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Zum Ende der Seite springen Nazis in Israel (Spon-Artikel)
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moleskine.


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Nazis in Israel (Spon-Artikel) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

ANTISEMITISMUS IM STAAT DER JUDEN
Israelische Polizei zerschlgt Neonazi-Bande


Von Pierre Heumann, Tel Aviv

Sie horteten Waffen und Sprengstoff, attackierten Homosexuelle, Auslnder, ultra-orthodoxe Juden - die israelische Polizei hat eine Neonazi-Bande verhaftet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf ein Problem, das auf den ersten Blick absurd erscheint: Judenhass im Staat der Juden.

Tel Aviv - Damit hatte Zalman Gilichinsky nicht gerechnet, als er vor 18 Jahren seine Heimat Moldawien in Richtung Israel verließ, um dem Antisemitismus zu entkommen: Dass er auch im Staat der Juden mit Judenhass konfrontiert sein würde. "In Israel treiben einige hundert Neonazis ihr Unwesen", weiß er heute. Langsam dringt das auch ins Bewusstsein der israelischen Gesellschaft ein.

Hakenkreuz-Schmierereien in einer Synagoge: Polizei in Israel hebt Neonazi-Gruppe aus
So verhaftete die israelische Polizei in einem Tel Aviver Vorort bereits vor rund einem Monat acht Jugendliche, denen vorgeworfen wird, einer Neonazi-Zelle anzugehören. Die Ermittler, die erst jetzt die Nachrichtensperre aufgehoben und den Fall bekannt gemacht haben, fanden unter anderem Messer, mit Ngeln versetzte Blle und Sprengstoff. Weil Bandenmitglieder an die Überlegenheit der weißen Rasse glauben, hatten sie sich mit keltischen Kreuzen ttowiert. Sie haben inzwischen auch zugegeben, Dutzende von Fremdarbeitern, Homosexuellen, Drogenabhngigen, Obdachlosen und ultra-orthodoxen Juden angegriffen sowie eine Synagoge mit Hakenkreuzen verschmiert zu haben.

Am Sonntag wurde ein Video, das den Hass der Bande dokumentiert, dem israelischen Kabinett vorgef?hrt. Premier Ehud Olmert reagierte schockiert: "Als Gesellschaft hat Israel bei der Erziehung der Jugendlichen versagt, die jetzt als Neonazis entlarvt wurden."

"Import aus Europa"

Neonazis seien ein Import aus Europa und lediglich eine Randgruppe, die keineswegs repräsentativ sei, meint zwar Mosche Zimmermann, Professor für deutsche Geschichte an der Universitt Jerusalem. In den neunziger Jahren str?mten eine Million Immigranten aus der ehemaligen UdSSR nach Israel, wo sie jetzt rund 20 Prozent der Bev?lkerung ausmachen. "Und damit kamen eben auch ein paar hundert neue B?rger mit dubiosen Gedankengut ins Land", sagt Zimmermann.

Das bengstigende Phnomen, meint hingegen der geb?rtige Moldawier Gilichinsky, werde in Israel heruntergespielt oder gar totgeschwiegen: "Und es nimmt noch zu. Die Überflle werden nicht nur zahlreicher, sondern auch grausamer", sagt der 42-jhrige Autor des Buchs "Pogrom, Israelische Version" und Gr?nder des "Informationszentrums für Antisemitismus-Opfer in Israel".

Pro Jahr würden rund 300 Flle gemeldet - aber die Dunkelziffer sei hoch, so Gilichinsky. In jeder israelischen Stadt gebe es mittlerweile Neonazi-Zellen, die mit gleichgesinnten russischen Gruppen in Verbindung stehen. Gilichinsky wirft den israelischen Beh?rden vor, die Übergriffe zu beschönigen und nichts dagegen zu unternehmen. Statt von "judenfeindlichen Vorkommnissen" würde die Polizei lediglich von "Vandalismus" sprechen.

Ultra-othodoxe Juden müssen von Polizei gesch?tzt werden

Die Festnahme der Neonazis hat in Israel jetzt aber Politiker auf den Plan gerufen: So will der Innenminister pr?fen, ob er verurteilte Neonazis deportieren und ihnen die Staatsb?rgerschaft absprechen kann.

Gilichinsky, der seit Jahren vor den Gefahren der israelischen Neonaziszene warnt, fühlt sich erstmals ernst genommen. Es sei h?chste Zeit, dass die Regierung etwas unternehme, meint er: Denn die Polizei m?sse in einigen Stdten ultra-orthodoxe Juden bereits vor der Gewalt der Neonazis sch?tzen.

Aufgrund von Material, das die Polizei bei Hausdurchsuchungen sichergestellt hat, ergebe sich ein bengstigendes Bild der israelischen Neonazi-Szene: Bei ihren konspirativen Treffen loben die Skinheads zunchst die Nazi-Ideologie, studieren Werke von Holocaustleugnern und gehen dann auf der Straße zu rassistisch motivierten Angriffen über. Sie schlagen Auslnder zusammen, verpr?geln Araber, greifen fromme Juden an und verschmieren Synagogen mit Slogans wie "Hitler hatte recht". In einem der sichergestellten Mobiltelefone war ein Bild gespeichert, das die Gruppe beim Hitlergruss und mit einer zerrissenen israelischen Fahne zeigt.

