künstlerischen Qualität.
"Ich Seh Ich Seh" stellt Abhängigkeits- und Machtverhältnisse auf den Kopf, zeigt im Grunde also eine Revolution, die ihren Schrecken durch Methoden der Gewaltanwendung gewinnt, die als völlig legitime Mittel im Zusammenleben erschienen, bis sie von den Schwächeren gegen die Stärkeren angewandt werden. Bezeichnenderweise versuchen die Zwillinge das Geständnis der Mutter mit den Mitteln zu erzwingen, die bisher zur ihrer Erziehung bzw. Disziplinierung genutzt wurden.
Alle Figuren sind ambivalent und handeln ihrem Antrieb entsprechend rücksichtslos, die Umkehrung des Eltern-Kind-Verhältnisses entpuppt sich aber als stärkstes Motiv des Films, wenn auch die Hilflosigkeit der Eltern gegenüber ihren Kindern im makaberen Ende der Haustiere einen flammenden Ausdruck findet. (Ein weiteres, recht simples Bild der Beziehung zwischen Mutter und Kind entsteht durch die Küchenschaben, welche unter den freundlichen Oberflächen des blitzsauberen Häuschens im Grünen hervorkriechen. Sie weisen schon früh auf das Finale hin, auf das die verfahrene Situation konstituierende Trauma.)
Mit "Ich Seh Ich Seh" erschüttern Veronika Franz und Severin Fiala das Ur-Vertrauen zwischen Mutter und Kind; ihr heißkaltes Horrordrama fixiert den tiefen Graben zwischen dem Kosmos der Kinder und dem Universum der Erwachsenen. Es gibt keine verbindenden Brücken, nur Schluchten und Finsternis. Das Wiegenlied aus der heilen Welt von vorgestern, durch endlose Wiederholung als Lippenbekenntnis erkannt und exorziert, spendet keinen Trost mehr: "Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt." Und wenn er nicht will, Mama? 8,5/10

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aktuell schaue ich echt viel, heute "Everybody wants some!!" von Linklater. nicht so gut wie "Dazed and Confused" (zu dem das quasi der "spiritual successor" ist) aber dennoch gut.

(wobei ich mir nicht sicher bin, wie gut der beim zweiten, dritten, vierten Sehen ist - das war für mich eine Stärke des anderen Genannten. den habe ich schon etliche Male gesehen und fand ihn trotzdem immer wieder richtig gut)

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The Eyes of My Mother

USA, 2016

Inhalt laut bildstoerung.tv: "Die kleine Francisca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm mitten im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich ein Fremder vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert, ist unfassbar grausam. Doch damit fängt alles erst an."

