HipHop-Partisan - Tha HangOver
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Bella Ciao

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Thema: eure letzte gekaufte CD/ LP ?!
Bella Ciao

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16.02.2018 13:43 Forum: Output




















Thema: Ich lese gerade...
Bella Ciao

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16.02.2018 07:30 Forum: Bücher & Geschreibsel


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Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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13.02.2018 12:20 Forum: Filme & Dokus


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Thema: Zuletzt gesehener Film/Serie...?
Bella Ciao

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13.02.2018 12:10 Forum: Filme & Dokus


Izbavitelj - Der Rattengott

Jugoslawien, 1976

Inhalt laut ofdb.de: "Die Weltwirtschaftskrise hat Jugoslawien fest im Griff. Auch dem Philosophiestudenten Ivan geht es nicht gut, er wird von seiner Vermieterin auf die Straße gesetzt. Als er im Stadtpark auf einer Bank übernachten will, zeigt ihm der Parkwächter, ein alter Bekannter, ein leerstehendes Gebäude. Dort kommt er hinter eine Verschwörung der Rattenmenschen, die finstere Absichten hegen. Von nun an schwebt Ivan in Lebensgefahr, doch findet er Unterstützung bei Professor Boscovic und seiner hübschen Tochter Sonja. Wird es ihnen gelingen, die drohende Machtübernahme durch die Rattenmenschen zu verhindern?"

