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Zum Ende der Seite springen ideologie
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lunch_break


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Dabei seit: 05.09.2007
Beiträge: 40

ideologie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

also, ich habe noch nicht ganz durchblickt, wie das mit der b?rgerlichen ideologie funktioniert. es geht jetzt nicht so sehr um die reproduktion dieser ideologie, sondern wie sie überhaupt zur hegemonie geworden ist (kann man das so formulieren?). ich habe bis jetzt nur gelesen, dass die politischen ?konomen sich den kram ausgedacht haben (kapitalismus = naturzustand), aber die marxistische kritik daran zeigt ja eindeutig, was für ein schwachsinn das alles ist. nur die marxistische sicht hat sich eben nicht durchgesetzt. eine erklärung die ich las war, dass die kapitalisten die massenmedien besitzen und so ihre ideen verbreiten konnten, aber wieso sollte der einzelne kapitalist versuchen, die wirkliche funktionsweise dieses systems zu verschleiern? naja, ist wahrscheinlich alles ein bisschen grob, aber deswegen frag ich ja..

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yummi yummi
06.09.2007 17:26 lunch_break ist offline E-Mail an lunch_break senden Beiträge von lunch_break suchen Nehmen Sie lunch_break in Ihre Freundesliste auf
Gebull
has left the building

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Dabei seit: 02.08.2007
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Wohnort: Tübingen

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interessante frage wie das entstanden ist. von dem "die massenmedien beherrschen" halt ich nicht viel das klingt nach ner b?sen verschwörungstheorie. aber selbst wenn es so ist sind denke ich viele menschen (auch kapitalisten) selbst davon überzeugt das kap der beste natur-gemße zustand ist. ich glaube nicht das es irgendwelche umin?sen typen gibt die das verschleiern wollen. klingt son bisschen nach den 5%ers. es gibt halt menschen die erkannt haben das es unsinn ist und solche die von der kap-ideologie verblendet sind. und natürlich die leute die schon ein interesse daran haben die momentanen bedingungen aufrecht zu erhalten aber die kommen mMn auch erst bei der revo (also wenns ernst wird) zum vorschein

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Zitat:
Original von Liquid
ich glaube gebull ist mehr punk als wir alle zusammen und mehr straße auch

06.09.2007 17:36 Gebull ist offline E-Mail an Gebull senden Beiträge von Gebull suchen Nehmen Sie Gebull in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Gebull in Ihre Kontaktliste ein
moleskine.


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Grundstzlich ist es so, dass Ideologie ja notwendig ist, um das ganze Ding am Laufen zu erhalten. Wenn die menschen nicht davon überzeugt wren, warum sollten sie sich denn in der Fabrik totschuften, im Krieg t?ten und im allgemeinen Elend auch noch brav und zur?ckhaltend sein?
Also muss man bestimmte "Menschenbilder" zum allgemein anerkannten Leitbild werden zu lassen. Z.B. die Aussage "Jeder ist seine Gl?ckes schmied", das Versprechen, dass es jedeR im Kapitalismus zu etwas bringen kann, wenn er nur m?chte. Das ist immer ein ganz gutes Beispiel.
Der Transport solcher deologien funktioniert jedoch keinesfalls nur über die Massenmedien, sondern existiert in der Schule, im Kindergarten, ganz allgemein in der Erziehung, in der Wissenschaft, in der Unterhaltungsliteratur usw.
06.09.2007 17:44 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
kiLL.zOne
Stelzbock

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Dabei seit: 02.08.2007
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könnte mir jemand diese "b?rgelriche idelogie" und die "marxistische kritik daran" kurz in zwei einfachen abstzen zusammenfassen? oder ist das zu komplex?

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06.09.2007 17:47 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
revo.lte


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Zu komplex.

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06.09.2007 17:50 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Zum einen erscheint der Kapitalismus an seiner Oberflche mystifiziert. Das heisst, dass zum Beispiel die Ausbeutung und der dadurch generierte Mehrwert in der Produktion bei oberflchlicher Betrachtung des Kapitalismus nicht augenscheinlich ist, sondern der Mehrwert als in der Zirkulation entstanden erscheint. Oder dass die menschlichen Beziehungen im Kapitalismus als eine Beziehung der Sachen erscheinen. Dass also letztlich die Beziehung zu den anderen ArbeiterInnen, welche Waren herstellen die ich konsumiere nur über die Ware und letztlich das Geld hergestellt wird. Durch derlei Mystifizierungen der tatschlichen Begebenheiten wird natürlich auch die Wahrnehmung der Welt bestimmt: Der Kapitalismus als Naturgegebenheit, Das Privateigentum als natürlich Ordnung, Der Verkauf der Arbeitskraft als fairer Tausch, die gemeinsamen Lohnabhngigen als isolierte und potentiell Überfl?ssige und so weiter und so fort.