Die fidele Countrymusik und die Windschutzscheibe des Trucks isolieren den Zuschauer von den Vorgängen auf der Landstraße im Hinterland der USA. Er bleibt ungeduldig zurück, während der Fahrer des Wagens seine Kabine verlässt und einer zerbrechlichen Figur, die sich mit letzter Kraft über den Mittelstreifen geschleppt hat, zur Hilfe eilt.
Schon die Eröffnungsszene in Nicolas Pesces Feature-Debüt "The Eyes of My Mother" zieht unüberwindbare Gräben, die nicht nur die Charaktere des Films in ihren Festungen der Einsamkeit zurücklassen, sondern verwehrt auch dem Publikum eine Einmischung ins Geschehen, die über hilflose Ohnmacht hinausgeht.
Auf der Suche nach Beziehungen, familiärer wie freundschaftlicher Natur, bebildert Pesce das fortgesetzte Scheitern, die zuweilen grotesken Versuche einer Installation von menschlichem Zusammenleben und Familienidyll, welches willkürlich schon im Kindesalter zerstört wurde. Aus den Fragmenten und Ruinen einer ohnehin fadenscheinigen Vater-Mutter-Kind-Konstellation lässt er Francisca nach der Ur-Katastrophe über das verwüstete Schlachtfeld irren, ihre vergeblichen Bemühungen zeigend, aus Staub und Blut die Beziehung zu ihrer Mutter, zu ihrer Familie, zum Rest der Menschheit zu rekonstruieren.
Dabei kommt ihm Kameramann Zach Kupperstein zur Hilfe, der in präzise aufgebauten Schwarz-Weiß-Bildern eine emotionale Wucht entwickelt, welche dem durchdachten Look des Filmes eigentlich widersprechen müsste. Die gezielt genutzte Künstlichkeit des abwesenden natürlichen Lichts, die dem an Originalschauplätzen gedrehten Werk oft den seltsamen Anstrich einer Studioproduktion gibt, erreicht Kupperstein in einer Verkehrung von Tag und Nacht: Durch Farbfilter und geschickte und aufwendige Ausleuchtung fotografiert er Tagesszenen im Dunkeln bzw. der Dämmerung, finstere Einstellungen dagegen, während die Sonne scheint. So kann man bei einem durch ein Fenster gefilmten, mitternächtlichen Mord die Spitzen der Grashalme fast bis zum Horizont ausmachen, obwohl es offensichtlich stockdunkel sein muss. Nicht einmal die Sterne oder der Mond werden Zeuge der beischlafimitierenden Mitleidslosigkeit des in das Fleisch gleitenden Messers.
Nicolas Pesce zeigt wenig Gewalt, er verlässt sich auf die Phantasie seiner Zuschauer und das ausgeklügelte Sounddesign, welches (abseits von aufdringlich lauten "scare jumps") das Grauen über die Szenen hinweg verbindet, einleitet, steigert und Ereignisse suggeriert, die auf der Bildebene nicht stattfinden. Das funktioniert so hervorragend wie in Tobe Hoopers "Texas Chainsaw Massacre", dessen Publikum meist Stein und Bein schwört, einige grausame Kettensägenmorde in all ihrer graphischen Pracht erlebt zu haben. Der sehr stille Film (man nimmt jeden Seufzer, jedes Rascheln eines Kleides wahr) intensiviert seine Wirkung durch sparsame, aber punktgenau eingesetzte Versatzstücke elektronischer Musik.
Szenengestaltung und Bildkomposition wohnt eine zeitlose und alptraumhafte Intensität inne, die nur noch von der Qualität einzelner Shots übertroffen wird: "The Eyes of My Mother" ist ein Bilderbuchbeispiel für eine Strecke von alleinstehenden Motiven, die sich zu einer Erzählung verbinden, ohne dafür ein narratives Element bemühen zu müssen. Der komplette Schrecken liegt in der atmosphärischen Fotografie, deren Tableaux auch einzeln betrachtet bestehen können und Unheimliches ausstrahlen. Dazu kommen die außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen von Kika Magalhães und Olivia Bond, deren Figur sich plastisch und intensiv aus ihrer Umgebung hervorhebt, klar konturiert in ihrer Präsenz, zerstört und flackernd zerissen in ihrer Persönlichkeit.
"The Eyes of My Mother" einen Horrorfilm zu nennen, weil er ängstigt und sich mit dem Tod beschäftigt, hieße ihn in Genreketten zu legen. Er zeichnet ebenfalls ein Bild unmöglicher Beziehungen, verbaut durch Ereignisse in Kindheit und Jugend, die in der Familie angelegt sind, jedoch von außen initialisiert werden. Ein Coming-of-Age-Drama, ein Thriller. Ein Film abseits von Genre und Kategorisierung. Ein schwarz-weißes Stimmungsbild von Isolation und Wahnsinn, das in fotografischer Exzellenz schwelgt und keine Berührungsängste mit künstlerischem Anspruch und den Fallstricken des menschlichen Daseins zeigt. 9/10

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gerade "Free Fire" gesehen: 8/10 oder so würde ich sagen.

(vor allem kam der Film angesichts mancher Beteiligten ungewöhnlich "un-Hollywood" vor - stellte sich dann auch heraus, daß es kein amerikanischer sondern britischer Film ist. erklärte das dann zumindest auch ein wenig ;) )

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"Free Fire" ist von Ben Wheatley, von dem kann man sich bedenkenlos alles geben, aber vor allem "Kill List" und "A Field in England". Einer der besten Filmemacher zur Zeit. smile

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22.10.2017 14:38 Bella Ciao ist offline E-Mail an Bella Ciao senden Beiträge von Bella Ciao suchen Nehmen Sie Bella Ciao in Ihre Freundesliste auf
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Der Bunker

Deutschland, 2015

Inhalt laut ofdb.de: "Für seine wissenschaftliche Arbeit sucht der Student (Pit Bukowski) Ruhe und Abgeschiedenheit. Diese scheint er zunächst in einem Bunker zu finden. Dort leben Vater (David Scheller), Mutter (Oona von Maydell) und der achtjährige Sohn Klaus (Daniel Fripan). Die eigentümliche Familie beschließt schnell, dass der Student den Jungen unterrichten soll, um damit seine angeblichen Mietschulden zu begleichen. Allerdings gerät das Familiengefüge dadurch in erhebliche Schieflage."