In letzter Zeit kann man vermehrt beobachten, wie alle Warnungen vor keimendem Faschismus leichtsinnig in den Wind geschlagen werden. Zwar wurde er im Schulunterricht seziert, in Romanen breitgetreten, in jeder erdenklichen Form auf die Bühne gebracht, man rockte sogar gegen Rechts, aber selbst die wirklich guten Kinofilme zum Thema scheinen das Publikum nicht zu erreichen - und wenn, dann nur jenen Teil, der aus eigenem Antrieb eine Sensibilität für den Hang der Volksmassen zu gleichgeschalteter Hetze und der Lust am Lynchen entwickelt.
Der 2013 verstorbene Regisseur Krsto Papic trägt mit seiner Politparabel "Der Rattenkönig" (nach einer Erzählung des russischen Schrifstellers Alexander Grin) also Eulen nach Athen und scheint eher auf die Probleme im sozialistischen Jugoslawien der 1970er hinweisen zu wollen. Eine durchaus am Film belegbare Lesart, welche die allgemeinere Deutung mit Rückbezug zum (deutschen) Faschismus jedoch kaum überschattet, weil sich gerade auf der Bildebene eindeutige Hinweise finden lassen: Die Schergen des Rattenheilands ("The Rat Saviour" lautet der englische Titel) tragen martialische schwarze Uniformen im Stil der SS, die Tische des großen Rattenbanketts bilden aus der Vogelperspektive gesehen ein noch zu vervollständigendes Hakenkreuz - diese Gesellschaft befindet sich schon auf halbem Wege in die Niederungen des Faschismus. Irritierend wirkt dabei nur der Rückgriff auf den Schädlingsbegriff der Nazis, wenn die Menschenfeinde in Rattenform ihre Feste in einer verlassenen Zentralbank (!) feiern. Vielleicht dreht Papic den Spieß hier einfach um, vielleicht nutzt er auch nur den schlechten Ruf der Ratte, den diese seit jeher in Europa ins Fell gebrannt trägt.
Gleich zu Beginn besteht die Hauptfigur mit Augenmerk auf ihr eigenes Buch darauf, "Izbavitelj" (Originaltitel) sei keine Gruselmär über Rattenmenschen, sondern eine Metapher. Das Buch in der Handlung zeichnet ein Bild der Bürokratie, Papics Film eine Aufnahme der infizierten Gesellschaft im Moment der irreversiblen Wiederkehr zu faschistischen Strukturen. Alle Apparate des öffentlichen Lebens sind schon infiziert und infiltriert, das Interesse an Wissenschaft und Kunst erlahmt, die Bevölkerung verhält sich aggressiv gegenüber Intellektuellen und Wissenschaftlern, deren Arbeit weder bezahlt noch gewürdigt wird - dabei erkennen sie als einzige die aufziehende Gefahr.
Zum Glück lässt Papic es nicht dabei bewenden und verhilft schemenhaften Bruchstücken aus dem Werk Franz Kafkas zu kurzen Auftritten, die wie böse Omen in der dunklen Welt des Rattengottes wabern. Kompakte Schlieren des Schreckens, die im Verbund mit der stimmungsvollen, düsteren Fotografie den Horrorton des Filmes etablieren.
Schlicht bemerkenswert ist die Ökonomie der Einstellungen und Spezialeffekte, die im Gegensatz zum sich damals anbahnenden Trend nicht im hysterischen Pomp des Blutvergießens versinkt, sondern um die Wirkung ausgesuchter Bilder weiß, die nicht ausgewalzt werden, ja, kaum länger als nötig ihren Platz einnehmen. So verwundert die Freigabe der FSK schon, die "Izbavitelj" als einen Film für Erwachsene sieht und ein "Ab 18" erteilte. Vielleicht gefiel der pessimistische Ton nicht oder man stieß sich an den Sexszenen, wahrscheinlich reagierte man einfach nur empfindlich auf ein Thema, das auch die Büttel der Zensur (ob nun staatlich oder kommerziell-"freiwillig") betrifft.
Ebenso effizient unterstützt die Musik von Brane Živkovic das abgebildete Halbdunkel und bemüht sich nur wichtige Akzente zu setzen, ohne die Tonspur mit Melodien und Geräusch zu überladen. Besonders im deutschen Vorspann gelingt dies, der für die Ausstrahlung durch das ZDF in den frühen 1980er Jahren erstellt wurde und schaurige Zeichnungen aufweist, die in der etwas längeren kroatischen Fassung (1977 Jugoslawiens Beitrag zu den Oscars) des Filmes fehlen. Es sollte bis zur Jahrtausendwende dauern, ehe "Der Rattenkönig" erneut gesendet wurde und dann nochmal einige Zeit, bevor der Film seine DVD-Veröffentlichung erlebte.
Den Reichtum der Kinoproduktionen der sozialistischen Länder konnte man im Westen jahrelang nur erahnen, glücklicherweise wurden im Laufe des Siegeszugs der DVD etliche Perlen in hervorragender Qualität wiederveröffentlicht, die dem Klischee von unterentwickelten Arbeiter-und-Bauern-Staaten widersprechen, deren Künstler sich ausschließlich mit dem Stumpfsinn der Zensur und fehlenden Produktionsmitteln herumschlagen mussten.
Das Kino hinter dem Eisernen Vorhang besitzt oft magisch wirkende Qualitäten, die Intellekt und Emotion vereinen, ohne das Eine gegen das Andere auszuspielen. Krsto Papics "Der Rattengott" mag kein Meisterwerk sein, besitzt aber genügend dieser Vorzüge, um die Missachtung, mit der er weithin gestraft wird, unverständlich erscheinen zu lassen.
Gerade heute wieder ein wichtiger Film, aber was nützt die Mühe, wenn die Freunde der Realität, die den "Systemmedien" nur soweit trauen, wie sie sie schmeißen können und im Facebookpulk ihre Regression zur Menschenratte behende vorantreiben, einfach nicht zuhören? Der Ruf nach nationaler Identität und Volksgemeinschaft endet zwangsläufig in einem Rattenkönig. 7,5/10

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Stung - Sie werden dich stechen!

Deutschland/USA, 2015

Inhalt laut ofdb.de: "Mrs. Perch veranstaltet ihre alljährliche Gartenparty in ihrer abgelegenen Villa auf dem Land. Eigentlich ist alles wie immer, doch dann läuft der illegal importierte Pflanzendünger aus und eine ansässige Insektenspezies verwandelt sich in zwei Meter große Killerwespen. Klar, dass diese Mutationen nicht lange vor der Festgesellschaft Halt machen. Nun liegt es an den Catering-Mitarbeitern Paul (Matt O'Leary) und Julia (Jessica Cook) die angreifenden Bestien aufzuhalten."