Wie sich nun aus diesen Basiskategorien die spezifischen Trennungen in Geschlecht und Rasse ableiten lassen und was da noch an Tradierung reinspielt, das m?sste man im Detail anschauen. Klar muss aber sein, dass die b?rgerliche Ideologie und ihre Produzenten auf gesellschaftliche Bedingungen treffen, welche diese Ideologie st?tzt. Aus dem nichts kriegt man da keine Trennung hin: Die Spaltung in Langohrige und Kurzohrige würde der Springerkonzern wohl auch mit Hilfe des Bundestages nicht hinkriegen. Das heisst, dass in der gesellschaftlichen Struktur bereits die Ideologie - das «notwendig falsche Bewusstsein» - angelegt ist. Diese Struktur machen sich nun Krfte zu eigen, welche ein Interesse an diesen Spaltungen und diesen Verirrungen haben.
06.09.2007 17:51 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
moleskine.


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Mein Beispiel für eine Form b?rgerlicher Ideologie war ja "Jeder ist seines Gl?ckes Schmied". Der Inhalt: Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich und jeder kann es im Kapitalistischn System zu etwas bringen, so lange er nur will.
Die marxistische Kritik daran wre z.B., dass es sich bei diesem Spruch um eine Illusion handelt. Denn es gibt Bedingungen, nach denen der Kapitalismus funktioniert und diese Bedingungen (Ausbeutung z.B.) sorgen dafür, dass es eben nicht jeder schaffen kann, dass es auch nicht jeder schaffen darf. Viel mehr ist es im Interesse des kapitalistischen System, dass es die meisten nicht schaffen aber an dieser Ideologie festhalten und sich brav und geduldig in diese Irrglauben ausbeuten lassen.
06.09.2007 17:53 moleskine. ist offline Beiträge von moleskine. suchen Nehmen Sie moleskine. in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Deng macht hier auch eine Verk?rzung. Zwar ist es richtig, dass die b?rgerliche Ideologie einem vom Kinderbett an eingeprgt wird. Aber gerade die Vorstellung, dass jeder seines Gl?ckes Schmied ist, ist halt potentiell möglich! Es gab tatschlich mal eine Phase (und ist auch heute in extremen Einzelfllen möglich), in der irgendwelche Leute Firmen gr?nden konnten und Multimillionre wurden. ABER: Diese Einzelflle müssen Einzelflle bleiben, da die Struktur der Produktion im Kapitalismus auf eine Unmenge an Arbeitskrften angwiesen ist, welche die Merhwertproduktion ttigen. Und genau dadurch wird klar, dass jene Aussage, dass jeder seines Gl?ckes Schmied ist, eben doch Ideologie ist. Erstens kann es immer nur der extreme Einzelfall sein, der vom Tellerwscher zum Millionr wird (und zwar durch fremde und nicht durch eigene Arbeit!) und zweitens sind Zufall und gesellschaftliche Strukturen weitaus wesentlicher für das Schicksal des einzelnen, als sein Einsatz.
06.09.2007 17:55 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Das obigen Posting ist parallel zu Dengs entstanden.
06.09.2007 17:56 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
kiLL.zOne
Stelzbock

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Zitat:
Original von revo.lte
Zu komplex.

mein toller alter rhetorik-dozent sagte, dass die wahre kunst darin besteht, auch die komplexesten theoriegebude auf einen einzigen satz "einkochen" zu können. schlaumeier (es ist übrigens oft recht interessant, das mal zu probieren!)

bei ryan versteh ich mal wieder nichtmal die hlfte :\

bei deng schon smile thx (also unabhngig davon, ob mir das schon gnzlich stimmig erscheint)

edit: das neue posting von ryan versteh ich doch!^^° danke smile

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06.09.2007 17:58 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
HDE


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Das Beispiel mit "jeder kann seine eigene Firma gr?nden" funktioniert nicht ohne Kapital!
06.09.2007 17:59 HDE ist offline E-Mail an HDE senden Beiträge von HDE suchen Nehmen Sie HDE in Ihre Freundesliste auf
kiLL.zOne
Stelzbock

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ich glaub, in der web2.0-zeit soll das schon funktioniert haben ;)

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06.09.2007 18:00 kiLL.zOne ist offline E-Mail an kiLL.zOne senden Homepage von kiLL.zOne Beiträge von kiLL.zOne suchen Nehmen Sie kiLL.zOne in Ihre Freundesliste auf
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wie denn? web 2.0 kopfkratz
06.09.2007 18:01 HDE ist offline E-Mail an HDE senden Beiträge von HDE suchen Nehmen Sie HDE in Ihre Freundesliste auf
revo.lte


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Zitat:
Original von HDE
Das Beispiel mit "jeder kann seine eigene Firma gr?nden" funktioniert nicht ohne Kapital!


Ja, darum geht es aber auch nicht primr. Ein viel wichtiger Punkt ist, dass die Firma nur durch die Ausbeutung anderer aufrecht erhalten bleiben kann, sprich, dass der Laden luft. Und die Ausgebeuteten, die für den kapitalistischen Laden notwendig sind, können keine Firma gr?nden. Im Kapitalismus muss man zum Erfolg auch oft Gl?ck haben - und dieses Gl?ck hat nicht Jede/r.