Feier zu Hitlers Geburtstag

Bei den nun festgenommenen russischstmmigen, israelischen Neonazis handelt es sich um Teenager. Sie sind keine 20 Jahre alt und kamen in ihrer Kindheit aus der ehemaligen UdSSR nach Israel. Viele f?hlen sich in der israelischen Gesellschaft als Außenseiter. Da sie nicht als Juden akzeptiert wurden, sagen sie sich trotzig: "Dann bleibe ich eben Russe".

Die Frustration verleite einige dazu, Symbole des Judentums anzugreifen, meint Historiker Zimmermann. Zudem bestehe zwischen der Mentalitt der im Lande geborenen Israelis und den Einwanderern eine gewaltige Kluft, sagt Elana Gomel von der Tel Aviver Universitt, die ein Buch über die russische Identitt in Israel geschrieben hat: "Weil sie oft M?he haben, sich in der israelischen Gesellschaft zu integrieren, sind sie ihr gegenüber feindlich eingestellt."

Diejenigen, die sich nicht akzeptiert f?hlen, wollen mit Hitlergruß und Hakenkreuz die Gesellschaft provozieren. Zum Beispiel der 19-jhrige Leonid*: Er emigrierte vor zehn Jahren aus Aserbaidschan nach Israel. Weil er mit den Werten seiner neuen Heimat nichts anfangen konnte, schloss er sich einer Gruppe von Skinheads an und schwang sich rasch zu deren Chef auf.

Zu ihren Lieblingsbeschftigungen gehörten Angriffe auf ultra-orthodoxe Juden. Am Wochenende traf sich das wilde Dutzend in öffentlichen Parkanlagen und hörte sich Nazimusik an, gab ein inzwischen abgesprungenes Mitglied der Gang einer israelischen Zeitung zu Protokoll: "Und an Hitlers Geburtstag verabredeten wir uns in einem Friedhof und feierten den Führer."

*Name von der Redaktion gendert

Pierre Heumann ist Nahost-Korrespondent der Schweizer "Weltwoche".


Quelle
10.09.2007 09:59 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
Al Massiva
raus.

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Wen soll das eigentlich verwundern?

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.all das muss verunstaltet werden.
10.09.2007 12:48 Al Massiva ist offline Beiträge von Al Massiva suchen Nehmen Sie Al Massiva in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Meines Wissens informieren Zeitschriften und dienen nicht der Verwunderung.
10.09.2007 13:26 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
downburst
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interessanter Artikel.

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für ihren weiteren Lebensweg noch alles Gute
10.09.2007 23:30 downburst ist offline Beiträge von downburst suchen Nehmen Sie downburst in Ihre Freundesliste auf
Al Massiva
raus.

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Zitat:
Original von Ryan Cox
Meines Wissens informieren Zeitschriften und dienen nicht der Verwunderung.


Seit wann ist Deng denn eine Zeitung? Er stellt das ja nicht umsonst in ein Diskussionsforum.

__________________
.all das muss verunstaltet werden.
10.09.2007 23:35 Al Massiva ist offline Beiträge von Al Massiva suchen Nehmen Sie Al Massiva in Ihre Freundesliste auf
moleskine.


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Themenstarter Thema begonnen von moleskine.
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Zitat:
Original von Al Massiva
Seit wann ist Deng denn eine Zeitung?

Naja, ich bin schon sowas wie die Volksstimme.
10.09.2007 23:36 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
moleskine.


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Daumen hoch! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ha-Hahahahahahahahahahaha.
10.09.2007 23:37 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
downburst
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LOL daumen hoch

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für ihren weiteren Lebensweg noch alles Gute
10.09.2007 23:39 downburst ist offline Beiträge von downburst suchen Nehmen Sie downburst in Ihre Freundesliste auf
laylah
0,33 is a joke

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massiva schiesst: ins leere.

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BRUSTMUSKELDANCE von TAPETE, CRYING WÖLF und SOOKEE!
und jetzt neu: DRÜCKEBERGER von TAPETE!

10.09.2007 23:47 laylah ist offline E-Mail an laylah senden Homepage von laylah Beiträge von laylah suchen Nehmen Sie laylah in Ihre Freundesliste auf
Pol Potpourri


Dabei seit: 11.09.2007
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Zitat:
So will der Innenminister pr?fen, ob er verurteilte Neonazis deportieren und ihnen die Staatsb?rgerschaft absprechen kann.


big grin

Und ich dachte das Thema "Deportation" sei so langsam durch.
Eleganter könnte man das ganze doch "Abschieben" nennen, sowie es Deutschland seit 1945 tut.

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Wer das liest kann lesen. Du elitäres Bourgeoisie-Schwein!
12.09.2007 12:09 Pol Potpourri ist offline E-Mail an Pol Potpourri senden Beiträge von Pol Potpourri suchen Nehmen Sie Pol Potpourri in Ihre Freundesliste auf
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