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Thema: Ich lese gerade...
Bella Ciao

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19.04.2018 10:06 Forum: Bücher & Geschreibsel


Thema: Ich lese gerade...
Bella Ciao

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16.04.2018 12:43 Forum: Bücher & Geschreibsel


Thema: eure letzte gekaufte CD/ LP ?!
Bella Ciao

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15.04.2018 17:41 Forum: Output






Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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14.04.2018 10:00 Forum: Filme & Dokus


Passt schon, das war ein billiger Lückenbüßer, um die Zeit totzuschlagen, aus dem DVD-Sortiment von kik. Hat mir aber, entgegen meiner Erwartung, ziemlich gut gefallen. Einige gute Gags. Das Spiel mit den Klischees ist sehr charmant, kein Vergleich zu "Two and a Half Men". Schade, dass sie nicht auch noch die anderen Staffeln hatten. ;)

Hast du eigentlich schon "Swiss Army Man" gesehen? big grin
Thema: Ich lese gerade...
Bella Ciao

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13.04.2018 11:51 Forum: Bücher & Geschreibsel


Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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13.04.2018 11:49 Forum: Filme & Dokus


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Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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13.04.2018 11:39 Forum: Filme & Dokus


Der Umleger

USA, 1976

Inhalt laut ofdb.de: "In dem kleinen Städtchen Texarkana geht im Frühjahr 1946 ein geheimnisvoller Killer mit einem Mehlsack über dem Kopf um, der vorzugsweise Frauen angreift und dann brutal erschießt oder mit Stichwaffen ermordet. Die Police Officers Morales (Ben Johnson) und Ramsey (Andrew Prine) setzen alles daran, den Unbekannten zu fassen, bevor weitere Morde geschehen..."