In Nikias Chryssos Horrorgroteske "Der Bunker" hat sich das Bildungsbürgertum in Form der Mama-Papa-Kind-Kleinfamilie in eine unterirdische Behausung mitten im deutschen Wald zurückgezogen. Fallender Schnee erzeugt eine märchenhafte Umgebung, nur der Coca-Cola-Becher des namenlosen Studenten, der hier Ruhe und Konzentration zum Entwickeln seiner Ideen sucht, weist auf die Nähe zur Zivilisation hin. Er dringt in das wohlgeordnete Familienleben ein, dessen linkischer Patriarch die Vorzüge fensterloser Kellerräume vor allem darin sieht, dass weder Licht hinein- noch hinausdringt. Gäste und Untermieter scheinen nicht erwünscht, aber ein notwendiges Übel zu sein: Geldnöte drücken und Papa ist ein Knauserer vor dem Herrn. So bugsiert sich der Student auch gleich unverhofft in die Schuldenfalle, als er beim Abendessen um einen Nachschlag bittet und seine Serviette nachlässig handhabt. Der Vater nutzt diesen Hebel, um den Neuankömmling um einen Gefallen zu "bitten": Er möge doch den Sprössling Klaus unterrichten.
Hier beginnt der Abstieg in die Kloake der Verbildeten, die mit oberflächlichem Kanonwissen auf eine bessergestellte Position im Leben schielen, die unter allen Umständen erreicht werden muss und sei es nur durch die nächste Generation. Der nach Rosenkohl müffelnde Bildungsfleiß, gelebt in beigen Zimmern unter dem drückenden Gewicht des Gelsenkirchener Barocks, entpuppt sich schnell als gewöhnliches Allmachtsgebahren, die kleinbürgerliche Sucht nach Einfluss und Geld, wie sie unauslöschlich in die Nivea-gepflegte Haut der Mittelschicht eintätowiert zu sein scheint.
In nur wenigen Minuten installiert Nikias Chryssos eine Umgebung, die Kraut und Kartoffeln atmet; mehr als nur eine schlimme Ahnung davon, was es heißt, deutsch sein zu müssen. Keine umständlichen Beschreibungen, keine Erklärungen, sondern das Aktivieren des Widerwillens, den man spürt, wenn der heiliggesprochene Dreck jetztzeitiger und vergangener Mehrheitsgesellschaft ausgebreitet wird. Es riecht unangenehm, es mieft nach Deutschland.
Eine naheliegende Idee, dieses spießige Grauen in die Bilder eines Horrorfilms zu überführen, der sich durch groteske und fantastische Elemente der Wirklichkeit versperrt, die sonst ihre Wurstfinger schon wieder im Spiel hätte, um ihren Ungeist durchzusetzen. Allerdings nicht naheliegend genug, sonst hätte dies jemand schon früher versucht. Es scheiterte am "realen Vorbild" des Bunkers: Weil durch die Filmförderung in Deutschland kein Geld für Chryssos Projekt aufzutreiben war, musste dieser sich vom Produzenten der "Lindenstraße" Hans W. Geißendörfer unter die Arme greifen lassen. Und so wie die Gremien der Filmförderung keinen blassen Schimmer davon haben, woran man Filmkunst erkennt, nutzen auch die Protagonisten im Bunker Kunst und Kultur, das vermeintliche Wissen, nur als Tonkulisse beim Abendessen oder um sich mit ausgerupften Federn der Wissenschaft zu schmücken, die sie für kleidsam halten. Wie der Vater als hundsgewöhnlicher Hanswurst nicht nur Einstein, sondern gleich die ganze Physik, mit wenigen Worten in seine Niederungen zieht, ist einer der galligen Gags, die immer wieder im seltsamen Setting von "Der Bunker" aufblitzen.
Die detailgetreue Ausstattung deutschen Hausens kann zu Beginn in ihrer braun-grünen Pracht erforscht werden, im Laufe des Films nimmt die Farbgebung vermehrt Emotionen auf und ergibt mit der bedachten und sehr schönen Fotografie einen reizvollen Kontrast zur bleiernen Ödnis der Gedanken und Werte.
Im Hintergrund thront eine übermächtige Mutterfigur, instruiert von außerirdischen Mächten (oder einer Geisteskrankheit), die Vater und Sohn durch ihre vermeintliche Schwäche kontrolliert und die Marschrichtung vorgibt. Papa steht ohne Hosen und in Pantoffeln da, seine Autorität ist jämmerlich und eingebildet.
Klaus, der Achtjährige, wird als einzige Figur namentlich vorgestellt, die anderen Charaktere entsprechen eher Stellvertretern gesellschaftlicher Typen, die das Leben im deutschen Sud so hervorbringt - und zwar stets aufs Neue. Regisseur Chryssos entschied sich gegen die Besetzung eines Kindes und so wird Klaus von Daniel Fripan gespielt, einem erwachsenen Mann, Mitte 30, dessen Physiognomie viel zur Verschrobenheit der Darstellung beiträgt. Ein sehr gelungener Entwurf, denn das erwachsene Gesicht spricht mit dem Mund eines Kindes - im Register eines Mannes. Auch die kindliche Körpersprache guckte sich Fripan genau ab und setzt sie beeindruckend um. Es entsteht ein drastischer Effekt, der neben Faszination auch Ekel auslösen kann. Klaus erscheint stur, etwas langsam und vereint etliche nervtötende Kindereigenschaften in sich. Ganz im Sinne der Eltern prügelt der Student ihn schließlich zum Erfolg.
Der Glaube an Fleiß, die Härte zu sich selbst und (vor allem) anderen, sowie die Vorstellung aus Anstrengung oder Leiden müsse Glück entstehen, wenn man es nur genug wolle, wird in "Der Bunker" durch alle Beteiligten vorgeführt und tritt - herausgelöst aus den vermeintlichen Sachzwängen der Realität - übergrotesk zu Tage. Der Kern der deutsch-bürgerlichen Weisheit ist ein lächerliches Nichts, ein bösartiges noch dazu.
"Der Bunker" könnte eine deprimierende Erfahrung sein, verquält und trüb, bereitet aber durch seine Verortung im Genrefilm und die absurde Komik mehr Spaß, als er eigentlich machen sollte, noch dazu in einer filmischen Verpackung, die ob ihrer Eigenarten den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Folgt den Spuren im Wald, von einem, der auszog, das Lernen zu fürchten. 8,5/10