Praktisch seit Beginn des Horrorfilms existiert die Nebensparte des "creature horror", welche schon seit Jahrzehnten nicht mehr solche kommerziellen Höhen wie mit Steven Spielbergs "Jaws" erreichte, aber eine eingeschworene und treue Fangemeinde versammelt, die sich oft mit lieblosen Schnellschüssen für den Heimvideomarkt zufrieden geben muss. Dies geht soweit, dass sich in den letzten Jahren eine scheinbar endlose Serie von ultra-trashigen Haifilmen etablierte, die aufgrund ihrer unterdurchschnittlichen Schauwerte geliebt werden, wenn auch meist nur ironisch.
"Stung" von Regisseur Benni Diez schlägt da in eine andere Kerbe, sein Monsterfilm bezieht die Inspiration nicht aus dem Tierhorror, sondern bedient sich eher bei den "Alien"-Filmen, genauer gesagt bei "Aliens", der von mir eher wenig geschätzten Action-Interpretation des Themas durch James Cameron. Vermutlich keine schlechte Wahl, wenn man wie Diez aus der Special-FX-Ecke kommt und sein Regiedebüt abliefert. Zuvor arbeitete er an den Visual Effects für Lars von Triers "Melancholia" - wahrlich keine schlechte Referenz.
Und so startet "Stung" mit überdurchschnittlicher Kameraarbeit, die etwaige Verwandtschaftsverhältnisse zu den digitalen Schrottproduktionen im Genre leugnet. Keine große Leistung, bedenkt man die künstlerischen Niederungen, in denen hier sonst gearbeitet wird, aber allemal erfreulich. Vor allem, weil man auch die Charaktere lebendig gestaltet und das Setting flott etabliert, bevor es dann zur Sache geht. (Wie in früheren Filmen dieser Horrorvariante, liegt die Ursache der amoklaufenden Fauna in Verbrechen der Oberschicht an der Natur, hier dem Beimengen von Wachstumshormonen in den Rasendünger aus dem örtlichen Baumarkt. Manche Dinge ändern sich nie.)
Ein "creature feature" steht und fällt jedoch mit seinen Effekten; in aller Regel stellen sich zwei Fragen: Wie wirkt die Kreatur auf der Leinwand? Und wie geben ihre Opfer den Löffel ab? Hier gibt es durchaus positive Antworten zu vermelden, denn während des größten Teils des Films behilft man sich mit echten Bauten und handgemachten Bluteffekten, die fachmännisch in Szene gesetzt werden, ganz im Stil der Klassiker aus den 1970er und 1980er Jahren. Überraschend wirken eher die lahmen CGI-Kreationen. Eigentlich ein grober Fauxpas für Benni Diez, der sich seines Könnens in diesem Bereich rühmt, aber altbackene Animationen auffährt, die während der eher nervigen Actionsequenz zum Schluss von "Stung" besonders ins Auge fallen.
Ansonsten sorgt das Thema (mannshohe Killerwespen!) von sich aus für den nötigen Ekel, der durch blutige Fress- und Schlüpfszenen der Wespen forciert und zum Schluss noch mit Braindead'schem Mutter-Sohn-Konflikt unterfüttert wird. Diez bedient sich geschickt bei den bekannten Genrezutaten und bastelt seine eigene Version der Dinge, ohne auch nur einen Gedanken an Innovation zu verschwenden. Dafür besitzt er ein sicheres Händchen, um den Wechsel zwischen drastischen Horrorszenen und Humoreinschüben zu timen, welche viel dazu beitragen, den Unterhaltungswert über 90 Minuten nicht einbrechen zu lassen.
Als Fan hat es Diez sicher gefreut, Lance Henriksen ("Aliens") für eine Nebenrolle zu verpflichten, die Hauptrollen übernehmen Matt O'Leary ("In Time", "Death Sentence") und Jessica Cook. Die US-amerikanischen Schauspieler täuschen fast darüber hinweg, dass "Stung" eine deutsche Produktion ist, die nicht nur in Brandenburg gedreht wurde, sondern auch eine komplett deutsche Crew beschäftigte. Ungewöhnlich, noch dazu für einen Horrorfilm, denn Genrekino aus Deutschland muss man wirklich mit der Lupe suchen, wenn es sich nicht um Amateurproduktionen handelt.
Wer hier das nächste große Horrording erwartet, wird unverrichteter Dinge von dannen ziehen müssen; wer hingegen genreaffinen Spaß für die nächsten anderthalb Stunden sucht, liegt mit "Stung" goldrichtig. Das Brandenburg Wespen Massaker grinst höhnisch über Menschen, die ihr Glas mit einem Bierfilz abdecken. Endlich sind Wespen so fies wie ihr Ruf. Seien Sie hysterisch! (Die Tagline des geschmackvoll gestalteten Blu-ray-Covers "Sie werden dich stechen!" dürfte die Untertreibung des Jahrzehnts sein.) 6/10

Trailer

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21.01.2018 14:33 Forum: Bücher & Geschreibsel


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