Gemeinhin kann man sich in Horrorfilmkreisen auf Mario Bavas "Reazione a catena" als aus dem Giallo entstandenen Proto-Slasher einigen. Anstoß zu einem der populärsten Filmgenres der frühen 1980er Jahre, so einflussreich, dass Regisseur Sean S. Cunningham eine komplette Todessequenz daraus in seinem Klassiker "Friday the 13th" zitierte. Es ist die Figur des jungen Kevin Bacon, deren Kehle mit einem Pfeil durchbohrt wird und ans Bett gepinnt stirbt; Bild für Bild wie in Bavas knapp zehn Jahre vorher veröffentlichter, blutrünstiger und sehr stylishen Vision des Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzips. Die Faktenlage wird unklarer, je näher man sich John Carpenters allgemein als Startschuss des Slasherfilms angesehenen "Halloween" im Jahr 1978 nähert. Stark vereinfacht liegt hier der Ursprung des maskierten Killers, der es vor allem auf Heranwachsende aus den Vor- und Kleinstädten abgesehen hat. Die ganze Wahrheit ist dies indes nicht. Schon Jahre vorher handhabten US-amerikanische und kanadische Filmproduktionen sowohl Sujets als auch Stilmittel des Slashers; etwa in Bob Clarks "Black Christmas" aus dem Jahre 1974, im knallhart-ruralen "Savage Weekend" (erst 1979 veröffentlicht, aber schon 1976 fertiggestellt) oder eben auch in "Der Umleger", dessen knalltütiger deutscher Verleihtitel einen anderen Film vermuten lässt als das englischsprachige Original "The Town That Dreaded Sundown".
Die reale Mordserie um den "Phantom Killer" von Texarkana, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sorgt für die wahren Begebenheiten der Hintergrundgeschichte, die Charles B. Pierce in seiner 400.000 Dollar teuren Independentproduktion frei ausgestaltet, auch wenn der nüchterne Ton des Voice-Overs einen dokumentarischen Anstrich antäuscht, der in den Tötungsszenen vollkommen gebrochen wird.
So wie Texarkana zwei unabhängige Städte an der Grenze zwischen Texas und Arkansas des gleichen Namens sind, zerfällt auch "Der Umleger" in zwei unterschiedliche Teile. Dort findet man einerseits die beklemmenden, irreal ausgestalteten Streifzüge des Phantoms, roh und brutal, aber visuell ansprechend in Szene gesetzt, andererseits die Polizeiarbeit und das Leben in der Stadt, mehr den gängigen Unterhaltungskonventionen verpflichtet. Auf die verstörenden Morde folgt stets ein komödiantischer Einschub um den Polizeisergeant; gespielt vom Regisseur, der die Gewalt auf recht plumpe Art und Weise konsumierbar machen soll.
Interessant erscheinen mir vor allem die Szenen, welche die Ermordung der Opfer zeigen, im Fan-Jargon "Kills" genannt. Sind diese in frühen Genrebeiträgen wie "Halloween" noch unspektakulär und meist an Hieb- und Stichwaffen gebunden, findet man in "Der Umleger" schon den Einfallsreichtum, der die besseren Werke der Slasher-Welle kennzeichnet. Auch wenn in Pierces Film standardmäßig mit dem Revolver umgelegt wird, verfehlen die Morde nicht ihre Wirkung, erst recht nicht, wenn der Killer sich aus einem Blechblasinstrument und einem Jagdmesser ein sadistisches Spielzeug konstruiert. Zudem trägt er eine Maske, atmet dadurch schwer und bewegt sich ähnlich wie Jason Voorhees in "Friday the 13th, Part II": Zuerst den Kopf, dann den Rest des Körpers. "The Town That Dreaded Sundown" etabliert ikonische Slasherstandards ein halbes Jahrzehnt vor deren endgültiger Popularisierung.
Ebenso lässt der unaufgeklärte Kriminalfall ein für Fortsetzungen offenes Ende zu, wie sie typisch für Slasher scheinen, im Umfeld von True-Crime-Adaptionen hingegen als unbefriedigend gelten. Man denke an die Zodiac-Morde in den 1960er Jahren oder ganz klassisch an die Taten Jack the Rippers, deren Verfilmungen sich oft eines Kniffs bedienen, um dem Publikum einen Täter präsentieren zu können.
"Der Umleger" endet sehr amerikanisch in einer mit Bluthunden geführten Hetzjagd durch die Sümpfe von Arkansas, schwelgt kurzzeitig in Western-Einstellungen, die aus der schönen Zeitlupensequenz der Schießerei kurz zuvor überlappen, welche den Geist von Sam Peckinpahs "The Wild Bunch" atmet, um im finalen Shot eine Pointe in die Dunkelheit des Lichtspielsaals zu entlassen, die wenige Jahre später in Bigas Lunas "Angustia - Im Augenblick der Angst" auf die Spitze getrieben wird: Der Killer steht in der Schlange vor dem Kino an.
Für den gelegentlichen Horrorfilmgenuss mag "The Town That Dreaded Sundown" heute nicht mehr spektakulär genug erscheinen, für jeden Genrefreund und Filminteressierten erweist sich dieser Film aber als wichtiger "missing link" zwischen Mario Bavas Initialisierung und John Carpenters und Sean S. Cunninghams "Vollendung" des Slasher-Films, zumal erst 2015 (aufgrund des Kinostarts eines Remakes) die lange überfälligen DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen in ungekürzter Form erschienen. 7/10

Trailer

Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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07.04.2018 09:48 Forum: Filme & Dokus


Besser als "Free Fire"? (Den ich auch noch sehen muss.)
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Bella Ciao

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07.04.2018 09:47 Forum: Bücher & Geschreibsel


Thema: eure letzte gekaufte CD/ LP ?!
Bella Ciao

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03.04.2018 14:34 Forum: Output


















Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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03.04.2018 13:07 Forum: Filme & Dokus


Es gibt mittlerweile vor allem ein paar Labels, denen die Filme wichtig sind und die genug Fachwissen vereinen, um diese in großartigen Editionen zu veröffentlichen. Früher hatte man oft den Eindruck, es wird das releast, was die großen Studios und Verleihe übrig ließen - oft in suboptimaler Form, um schnell noch ein paar Mark zu machen. (Noch amateurhafter wurde es, wenn es um indizierte und beschlagnahmte Filme ging. Man kann Labels wie Astro oder Laser Paradise zugute halten, dass sie deutschsprachige Fassungen von Horrorklassikern verfügbar machten - muss man aber nicht.)
Und gerade BILDSTÖRUNG setzen immer neue Maßstäbe: Die Filmauswahl konzentriert sich auf in Deutschland weniger beachtete Perlen, in exquisiter Qualität, mit umfangreichem (und interessantem) Bonusmaterial, in sehr schön gestalteten Verpackungen. Dazu versuchen sie auch immer die Filme wieder ins Kino zu bringen.
Die Qualitätsstandards sind beeindruckend, ich kann jede Veröffentlichung aus der Reihe, ohne mit der Wimper zu zucken, weiterempfehlen. Und deshalb habe ich gerade auch "Comedy/Entertainment" gekauft. daumen hoch
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Bella Ciao

