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Zum Ende der Seite springen Sprengstoffanschlag geplant? Hausdurchsuchungen bei einem KAL und zwei pro NRW-Mitglieder
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Sprengstoffanschlag geplant? Hausdurchsuchungen bei einem KAL und zwei pro NRW-Mitglieder Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Radevormwald: Razzia bei pro-NRW-Brüdern

Wie das lokale Informationsportal „Stadtnetz Radevormwald“ berichtet, kam es am heutigen Mittwochmorgen in Radevormwald zu einer polizeilichen Durchsuchung der elterlichen Wohnung von zwei stadtbekannten Jugendlichen, die im Umfeld der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung pro NRW“ anzusiedeln sind. Dabei wurde einer von ihnen festgenommen, nachdem in der Wohnung pyrotechnisches Material entdeckt worden war.
Bereits am Morgen wurde im Raum Aachen eine Razzia gegen einen Neonazi durchgeführt, der im Verdacht steht, einen Sprengstoffanschlag in Zusammenhang mit einer Demonstration am 1. Mai in Berlin geplant zu haben. Offenbar zur gleichen Zeit gab es auch in Radevormwald eine Hausdurchsuchung durch die Polizei. Hier war die elterliche Wohnung eines stadtbekannten Brüderpaars Ziel der Razzia. Wie das „Stadtnetz Radevormwald“ unter Berufung einer bestätigten Quelle schreibt, sollen die Brüder Mitglieder der „Bürgerbewegung pro NRW“ sein. Bereits am Vortag waren Nachbarn des betroffenen Brüderpaars einige unbekannte Autos vor der Tür des elterlichen Hauses aufgefallen.

Am heutigen Morgen gegen 7 Uhr folgte dann der Zugriff der Polizei, die zusätzliche Verstärkung von einem Hundeführer erhielt. Bei der Durchsuchung wurden unter anderem ein Computer sowie weiteres Material beschlagnahmt und in undurchsichtigen braunen Säcken abtransportiert. Die Eltern der beiden stadtbekannten Brüder sollen sich zur Zeit im Urlaub befinden. Wie die Staatsanwaltschaft Berlin auf Anfrage von „Stadtnetz Radevormwald“ mitteilte, handelt es sich um ein Ermittlungsverfahren gegen „zwei Brüder aus Radevormwald“. Der jüngere 18-Jährige sei vorläufig festgenommen worden. Es seien insbesondere pyrotechnische Materialien beschlagnahmt worden, die für Sprengstoffanschläge geeignet seien.

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/09/289000.shtml



Razzia bei militantem Neonazi

Aachen/Berlin – Wegen des Verdachts der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin einen Aachener Neonazi festnehmen und drei Wohnungen durchsuchen lassen.

Erst kürzlich war der seit seinem 15. Lebensjahr mehrfach polizeilich aufgefallenen Falko W. wegen Körperverletzung gegenüber zwei Männern, die er als „Zecken“ oder Gegner einstufte, zu vier Wochen Dauerarrest verurteilt worden. Der 19-Jährige war bis Anfang Juli noch Mitglied der eng mit der NPD verwobenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). Am 1. September wurde er in Aachen festgenommen und zwecks Untersuchungshaft nach Berlin verbracht. Ermittelt wird zudem gegen einen Neonazi aus dem Raum Radevormwald im Bergischen Land.

Laut Generalstaatsanwaltschaft Berlin ist der 19-jährige W. im Umfeld des Neonazi-Aufmarsches am 1. Mai in Berlin-Pankow Polizisten aufgefallen, als er Gegenstände weggeworfen hat und floh. Die sichergestellten Dinge haben sich laut Behörde als Utensilien zum Bau eines Sprengkörpers herausgestellt. W. steht nach bnr-Recherchen im Verdacht, auch in Aachen weitere Straftaten gegenüber politischen Gegnern, Privatpersonen und dem jüdischen Friedhof verübt zu haben. Noch am 14. August hatte der 19-Jährige gemeinsam mit KAL-Mitgliedern und dem Pulheimer Neonazi Axel Reitz an dem Neonazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf teilgenommen. (mik)

Quelle: http://www.bnr.de/content/razzia-bei-militantem-neonazi

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02.09.2010 02:39 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
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RE: Sprengstoffanschlag geplant? Hausdurchsuchungen bei einem KAL und zwei pro NRW-Mitglieder Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Neonazi-Demo in Dortmund verboten
Verbot nach Sprengstoff-Fund

Kein Neonazi-Antikriegsmarsch in Dortmund. Ein Neonazi aus Aachen wurde festgenommen – Verdacht auf "Vorbereitung eines Explosionsverbrechens". VON ANDREAS SPEIT



Neonazis in schwarz, fotografiert am 14. August in Bad Nenndorf. Foto: dpa

Um 11.00 erreichte die Veranstalter des Neonazimarsches zum "6. Nationalen Antikriegstag" die Verbotsverfügung. Am Samstag dürfen die "Autonomen Nationalisten" um Neonazi-Kader Dennis Giemsch nicht in Dortmund aufmarschieren.