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Arrival

USA, 2016

Inhalt laut ofdb.de: "An zwölf Stellen des Planeten Erde sind gewaltige muschelförmige Raumschiffe außerirdischer Besucher aufgetaucht und schweben aktionslos in der Landschaft. Obwohl die Aliens alle 18 Stunden einen Eingang zwecks Kommunikationsaustausch öffnen, können die gängigen Verfahren keinen verständlichen Kontakt hervorbringen. So verfällt das US-Militär unter Leitung von Colonel Weber (Forest Whitaker) auf die Idee, die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) mit dem Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) zu paaren, um Verständnis für die Absichten der Aliens zu entwickeln, die keinen linearen Zeitbegriff kennen und in leicht verwischten Zeichnungen zu kommunizieren scheinen. Doch die vielen vergeblichen Versuche machen andere Nationen nervös, die sich anschicken, gegen die Besucher aggressiv vorzugehen..."

Viele der Filme von Denis Villeneuve zeichnen sich durch die Wiederbelebung gängiger Filmtopoi aus, die schon verbraucht und ausgebrannt erschienen, bis der kanadische Regisseur sie aus einem neuen, leicht veränderten Blickwinkel betrachtete und dem vermeintlich ausgelutschten Stoff neue Seiten abgewinnen konnte.
Die Publikumserfolge "Prisoners" und "Sicario" sind zwei gute Beispiele, wie man aus Standardsituationen des Thrillers und des Actionfilms ein neues Garn spinnt, das nicht nur die Geschichten verändert, sondern auch den emotionalen und intellektuellen Zugang erfrischend intensiviert.
So löst auch die Hintergrundstory zu "Arrival" erst mal einen Flashback aus, der mich zurück zu zwei Filmerlebnissen meiner Kindheit führt. Als Vorschüler hatte ich eine leicht traumatische Begegnung mit "E.T.", dessen Kontaminationssequenz mich längere Zeit in Albträumen heimsuchte und durch die klobigen, roten Schutzanzüge in "Arrival" reaktiviert wurde. Weiterhin das Aufeinandertreffen der Recken in "Independence Day" mit einem Wissenschaftlerhälse-zerdrückenden Alien, das urplötzlich aus dem Nebel hinter einer Sicherheitsglaswand auftaucht. Während E.T. nur ein Schusselchen war, das beim interstellaren Picknick Raum und Zeit vergessen hatte, wollten die Tentakel in "Independence Day" die Vernichtung der Menschheit, was der Prinz von Bel-Air nicht ohne Weiteres auf sich sitzen lassen konnte - Adel verpflichtet.
In Villeneuves zehntem Langfilm müssen sich die Außerirdischen keine antropomorphe Verniedlichung gefallen lassen, sie gleichen eher den Schleimbolzen aus Roland Emmerichs überpatriotischem Kawummspektakel, zeigen aber eine Intelligenz, die sowohl den zerknautschten Nachhausetelefonierer als auch die Weltraum-Warlords weit in den Schatten stellt. Villeneuve und sein Team waren gut beraten, ihre Geschichte um die Kontaktaufnahme zwischen völlig unterschiedlichen Wesen nicht nur oberflächlich in Szene zu setzen, sondern aufgrund der Bedürfnisse der Kurzgeschichtenvorlage von Ted Chiang und des Drehbuchs eine Sprache zu entwickeln, die möglichst wenig Gemeinsamkeiten mit menschlicher Kommunikation aufweist. Idealerweise in einer sehr visuellen Form, die für das Kino geeignet scheint.