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03.04.2018 12:58 Forum: Bücher & Geschreibsel


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01.04.2018 18:31 Forum: Bücher & Geschreibsel


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30.03.2018 21:11 Forum: Bücher & Geschreibsel


Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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29.03.2018 16:58 Forum: Filme & Dokus


Macht sowas wie "Kong: Skull Island" überhaupt als Stream Spaß? Ist doch eher was fürs Kino, oder?
Thema: eure letzte gekaufte CD/ LP ?!
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29.03.2018 16:54 Forum: Output


















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18.03.2018 16:53 Forum: Bücher & Geschreibsel


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17.03.2018 12:19 Forum: Bücher & Geschreibsel


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16.03.2018 11:54 Forum: Filme & Dokus


Außerdem zwischenzeitlich gesehen:

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Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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16.03.2018 11:47 Forum: Filme & Dokus


Laurin

Deutschland/Ungarn, 1988

Inhalt laut ofdb.de: "Ein idyllischer Hafenort im Jahre 1901. Der Tod in der Gestalt eines schwarzen Mannes geht um. Kleine Jungen verschwinden und kehren nie wieder zurück. Das Dorf lebt in Angst. Als eines Tages eine junge Frau mysteriös ums Leben kommt, scheint alle Hoffnung verloren. Nur die Tochter der Getöteten, Laurin, scheint sich dem ganzen Spuk zu stellen. Mit Hilfe ihres 'zweiten Gesichts' versucht sie die Rätsel um den schwarzen Mann aufzuklären."