Der Grund: Am ersten Mai in Berlin – die Nazis mussten am Ende umkehren – hatte ein Neonazi aus Aachen Sprengsätze mitgebracht. Und er soll weitere Sprengsätze gebaut haben. Die Dortmunder Polizei bestätigte bei einer Pressekonferenz den Zusammenhang zwischen Verbot und den Sprengsätzen: "Die Verbotsbegründung kann knapp so zusammen gefasst werden", so ein Pressesprecher der Dortmunder Polizei zur taz. Polizeipräsident Hans Schulze betonte auf einer Pressekonferenz: "Wir suchen intensiv nach dem Sprengmaterial".
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Im Zuge dieser Suche hatte die Polizei am vergangenen Mittwoch die Wohnung des 19-Jährigen Neonazis in Aachen durchsucht. Zudem suchten die Beamten zwei weitere Objekte in Nordrhein-Westfalen auf. Den Kader der "Kameradschaft Aachener Land" nahm die Polizei gleich fest, fand Material. Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft ihm die "Vorbereitung eines Explosionsverbrechens" vor.

Erster Mai in Berlin: Der Neonazi soll damals selbstgebaute Sprengsätze zu dem geplanten Neonazimarsch mitgebracht haben. Bei einer Vorkontrolle der Polizei warf der Beschuldigte mehrere Gegenstände weg und lief davon. Die Polizei stellte vor Ort größere Mengen Reizgas und neun Sprengsätze sicher. Eine Zündung dieser selbstgebauten Sprengsätze, so heißt es aus Sicherheitskreisen, hätte viele Menschen verletzen können.

Seit Monaten hat die Szene um Neonazi-Kader Giemsch den vermeintlichen Antikriegsmarsch vorbereitet. In den vergangen Tagen verteilte die Gruppe in der Dortmunder Innenstadt und vor Schulen Flugblätter. In ihrem Aufruf legte die Neonazi-Gruppe dar, gegen welchen Krieg sie sind: gegen jenen "Krieg gegen alle Völker", das dem "Menschenbild der westlichen Werte" folgen würde: demjenigen Weltbild, dass alle Menschen die gleichen Rechte hätten. Nazis lehnen gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ab. Die Dortmunder Alt-Nazi-Größe "SS-Siggi", Siegfried Borchardt, hatte beim "Antikriegsmarsch" 2005 die Losung "Nie wieder Krieg" gleich eindeutig mit der Aussage "Nach unserem Sieg!" ergänzt.

In den vergangenen Wochen hat die Szene verschiedene Übergriffe verübt – und der verdächtige Bombenbauer war mit dabei, wie die Polizei sagt. Den linken Szenetreff "Hirsch-Q" hatten rund am frühen Morgen des 26. August rund 20 Kameraden – mit Sturmhauben maskiert – angegriffen. Auf die etwa 50 Gäste warfen sie Flaschen und Steine. Bei der Flucht nahm die Polizei den 19-Jährigen Beschuldigten aus Aachen und vier weitere Neonazis fest.

Auf der Pressekonferenz zum Dortmunder "Antikriegsmarsch" betonte die Polizei, sie gehe davon aus, dass der Beschuldigte zu dem Marsch gehen wollte. Er habe zu Dennis Giemsch, dem Anmelder, enge Kontakte. Ob der Beschuldigte an dem "Antikriegsmarsch" teilnehme oder nicht, sei längst unbedeutend, heißt es. Sprengsätze, so die Polizei könnten gebaut und längst verteilt sein. "Die Demonstration wäre ein nicht kalkulierbares Risiko. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Menschen zu Tode kommen", sagte Schulze. Und der Polizeipräsident hob hervor: "Wir haben hier eine neue Qualität von gefährlichem Sprengmaterial – deutlich gefährlicher als die Sprengsätze bei der Demo in Dortmund 2008, weil sie mit Glassplittern und Schwarzpulver versetzt sind".

Ein Rechtsrockkonzert für den Freitag am Hauptbahnhof allerdings ist aber nicht verboten. Der Event sollte eigentlich vor dem Marsch gute Stimmung machen. Jetzt gibt es nur noch Musik für die sprengstoffbelasteten Neonazis.

Quelle: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/...rengstoff-fund/

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03.09.2010 06:18 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
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Aachen: Bombenstimmung in der KAL

Am 1. September 2010 wurde der 19-jährige Aachener Neonazi Falko Wolf wegen der Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion von der Polizei festgenommen und zwecks weiteren Ermittlungen nach Berlin verbracht. Dort ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft.
Falko Wolf war bereits bei den am 1.Mai 2010 in Berlin stattgefunden Neonaziaufmärschen aufgefallen, als er während einer Vorkontrolle floh und bei der Flucht Gegenstände wegwarf. Nach späteren Erkenntnissen handelte es sich um neun selbst gebastelte pyrotechnische Sprengsätze. Diese sollen so aufgebaut gewesen sein, dass Silvester-Böller mit Schwarzpulver und Glassplittern präpariert wurden, sodass diese beim Einsatz zu schwersten Verletzung hätten führen können. Der Polizei zufolge wollte Falko Wolf diese Sprengsätze in Berlin einsetzen. In der KAL ist seit ihrer Gründung das Know-How und die Bereitschaft vorhanden, Sprengsätze herzustellen, und sie gegen Menschen, die nicht in das faschistische, völkische Weltbild ihrer AkteurInnen passen, einzusetzen

weiterlesen: http://linksunten.indymedia.org/de/node/25045

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06.09.2010 23:43 R'v-r'3 ist offline E-Mail an R'v-r'3 senden Beiträge von R'v-r'3 suchen Nehmen Sie R'v-r'3 in Ihre Freundesliste auf
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