Inspirieren ließ man sich von den Mustern der Tintenkleckse der Tintenfische, die diese bei Gefahr ausstoßen und entfernt an die Abdrücke von Kaffeetassen erinnern. Die semantischen Modelle mit ihrer eigenen inneren Logik stapelten sich auf dem Tisch des Regisseurs, der die Entwicklung der Aliensprache für einen der faszinierendsten Teilaspekte der Filmproduktion hält. Aus der Laienperspektive gut gelöst, wünschte ich mir im Verlauf des Films dennoch, die Entschlüsselung der Sprache wäre ausführlicher erläutert (und vor allem auf die Leinwand gebracht) worden, viele der betreffenden Szenen scheinen gerafft und auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergebrochen, wahrscheinlich auch, um dem Publikum die Überlänge zu ersparen.
Die kieselförmigen Raumschiffe schweben wie schwarze Monolithen über der Landschaft, konstruiert aus einem erdfremden Material, ausgestattet mit fortgeschrittener Technologie, die etwa die Schwerkraft mühelos beeinflussen kann. Im Vergleich zu anderen Sci-Fi-Filmen wirken die UFOs weniger dem Traum eines Techniknerds entsprungen, der vor allem Glas, Metall und blinkende Lichter liebt, sondern sehr organisch und archaisch, als hätten sich die heiligen Berge ihrer planetaren Wurzeln entledigt, um durch den Kosmos zu streifen.
Die Entscheidung gegen CGI und für reale Bauten kann man Denis Villeneuve gar nicht hoch genug anrechnen; allein die Nutzung von Licht und Schatten, durch Kameramann Bradford Young im Modell eines der Raumschiffe, erzeugt die richtige Mischung aus überzeugender Plastizität und traumartiger Phantasievorstellung, welche eine quasireligiöse "Erleuchtung" neben die triste (und in der Lichtgebung oft entsättigt und schattig wirkende) Alltagswelt der Menschheit stellt, die selbst im Angesicht des Außergewöhnlichen ihrem vorprogrammierten Verhalten nicht entkommen kann: Ignoranz, Gewalt, Desinformation.
Im letzten Drittel von "Arrival" versucht Denis Villeneuve ein von der Geschichte vorgegebenes non-lineares Zeitkonzept einzuführen, eine Herkulesaufgabe, ist der Film doch klassischerweise ein lineares Medium par excellence. Die wahrgenommene Bewegung, das Lebensnahe und -ähnliche auf der Leinwand, besteht aus Einzelbildern, die in passender Reihenfolge (und schnell genug) abgespielt werden müssen, um Film überhaupt zu ermöglichen. Um die Grenzen des Mediums (und vor allem der Zuschauer) wissend, findet er keine befriedigende visuelle Lösung, sondern muss sich mit einem Amalgam aus (vermeintlichen) Flashbacks und Voice-Over-Erklärungen behelfen, die "Arrival" etwas sehr emotional auflösen. Dabei bereitet mir weniger die Art und Weise, wie die Menschheit vor einer Dummheit bewahrt wird, Kopfschmerzen, sondern die Entscheidung der Hauptfigur (gespielt von Amy Ames) für eine stets vorhandene Verlusterfahrung, denn die Zukunft wird nicht nur vorausgesagt und wiederholt, alle Ereignisse finden immer wieder im selben Moment statt. Und ich kann es mir einfach nicht vorstellen, wie die negativen Elemente die positiven überwiegen sollen. So gesehen entscheidet sich Amy Ames Charakter für die ewige Verdammnis. Ein bisschen versöhnlicher stimmt dagegen der Beweggrund der Aliens, die diese weite Reise nicht ganz uneigennützig angetreten sind.
Das "desire for more cows" liegt meiner Sicht auf die Menschen jedenfalls näher als die Selbstaufopferung für das Leben der Geliebten. Steckt hier vielleicht die Botschaft? Wenn nicht, dann wurden wir zumindest knappe zwei Stunden auf höchstem Niveau mit spannender Science Fiction unterhalten. Bravo. 8,5/10

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