Die Idee und die ganze Geschichte zu "Laurin" entwickelte Regisseur Robert Sigl aus einem Bild seiner kindlichen Vorstellungswelt, einem albtraumartigen Gedankenblitz, der ein kurzes Schlaglicht auf eine kapuzenbemantelte Frau wirft, die in einer sturmtosenden Gewitternacht über einen verfallenen Friedhof eilt. Mehr ein Stimmungseindruck als der Beginn einer Erzählung, folgt hieraus das düstere Märchen über ein seherisch begabtes Mädchen an der Schwelle zur Pubertät, deren Sinne für das Morbide durch den Tod der Mutter und die Abwesenheit des Vaters geschärft sind. Letztlich sorgt sie für die Entdeckung und Bestrafung eines Knabenmörders, der wie der "Fänger im Roggen" heranwachsende Jungs vor dem Leid schützen will, das ihm sein eigener Vater, der Dorfpfarrer, in der Kindheit angetan hat.
Neben den tiefenpsychologischen und manchmal latent homo-erotischen Vater-Sohn-Konflikten, die sich unterschwellig durch den Film ziehen, glänzt an der Oberfläche eine Rotkäppchen-Variante, die sich ebenso von den Schauergeschichten eines E.T.A. Hoffmann inspirieren lässt, wie sie auch den "gothic horror" der britischen Hammer-Studios für sich nutzt, um schließlich in den stark stilisierten Bildwelten Mario Bavas aufzugehen.
Ein Filmprojekt, welches einem suggestiven Einzelbild entspringt, darf nicht im Nacherzählen von gängigen Topoi versanden und Robert Sigl erweist sich als talentiert und einfallsreich genug, um "Laurin" vom Sehen her auf die Füße zu stellen. Der Großteil der Einstellungen kann quasi als Gemälde für sich stehen und dient nicht als bloßes Abbild einer Handlungseinheit. Manchmal verstärkt Sigl den gemäldeartigen Effekt, indem er die Bewegungen innerhalb der Kadrierung sehr zurücknimmt oder sie zu Beginn der Szene pausieren lässt. Eine Abfolge von detailgenau inszenierten Tableaux ergießt sich über den Zeitraum, den "Laurin" auf der Leinwand einnimmt, manchmal unterbrochen durch Nahaufnahmen, die einzelne Gegenstände mit eigensinnigem Leben aufzuladen scheinen.
Mit Mitte 20 und gerade frisch von der Filmhochschule befindet sich Sigl in seinen besten Momenten auf Augenhöhe mit Vorbildern wie Dario Argento, ohne jedoch deren augenscheinliches Interesse an fetischisierter Gewalt zu teilen. Ironischerweise bezeichneten Arthaus-Kreise "Laurin" zur Zeit seiner ersten Aufführungen als "blutrünstiges Machwerk für ein Nischenpublikum", obwohl der Film, bis auf ein kurzes, moderat splatteriges Finale, der Gewalt keine besondere Rolle zugesteht. Vieles spricht also für einen Dünkel der deutschen Filmschaffenden, die die Qualitäten des Genrefilms, besonders des Horror- oder Fantasyfilms, nicht auszumachen wissen. Sigl beklagt diese heutzutage immer noch vorhandene Einstellung in Interviews, spricht ansonsten aber mit erstaunlicher Langmut über seine heftigst torpedierte künstlerische Karriere. Man enthielt ihm den "Deutschen Filmpreis" mit der Begründung vor, sein Debüt sei nicht in Deutschland gedreht und "weise überhaupt zu viele byzantinische Gesichter auf".
Aus Kostengründen verlegte man die Produktion von "Laurin" nach Ungarn, wo man auf 35mm-Film und mit einheimischen Schauspielern drehte. Ursprünglich an der Nordsee angesiedelt, verstärkt die wie aus der Zeit gefallene Wirkung der ungarischen Dörfer, Gebäude und Naturansichten die Jahrhundertwendeatmosphäre und sorgt für den nötigen, verwunschenen Märchenton, kombiniert mit der robusten Ruralität, die man an der deutschen Küste nie gefunden hätte.
Die ungarischen Darsteller empfehlen sich durch die Bank mit ihrem Spiel (besonders Hauptdarstellerin Dóra Szinetár, deren Antlitz wunderbar das Vexierspiel zwischen Kind und junger Frau ausdrückt), obwohl einige die englischsprachigen Dialoge phonetisch lernen und imitieren mussten, was der außerweltlichen Wirkung von "Laurin" jedoch eher nützt, denn schadet.
"Laurin" gehört eindeutig zu den Großtaten des neueren deutschen Films, wie peinlich wirkt da die Information, dass man Robert Sigl bis heute kein Projekt nach eigener Vorlage mehr finanzierte, sondern ihm Auftragsarbeiten fürs internationale TV zuschusterte (wenn's besser lief) oder er gleich an Krimiquatsch für ein Idiotenpublikum wie "Alarm für Cobra 11", "Tatort" oder "Der Ermittler" verschwendet wurde - nicht ohne hin und wieder diesen Produktionen seinen Stempel aufzudrücken. Selbst im Umfeld dieser Tristesse wirkt Sigls Gespür für brillant bebildertes Genrekino noch so eigen und aufrührend, dass die BILD-Zeitung eine (leider erfolgreiche) Kampagne gegen einen seiner Saarbrücker Tatorte führte, die zu Schnittauflagen seitens des Senders führten, einen Tag vor der angesetzten Ausstrahlung.
Kein Grund sich den Abend von Provinzfernsehfürsten und der Journaille verderben zu lassen, denn die Jungs von BILDSTÖRUNG, einem fantastischen Kölner Filmlabel, haben "Laurin" für die Blu-ray-Veröffentlichung in digital restaurierter 2K-Abtastung vom eigentlich verschollen geglaubten Originalnegativ aus der Versenkung geholt. So exquisit wie dort, sah Robert Sigls erster Film wahrscheinlich höchstens bei seiner Premiere aus: Das bava'eske Farbenspiel kommt in der kargen Umgebung der ungarischen Dörfer erst richtig zur Geltung. Hungarian Gothic, wenn man so will. Ein prächtiges Kleinod, das im Deutschen Film seinesgleichen sucht. 9/10

Trailer

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