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06.09.2007 18:03 revo.lte ist offline Beiträge von revo.lte suchen Nehmen Sie revo.lte in Ihre Freundesliste auf
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jo, aber luft das nicht aufs selbe hinaus?
06.09.2007 18:06 HDE ist offline E-Mail an HDE senden Beiträge von HDE suchen Nehmen Sie HDE in Ihre Freundesliste auf
lunch_break


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Themenstarter Thema begonnen von lunch_break
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@deng: ich hab ja garnicht in frage gestellt, dass die ideologie notwendig ist. ich verstehe nur nicht, wie ihre anfngliche verbreitung von statten gegangen ist und wieso sich das system auf diese weise stabilisiert hat.

@ryan cox: ich habe zwar im kapital den abschnitt gelesen, der behandelt, wie die produktionsverhltnisse selbst ein bestimmtes bewusstsein hervorbringen, aber irgendwie blicke ich immernoch nicht durch.. muss ich mich wohl nochmal nher mit beschftigen.

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yummi yummi
06.09.2007 18:10 lunch_break ist offline E-Mail an lunch_break senden Beiträge von lunch_break suchen Nehmen Sie lunch_break in Ihre Freundesliste auf
Ryan Cox


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Lunch:

Georg Lukacs versucht das in seinem Aufsatz «Verdinglichung und das Bewusstsein des Proletariats» im Buch «Geschichte und Klassenbewusstsein» zu verdeutlichen und auszuformulieren.

Eine leider sehr unbefriedigende Zusammenfassung auf Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_...bewu%C3%9Ftsein

Der Text auf English:
(Das Kapitel «Reification and the Consciousness of the Proletariat»)
http://www.marxists.org/archive/lukacs/w...story/index.htm
06.09.2007 18:24 Ryan Cox ist offline E-Mail an Ryan Cox senden Beiträge von Ryan Cox suchen Nehmen Sie Ryan Cox in Ihre Freundesliste auf
Klasna Borba


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Zitat:
Original von lunch_break
@deng: ich hab ja garnicht in frage gestellt, dass die ideologie notwendig ist. ich verstehe nur nicht, wie ihre anfngliche verbreitung von statten gegangen ist und wieso sich das system auf diese weise stabilisiert hat.


Ideologien sind ja nicht einfach verbreitet worden von irgendwelchen Leuten, die die Propaganda besser drauf hatten als ihre Gegner. Wie oben schon angedeutet wurde ist Ideologie "notwendig falsches Bewusstsein", was heisst, dass sich die Leute die Welt von ganz alleine falsch erklären, weil die Verhltnisse auf ihrer Oberflche eben falsch erscheinen. Die ganze "Propagandamaschinerie" würde auch nicht so gut funktionieren, wenn die Menschen, die sie bedienen, nicht selber daran glauben würden.
06.09.2007 18:24 Klasna Borba ist offline E-Mail an Klasna Borba senden Beiträge von Klasna Borba suchen Nehmen Sie Klasna Borba in Ihre Freundesliste auf
Klasna Borba


Dabei seit: 27.08.2007
Beiträge: 21

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Zitat:
Original von Ryan Cox
Lunch:

Georg Lukacs versucht das in seinem Aufsatz «Verdinglichung und das Bewusstsein des Proletariats» im Buch «Geschichte und Klassenbewusstsein» zu verdeutlichen und auszuformulieren.


Du kannst auch das ensprechende Kapitel hier nachlesen (Kapitel 5):

http://80.67.153.111/ib_eiszeit/texte/reader_eiszeit.pdf
06.09.2007 18:27 Klasna Borba ist offline E-Mail an Klasna Borba senden Beiträge von Klasna Borba suchen Nehmen Sie Klasna Borba in Ihre Freundesliste auf
c0unt


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Beiträge: 1.815

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wenn leute in verhltnissen leben, dann richten sie sich irgendwie in diesen ein, da sie ihnen gegeben erscheinen (und ja einem alleine auch tatschlich sind). ich glaube, wenn leute die verhltnisse nicht komplett unertrglich sind, dann ist ne hohe wahrscheinblichekti zur berietschaft grundlegendes hinterfragens eifnach nicht da - dann ist das eher son indivudeller zufall. leute wollen im hier udn jetzt möglichst "gl?cklich" werden, deswegen machen sie sich einen affirmativen reim auf den ganzen kram. und da das in den grenzen evt sogar funktioniert - wer hart genug arbeitet, kriegt evt karre, blagen, reihenhaus - scheint es ja auch zu funktionieren. viele leute haben ja auch eine grudnelgende abneigugn dagegen, erklärt zu kriegen, warum der laden so luft wie er es tut - die wollen das gar ncith iwssen, sondern in ihrer eigenne kleinen privaten nische v konkurrenz und gleichzeitig liebe und os im intimleben weitermachen

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Zitat:
Original von Topfchopf
natürlich bin ich auch ein intellektueller. daher halte ich euch wohl überhaupt aus.

06.09.2007 18:31 c0unt ist offline E-Mail an c0unt senden Beiträge von c0unt suchen Nehmen Sie c0unt in Ihre Freundesliste auf
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